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Wie heimisch sind die heimischen Früchte von „hohes C“?

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Ob NRW bereit für heimische Früchte ist fragt mich ein Werbeplakat von “hohes C” – dazu ein Bild einer Streuobstwiese und drei verschiedene Flaschen “hohes C” dazu. Es wird suggeriert, als würde “hohes C” jetzt Fruchtsäfte aus der Region, zumindest aus meinem Bundesland anbieten. Gute Sache! Doch stimmt sie auch?

Allein schon ein Blick auf die Unternehmensseite bringt die Ernüchterung: Die “heimischen Früchte” werden irgendwo in Deutschland oder Österreich angebaut – also nichts mit kürzeren Transportwegen und Unterstützung der lokalen Bauern.

Der Name rührt vielmehr daher, dass es sich um Früchte handelt, die in unseren Breiten heimisch sind: Quitte, Apfel, schwarze Johannisbeere, Birne und Holunderbeere. Außerdem kommt noch Acerola dazu: als zusätzlicher Vitamin-C Lieferant.

Fazit: Dei drei Säfte (mit den Schwerpunktgeschmacksarten Apfel-Birne, Apfel-Johannisbeere und Apfel-Quitte) sind reine Fruchtsäfte und ja, es handelt sich (ganz vornehmlich) um heimische Obstsorten. Aber eben nicht, so wie in der Werbung suggeriert wird, um Obst, das in der Region angebaut wird. Und das ist eben nicht so gut.

4 Kommentare

  1. Da stimme ich Dir zu. Auf meine Nachfrage bei Facebook, wo hohes C das Produkt zusätzlich bewirbt, bekam ich eine sehr oberflächliche und enttäuschende Antwort.Ich finde den Text auf den Plakaten mehr als irreführend. Frage mich was das noch mit Früchten aus der Heimat zu tun haben soll. Wenn ich meinen Saft beim Bauern vom Markt oder vom Land kaufe, sind das wirklich heimische Früchte. Ich bin gespannt auf die Antwort dazu von Hohes C… Liebe Grüße, danni

  2. Hall Danni,
    am schlimmsten finde ich eben, dass „hohes C“ den Eindruck auf den Plakaten erweckt, die Früchte kämen eben aus dem entsprechenden Bundesland und es sei ein „regionaler“ Saft. Hätten Sie „Obst aus deutschen Landen“ oder ähnlich geschrieben, wäre es ja ganz unproblematisch.
    Es würde mich sehr freuen, wenn Du die Antwort dann hier posten könntest.
    LG, severin

  3. Mich hat die nach der gleichen Masche gestrickte Werbung in Bayern und Hamburg auch irritiert. Auf Nachfrage nannte es der Bundesverband der Verbraucherschutzverbände „problematisch“ und die Verbraucherschützer aus Baden-Württemberg haben bereits ihre Juristen in den Dialog mit dem Hersteller geschickt, um die Interpretation der Werbeaussage abzuklopfen…

  4. Ich finde viel schlimmer, dass die Säfte aus Konzentraten hergestellt werden. Es wird mit dem guten Geschmack reifer Früchte geworben. Beim Konzentrieren geht der gute Geschmack frisch gepressten Fruchtsaftes perdu. Bauernfängerei das Ganze.

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