Mehr Fisch auf dem Tisch

9. September 2010

Fisch ist gesund: die Proteine sind gut verwertbar, die enthaltenen Fette sind gesund und gerade Seefisch leistet einen wichtigen Beitrag zur Versorgung mit Jod.

Insoweit ist es erfreulich, dass die deutschen Verbraucher im Jahr 2009 mehr Fisch gegessen haben: 15,7kg im Vorjahr im Schnitt je Bundesbürger, 2008 waren es noch 200g weniger. Berücksichtigt wird bei dieser Zahl übrigens das Fanggewicht, auf dem Teller landet also weniger. Und der Trend ist ungebrochen: Obwohl die Fischpreise steigen, rechnet das Fischinformationszentrum in Hamburg (FIZ) im Jahr 2014 schon mit 17,5kg pro Kopf.

Allerdings sollten die Verbraucher auch darauf achten, dass das verzehrte Getier aus nachhaltiger Fischerei kommt. Die Fischwirtschaft kündigt daher an, das Angebot an Produkten aus zertifizierten Fischereien und Aquakulturen zu erweitern.

Und das sind die beliebtesten Fischarten der Deutschen:

  1. Alaska Seelachs (20%)
  2. Hering (19%)
  3. Lachs (13%)
  4. Thunfisch (10%)
  5. Pangasius (7%)

Mehr als 30% des verzehrten Fisches kommen aus der Tiefkühltruhe, 25% stammen aus Konserven oder Gläsern (eingelegt) und nur 9% entfallen auf frischen Fisch.


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