umstellung

…leben Sie besser.

3 Kommentare

  1. Ich habe mir den Film heute gleich angeschaut, da das Thema Ernährung ja momentan sehr gehypt wird. Ich muss sagen, der Film ist nicht ganz so spektakulär wie Food Inc. oder We feed the world, die in den letzten Monaten und Jahren für mehr Furore gesagt haben. Aber es gibt auf jeden Fall mal Hintergrundwissen zur Landwirtschaft. Als Städter bekommt man davon ja nicht mehr viel mit und ist ziemlich weit entrückt von der Lebensmittelproduktion. Wer also noch etwas dazulernen möchte, sollte sich den Film ruhig mal anschauen.

  2. fast tote böden, ruinierte bauern – wenn sie nicht subventioniert werden – die sich umbringen, systmatische elimination der artenvielfalt und des lebens ist also nicht spektakulär ? jedenfalls zeigt der film auch lösungsmöglichkeiten

  3. „…sollte sich ruhig mal anschauen“ – ´tschuldigung, ein Städter MUß sich diesen Fim anschauen, wenn er wissen will, daß (und warum) er von der Ernährungsindustrie kaputtgenährt wird, denn die Lebensmittel enthalten immer weniger Nährstoffe, ein Golden Delicious zB sieht nur noch wie ein Apfel aus, wie im Film berichtet gibt es demnächst viereckige Tomaten, weil die besser verpackt werden können!
    Ich finde, das Wichtigste für den Städter ist, daß er in der Regel nicht weiß, was Hybrid-Pflanzen sind, die die Bauern in den Selbstmord treiben und nicht nur in Indien: es sind genmanipulierte Pflanzen (Mais, Getreide, Aubergine etc), die selber als Frucht KEINE Saatfrucht enthalten/haben – so wie früher der Bauer einfach von seiner Ernte wieder die Saat entnahm und es auf die Felder streute, geht das nicht mehr. Genau das kann er NICHT MEHR, weil diese genmanipulierte Saat irgendein seltsames Gewächs hervortreibt, aber KEINE Aubergine o.ä.. Wer das zum ersten Mal hört, müßte eigentlich zu Tode erschrocken sein – zu Recht! Verträge – vor allem mit dem Konzern Monsanto –
    machen den Bauern abhängig, weil er jedes Jahr nur von diesem Konzern Saatgut kaufen MUß, so der (Kneben-)Vertrag, den er eingegangen ist, weil der Konzern große und viel viel mehr Erträge versprochen hat. Diese Aubergine sind dann auch größer, aber sie schmecken nach Wasser, weil zB der Mais viel mehr Wasser speichert, damit das Grundwasser verbraucht, der Bauer dann Bewässerungsanlagen kaufen muß, damit er seine (wässrig schmeckende) Ernte wieder verkaufen kann… und .. und ….
    Ich hoffe, es wird deutlich: diesen Kreislauf müssen gerade wir Städter unterbrechen. Was im Film (zu Recht) empfohlen wird: dieses Hybrid-Gewächs einfach nicht kaufen („boykottieren“)!! Damit treffen wir auch die die Böden und Menschen (bz. beso. Bauern) ausbeuterischen Konzerne!!
    Deswegen ist der Film So immens WICHTIG!!!
    Ha

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