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Ramadan 2012 – der islamische Fastenmonat beginnt

| 15 Kommentare

Hier finden Sie Informationen über den Ramadan 2013.

Heute am 20. Juli 2012 beginnt der islamische Fastenmonat Ramadan, in dem gläubige Muslime am Tag selbst nichts essen und trinken und auch sonst enthaltsam und bewusster leben sollen. So fallen unter das Fastengebot z.B. Geschlechtsverkehr und Rauchen, aber auch üble Nachrede, Verleumdung, Lügen und Beleidigungen aller Art sollen unterbleiben. Ausgenommen vom Nahrungsverzicht sind kleine Kinder (vor der Pubertät), schwangere Frauen und Kranke.

Nach Sonnenuntergang darf dann jedoch wieder gegessen und getrunken werden. Auch eine abschließende Mahlzeit im letzten Drittel der Nacht vor Sonnenaufgang, sahur genannt, ist erlaubt bzw. wird teilweise auch als Pflicht angesehen.

Beim muslimische Fasten steht – wohl noch stärker als beim Fasten der Christen – das bewusstere Erfahren der Religion im Vordergrund, weniger der Verzicht auf Nahrung an sich. Das Essen zum abendlichen Fastenbrechen soll sogar ein richtiges Festmahl sein.

So gibt es beim traditionellen türkische Fastenbrechen zuerst verschiedene kleine Vorspeisen wie Schafskäse, Oliven, eingelegte Gemüse, Kichererbsenpaste und Datteln. Meist folgt dann eine, Suppe z.B. Knoblauchsuppe. Es folgen Gemüsegerichte und Fleisch, wozu es meist Reis und/oder Fladenbrot gibt. Den Abschluss bilden dann die bekannten türkischen Gebäckspezialitäten wie Baklava.

Viele Muslime nutzen den Ramadan inzwischen aber auch, um abzunehmen und nehmen dann abends eher leichte Gerichte zu sich, z.B. Salate mit etwas Fisch oder Fleisch.

Bei umstellung.info finden Sie übrigens einige für den Ramadan geeignete Rezepte, die wir während des Monats fortlaufend ergänzen.

Das Fest des Fastenbrechens wird dann am 19. August 2012 gefeiert, dann endet der Ramadan 2012.

Wir wünschen allen unseren muslimischen Lesern einen gesegneten Ramadan.

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15 Kommentare

  1. Gibt es auch feste Zeiten, wann abends nach Sonnenuntergang gegessen werden darf? Angeblich essen manche Muslime strickt um 21 Uhr – doch ist das irgendwo verbindlich festgelegt?

  2. Die Zeiten sind von Tag zu Tag unterschiedlich und hängen auch vom Ort (Längengrad) ab.

    Zum Beispiel heute in Dortmund 5:47 Uhr bis 21:25 Uhr.

  3. ich find ramadan eine schöne zeit!!!!!!!!!!!!!!!

  4. ramadan zu pfasten ist nicht schwer!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! fersucht es doch mal

  5. kurze – wahrscheinlich – rein rethorische frage, was machen muslime, die z.B. ganz im hohen norden wohnen, also mit tagen, wo es fast bis auf zwei stunden nur dunkel ist? gelten da die gleichen regeln=

  6. ZITAT: fayruss sagt: 28. Juli 2012 um 11:29
    ramadan zu pfasten ist nicht schwer!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! fersucht es doch mal
    ZITAT ENDE

    Alter… VERSUCH schreiben zu lernen…

  7. Laut Koran darf man erst essen wenn man einen weißen Faden nicht mehr von einem schwarzen Faden unterscheiden kann.

  8. @ahmet….. hihihihi

    Du Pedant!

  9. Hi Bernd du denken falsch Ahmet hat recht

  10. macht spass

    yousra hajjout

  11. gibt es im jahr nur den einen monat ramadan oder gibt es mehrere termine wo das ist also jetzt zum beispiel 3 mal im jahr oder so?

  12. @Hugo, nein es gibt nur der Monat Ramadan wo es pflicht ist. Ansonsten kann man noch ab und zu Monatgs und Donnerstags feiwillig fasten .

  13. Deine Aussage ist einfach falsch, dass viel Muslime den Ramadan nutzen um abzunehmen. Solch ein Statement solltest du einfach nicht machen. Klar nehmen viele beim Fasten ab, aber es ist auch nicht verwunderlich, da man den ganzen Tag, im Sommer bis zu 18 Stunden, keine Nahrung zu sich nimmt. Der Körper baut dann die vorhandenen Nährstoffe im Körper ab.

    Das Abnehmen ist für viele eine schöne Nebensache von dem heiligen Monat Ramadan. Und nicht wie du es darstellst. Die Minderheit, und nicht viele Muslime, essen beim Iftar (Fastenbrechen) eine leichte Kost.
    Wie du es schon erwähnt hast. Beim Fastenbrechen wird meist ein Festmahl serviert.

    LG

  14. Danke für den Hinweis – mir wurde von einigen Muslimen hier in Deutschland gesagt, dass viele die Zeit inzwischen auch nutzen, sich bewusster und gesünder zu ernähren – als Nebeneffekt.

    Dass der Glauben hier aber ganz klar im Vordergrund steht und meist jeden Abend üppig „genossen“ wird, habe ich aber auch geschrieben.

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