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Letzte Chance bei Kinderlosigkeit – die Eizellspende

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ivf

Wir haben gerade darüber berichtet, dass in Deutschland aktuell rund jedes sechste Paar Schwierigkeiten hat, seinen Kinderwunsch zu erfüllen. Und während in vielen Fällen eine Umstellung der Ernährung oder medizinische Maßnahmen helfen, bleiben rund 4% trotz intensiver Bemühungen kinderlos. In diesen Fällen kann eine In-vitro-Fertilisation (IvF) eine Möglichkeit sein. Die deutsche Übersetzung heißt „Befruchtung im Glas“ und schildert recht deutlich, worum es geht – eben die Befruchtung der Eizelle durch den männlichen Samen „im Reagenzglas“. Die befruchtete Eizelle wird dann der Mutter wieder eingepflanzt

Idealerweise wird dabei die Eizelle der Mutter mit den Spermien ihres Partners befruchtet, was in Deutschland auch unter engen gesetzlichen Bestimmungen erlaubt ist. Ist der Vater unfruchtbar ist auch die Samenspende hierzulande rechtlich möglich. Anders sieht es allerdings aus, liegt es an den Eizellen der Mutter, dass eine Schwangerschaft ausbleibt. Das deutsche Embryonenschutzgesetz verbietet nämlich die Eizellenspende. Dies wird übrigens auch von vielen deutschen Juristen als möglicherweise verfassungswidrig angesehen, da die Samenzellenspende ja erlaubt ist und dies ein Verstoß gegen den Gleichbehandlungsgrundsatz sein könnte.

Ungeachtet dessen, dass es hier also in Zukunft eine Änderung der gesetzlichen Vorgaben geben könnte, ist die Eizellenspende in vielen anderen europäischen Ländern erlaubt oder wird zumindest geduldet, so z.B. in den Niederlanden, Großbritannien, Spanien, Polen oder in den Belgien.

Besonders umfassend geregelt ist die Eizellspende  in der Tschechischen Republik und unterliegt dort strenger Kontrolle seitens der staatlichen Behörden. Da hier auch die medizinischen Standards sehr hoch sind, kann es sich auch für deutsche kinderlose Paare anbieten, eine IvF in unserem Nachbarland durchführen zu lassen. Die Spenderinnen der Eizellen bleiben anonym, sind zwischen 18 und maximal 35 Jahren alt und werden vor der Spende umfassend in Hinblick auf ihre psychische und physische Gesundheit untersucht. Immerhin erhalten Sie als Empfängerin der Eizelle einige grundlegende Informationen über die Spenderin, z.B. Alter, Aussehen, Blutgruppe und besondere Interessen, so dass man sich bis zu einem gewissen Maß ein Bild von ihr machen kann.

Vergleichbar ist dort übrigens auch die Situation bei der Samenspende. Sie erhalten einige allgemeine Informationen über den Spender, dessen Anonymität bleibt aber umfassend gewahrt. Die rechtliche Situation ist damit anders als in Deutschland, wo das durch eine Samenspende gezeugte Kind einen Anspruch hat, seine genetische Herkunft zu erfahren, was naturgemäß häufig zu Konflikten führt.

Für kinderlose Paare kann es also ein Ausweg sein, reproduktionsmedizische Leistungen in der tschechischen Republik in Anspruch zu nehmen. Hier finden Sie viele Infos zu IvF in unserem Nachbarland.

Bild: „Sperm“, (c) by dream designs, freedigilphotos.net

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