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Infrarot in der Medizin

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Die Vorteile von Infrarotbestrahlung für den menschlichen Organismus sind schon lange wissenschaftlich belegt 

Infrarotwärme beeinflusst physiologische Vorgänge im Körper

In den letzten 25 Jahren haben amerikanische sowie japanische und chinesische Ärzte und Wissenschaftler die Wirkung von Infrarot-Anwendungen intensiv erforscht. In Japan wurde sogar eine „Infrarot-Gesellschaft“ gegründet, die die Wirkung der Infraroten Strahlen als Heilmethode erforscht.

Die Strahlen der Infrarotgeräte dringen bis zu einer Tiefe von etwa 5 cm in den Körper ein und sorgen für angenehme Wärme, wodurch die Durchblutung angeregt und Gelenkschmerzen verringert werden.

Infrarotstrahlen helfen erfolgreich bei:

  • Arthritis
  • Arthrose
  • Hautreizungen
  • Dysplasie
  • Schwellungen
  • Ödemen
  • Stress und Angst
  • Wiederherstellung nach Verletzungen

Durch die Wärme kommt es zu einer Erweiterung der Blutgefäße, der Blutdurchfluss steigt und gleichzeitig wird der Muskeltonus reduziert und körpereigene Endorphine ausgeschüttet. Diese Wechselwirkung des sinkenden Muskeltonus in Verbindung mit der Endorphin-Ausschüttung führen zu einer Schmerzlinderung und somit zu einem Abbau und einem schnelleren Verschwinden von Entzündungen.

Langwelliges Infrarotlicht, welches beispielsweise Infrarot-Wärmekabinen für den Hausgebrauch liefern und die auf der Homepage von Edinger erhältlich sind, üben eine wohltuende Wirkung auf die Nervenzellen aus. Diese Nervenzellen sind für die Weitermeldung des Schmerzgefühls an das Gehirn verantwortlich. Eine Behandlung mit Infrarotlicht erhöht die Ausschüttung körpereigener schmerzstillender Substanzen aus Gehirn und Nebennieren wie Enkephaline und Endorphine.

Die Photonen des langwelligen Infrarotlichts dringen tief in das Gewebe ein. Dabei wird die Synthese von Adenosintriphosphat angeregt. Adenosintriphosphat ist ein Molekül, welches in jeder lebenden Zelle als Hauptenergieträger vorkommt. Durch den Einsatz von Infrarotlicht wird also der Energiehaushalt der Zelle verbessert: Nahrung wird schneller aufgenommen und Abfallprodukte ausgeschieden.

Eine Studie der Kobe University (School of Medicine) in Japan belegt, dass sich nach einer 5-minütigen Bestrahlung mit Infrarotwellen der Blutfluss positiv ändert. Vor der Bestrahlung waren es 8,7 ml/min/100g. Nach der Behandlung steigerte sich die Knochendurchblutung um 80 Prozent auf 15,6 ml/min/100g.

Infrarotlicht mindert Schmerzen bei Gelenkbeschwerden

Prof. Dr. Whelan vom Medical College of Wisconsin untersuchte, wie Infrarotwellen bei schwer heilbaren Verletzungen positiv auf den Heilungsprozess wirken. Schwere Verbrennungen, offene Beine und Mundverletzungen heilten deutlich schneller, da das Energieniveau der Zellen gesteigert wurde. Vergleichsstudien im Labor zeigten, dass das Wachstum von Muskel- und Hautzellen um 150 bis 200 Prozent höher lag als das der unbestrahlten Zellen. Patienten mit Muskel-Skelett-Verletzungen konnten eine um 40 Prozent bessere Heilung bestätigen als die unbehandelten Patienten. Bis heute ist noch nicht geklärt, wie die Zellen die durch Infrarotbestrahlung zugeführte Bewegungsenergie in ein beschleunigtes Wachstum umwandeln.

In einer weiteren wissenschaftlichen Studie zur Erforschung der Wirkungsweise von Infrarotlicht wurden Patienten unterschiedlich, d.h. teils mit normalem Licht, teilweise mit Infrarotwellen, behandelt. Den Patienten war unbekannt, zu welcher Gruppe sie gehörten. Alle Patienten litten an Arthrosen im Knie. Die mit Infrarotwellen behandelte Patientengruppen konnten über eine Schmerzreduktion von 50 Prozent und über eine signifikante Verbesserung der Gelenkfunktion berichten, welche zudem noch bei Folgebehandlungen im Zweiwochen-Rhythmus deutlich stieg.

Zweifelsfrei steht fest, dass eine Infrarotbestrahlung den Blutfluss optimal in Gang setzt und eine Neubildung von Kapillaren in geschädigtem Gewebe bewirkt. Dadurch kommt es durch neu gebildete Kapillaren zu einer deutlich schnelleren Wundheilung, zur Verringerung wunden Gewebes und zu einer rascheren Schließung von Wunden.

Japanische Ärzte berichten, dass Krankheiten wie Arthrose und Arthritis, rheumatische Arthritis, Rückenschmerzen, Muskelverspannungen, Adhäsionen, Kompressionsfrakturen, Schleimbeutelentzündungen und reversierte posttraumatische Schocks auch in schweren Fällen durch Infrarot positiv beeinflusst und deren Heilung deutlich beschleunigt werden kann.

Dr. Masao Nakumara von der O&P Medical Clinic in Japan hat beim Einsatz von Infrarot bei Krankheiten wie beispielsweise

  • Menopause-Syndromen
  • Ischiasbeschwerden
  • Schulterversteifungen
  • Arthritis
  • Rheuma
  • Schlaflosigkeit
  • Akne
  • Ohrenbeschwerden
  • Verdauungsstörungen

hervorragende Erfolge erzielt. Mediziner wenden daher heutzutage Infrarotwärme an, um die oben genannten Erkrankungen zu behandeln.

Ein weiterer positiver Effekt ist die Vergrößerung der Dehnbarkeit des Gewebes. Viele Sportler setzen daher vor Sportbeginn Infrarotwärme ein, um die Verletzungsgefahr von Bändern, Sehnen und Muskeln zu verringern. Ebenso wird die Steifheit von Gliedmaßen verringert. Bereits eine Erwärmung auf 45 Grad Celsius bringt eine um bis zu 20 Prozent bessere Beweglichkeit bei Fingersteifheit. Das Bindegewebe sowie andere steife Gelenke reagieren ähnlich.

Infrarotwärme verringert Muskelverspannungen, diese werden gelockert oder beseitigt. Dadurch werden auch Schmerzen gelindert. Durch die Wärme werden Schmerzwellen bei den Nervenwurzeln und im umliegenden Gewebe reduziert. Auf eine Erwärmung mit Infrarotwärme reagiert der Körper mit einer erhöhten Blutzirkulation.

Aber auch in der Krebstherapie wird Infrarotwärme sei Neuestem erfolgreich eingesetzt. Diese Methode ist allerdings noch vollkommen neu und befindet sich noch im Experimentierstadium. Amerikanische Forscher vermuten, dass bei richtigem Einsatz Infrarot ein vielversprechendes Mittel zur Unterstützung der Krebstherapien ist und gleichzeitig dafür sorgt, dass Schmerzen gelindert werden.

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Ein Kommentar

  1. Super Informativ, wußte garnicht das es solche Möglichkeiten gibt. Bin schon gespannt auf deinen nächsten Artikel.

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