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Wie viel Kaffee ist gesund?

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Kaffee ist ein Getränk, welches für unseren Körper in der Wirkungsweise viele positive Eigenschaften besitzt, dem allerdings auch viel Negatives nachgesagt wird. Zu den negativen Berichten zählen die Steigerung des Herzinfarktrisikos und eine erhöhte Anzahl von Totgeburten bei vermehrtem Kaffeekonsum. Trotzdem ist Kaffee das Volksgetränk Nummer Eins.

Positive Wirkung von Kaffee

Zum einen werden durch den Konsum des „braunen Goldes“ die Herzkranzgefäße erweitert, die für die Versorgung der Herzmuskeln zuständig sind. Somit kann das Herz schneller und kräftiger schlagen. Zudem wird durch das Koffein Aufmerksamkeit und Wachheit gesteigert, der Gedankenfluss vermehrt und Müdigkeit unterdrückt. Auch regt das Koffein die Kontraktionen der Gallenblase an, was wiederum zur Verminderung von Gallensteinen führt. Das Luft führende Lungengewebe wird erweitert und die Muskeln der Lungenbronchien werden entspannt – dieser Aspekt ist besonders für Asthmatiker interessant. Kaffee in Maßen genossen senkt auch das Risiko an einer Zuckerkrankheit zu erkranken.

Negative Kaffee-Eigenschaften

Wie bei allen Dingen ist ein Zuviel des „Muselmanen-Tranks“ für den Körper nicht gut. Schwangere sollten nicht mehr als drei Tassen über den Tag verteilt trinken. Die Kaffeepflanze enthält mehr als 100 Substanzen, die in ihrer physiologischen Wirkung noch nicht alle erforscht sind, da es sich um ein sehr komplexes Thema handelt. Regelmäßige, kleine Mengen werden im Schlafzentrum des Gehirns besser aufgenommen und verarbeitet. Steigt die Koffeinmenge im Körper parallel zur Produktion des Adenosins an, wird die Müdigkeit erfolgreich bekämpft. Dies kann allerdings zu Schlafstörungen führen. Zudem sollten Menschen mit einem Herzinfarkt-Risiko auf Kaffee vollkommen verzichten, da das Koffein die Entzündungswerte im Körper erhöht, welche die Gefahr von Herz-Kreislauf-Erkrankungen bergen. Neueste Studien haben ergeben, dass ungefilterter Kaffeegenuss den Cholesterinspiegel erhöht, gefilterter, wie z. B. mit den Kaffeemaschinen von Bosch hingegen, halten die Cholesterin steigernden Diterpen-Alkohole Kahweol und Cafestol im Filter zurück. Auch soll, gemäß Studien, der Genuss dieses Getränks die Psyche der Menschen beeinflussen und ähnlich den Zigaretten und dem Alkohol zur Sucht führen. Die ganzen negativen Eigenschaften gelten aber nur bei übermäßigem Kaffeegenuss.

Kaffeegenuss mit Kaffeemaschinen

Die gesunde Alternative ist ein Espresso. Hierbei werden säurearme Bohnen verwendet und diese mit einem speziellen Verfahren länger geröstet. Die Bohnen werden bei der Zubereitung in einer speziellen Kaffeemaschine sekundenschnell vom heißen Wasserdampf aufgebrüht und der Chlorogensäuregehalt dabei gesenkt. Espresso enthält zudem weniger Koffein und wirkt verdauungsfördernd. Laut medizinischer Studien ist ein Konsum von 400 Milligramm Koffein täglich für den erwachsenen Körper am Unbedenklichsten. Nun sind aber in den unterschiedlichen Kaffeesorten auch unterschiedliche Mengen Koffein enthalten:

Café Latte oder Kaffee aus der Kaffeemaschine: 80 bis 120 Milligramm
Espresso: 50 bis 60 Milligramm.

Im Gegenzug besitzt schwarzer Tee nur etwa 30 bis 60 Milligramm und Zartbitterschokolade 40 Milligramm, ein Schoko Croissant immerhin noch 5 Milligramm Koffein.

Je nach Geschlecht, Gewicht und Alter kann ein unbedenklicher Kaffeegenuss errechnet werden. Eine Faustregel besagt jedoch, dass etwa 4 Tassen des schwarzen Getränks auf den Tag verteilt absolut unbedenklich sind.

Bild: © amenic181 – Fotolia.com

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2 Kommentare

  1. Guter Artikel,
    vor allem auch sehr interessant. Ich hätte nie gedacht das über 100 Substanzen in der Pflanze stecken.
    Gerade das Herzinfarkt-Risiko wird denke ich von vielen unterschätzt, der Mensch ist halt ein Gewohnheitstier und da gehört der Kaffee einfach dazu.
    lg

  2. Pingback: Siebträgermaschine für guten Espresso | umstellung

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