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Stillen schützt vor Diabetes II – und Übergewicht

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Wieder einmal belegt eine Studie, wie wichtig es ist, dass Babys gestillt werden. Die Studie basiert auf der Auswertung der Daten von rund 1.260 Müttern, die zur Stilldauer und zum Lebensstil befragt wurden. Zusätzlich wurden die Körpermaße der Studienteilnehmerinnen ermittelt und verschiedene Biomarker zu Stoffwechsel und Entzündungsprozessen der Teilnehmerinnen bestimmt.

Die Auswertung der Daten ergab, dass Mütter, die ihr Kind nach der Geburt mindestens 6 Monate gestillt hatten, später zu fast 40 Prozent seltener an einem Typ-2-Diabetes erkrankten. Zudem ist auch der BMI der stillenden Mütter niedriger gewesen – kein Wunder, verbraucht volles Stillen doch bis zu 500kcal am Tag. Ein Teil dieser Energie wird aus den Fettreserven insbesondere an Bauch, Oberschenkel und Po gewonnen. Somit trägt das Stillen dazu bei, dass man nach der Schwangerschaft schneller seine normale Figur wieder hat.

Aber selbst wenn man die Studienergebnisse um den BMI Faktor bereinigte, ergaben sich positive Auswirkungen auf das Risiko, am „Alterszucker“ zu erkranken. Denn die Frauen, die lange gestillt haben, hatten niedrigere Blutfettwerte und einen höheren Adiponectin-Spiegel. Letzteres ist ein Hormon, das sich günstig auf den Fett- und Zuckerstoffwechsel auswirkt. So reguliert es die Insulinempfindlichkeit der Körperzellen. Störungen bei diesem Mechanismus gelten als wesentliche Ursache für den Typ 2-Diabetes.

6-Monatiges Stillen hilft also nicht nur, kurzfristig das Gewicht nach der Schwangerschaft zu reduzieren, sondern auch langfristig. Von den positiven Folgen für das Baby ganz zu schweigen.

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