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Mit dem Web gegen psychische Erkrankungen

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Bipolare Störungen und Schizophrenie

Sie zählen zu den häufigsten psychischen Erkrankungen in Deutschland: Bipolare Störungen und Schizophrenie – und viele Menschen leiden daran, ohne es zu wissen.

Bipolare Störungen zeichnen sich durch Phasen mit extremen Stimmungsschwankungen aus. In den manischen Phasen haben Betroffene das Gefühl, anderen überlegen zu sein und treten diesen gegenüber daher sehr oft stark gereizt und streitlustig auf. Gleichzeitig sind sie sehr aktiv und haben nur ein geringes Schlafbedürfnis. In den manischen Phasen ist es ganz anders: Sie leiden an Selbstzweifeln und sind sehr niedergeschlagen, wobei es sogar zu Suizidgedanken kommen kann.

Komplexer ist das Bild bei Schizophrenie: Auch hier kommt es zu – allerdings kurzfristigeren – Stimmungsveränderungen wie Launenhaftigkeit und Depression, begleitet von extremer Aktivität oder Inaktivität. Typisch ist jedoch die Veränderung von Sinneswahrnehmungen, angefangen von Lärm- oder Lichtempfindlichkeit, die hin zu Halluzinationen und anderen Wahnvorstellungen führen kann. Diese haben wiederum gro0e Auswirkung auf das Sozialleben der Betroffenen, die sich sehr oft stark zurückziehen.

Behandlung gut möglich: Apps und das Web helfen

stepp-appInzwischen ist eine wirksame Behandlung beider Erkrankungen gut möglich. Das Problem: viele Betroffene haben zwar das diffuse Gefühl, dass etwas mit ihnen nicht stimmt, scheuen aber das Gespräch mit dem Arzt, weil sie entweder nicht als „hysterisch“ gelten wollen oder Angst vor der Diagnose einer psychischen Erkrankung haben.

Eine erste Anlaufstelle kann jedoch das Internet sein. Hier sind freilich nicht dubiose Foren gemeint, in denen Laien spekulieren, sondern fundierte Informationsseiten wie meine-steps.de. Bipolare Störungen und Schizophrenie werden hier leicht verständlich aber doch ausführlich vorgestellt. Ergänzend können umfangreiche Broschüren heruntergeladen werden wie z.B. das „Patiententagebuch Bipolare Störungen“ oder die „Patientenbroschüre Schizophrenie“, in denen man ausführliche Informationen zu den Behandlungsmöglichkeiten findet. Dazu gibt es Links zu Selbsthilfegruppen und seriösen Foren und anderen Informationsquellen.

Zusätzlich kann man sich zum Steps Serviceprogramm anmelden, bei dem man auf Wunsch auch individuell auf einen zugeschnittene Informationen erhält. Noch mehr Interaktion bietet die Steps App, die es für iOS (iPhone, iPod Touch) sowie Android gibt. Diese ermöglicht es einem, ein ganz persönliches Patiententagebuch zu führen und dieses auszuwerten. Wenn Sie bereits in ärztlicher Behandlung sind, kann die App Sie auch an die Einnahme von Medikamenten erinnern – dies wird ja oft von Patienten vergessen, was die gesamte Therapie gefährden kann.

Auf jeden Fall gilt: Wenn Sie das Gefühl haben, dass mit Ihnen „etwas nicht in Ordnung“ ist, sollten Sie ohne Scheu einen Arzt konsultieren. Die meine-steps.de Webseite kann in diesem Zusammenhang eine gute erste Anlaufstelle sein und die weitere Behandlung gut unterstützen und begleiten.

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