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Vor- und Nachteile des Nikotinpflasters – was man beachten sollte

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Die Zahl der aktiven Raucher hat sich in den vergangenen Jahren bereits stark verringert. Dies betrifft nicht nur das Herkunftsland der Zigarette, die USA, sondern aufgrund strikter Nichtraucherschutzgesetze vor allem Deutschland.

Immer mehr Menschen schwören also dem blauen Dunst ab und erleichtern dadurch langfristig ihre Lungen. Dabei ist es natürlich nicht immer ganz einfach, auf die gewohnte Zigarette und die damit verbundene Routine zu verzichten. Ein wichtiger Faktor, der zur Abhängigkeit vom Rauchen beiträgt, ist allerdings nicht das bloße Anzünden der Zigarette oder die romantischen Erinnerungen, die manche mit dem Genuss einer Zigarette verbinden. Das in den Zigaretten stets enthaltene Nikotin wirkt am stärksten auf den Körper eines Rauchers ein.

Hier gilt also zu bedenken, dass der Körper in den meisten Fällen über eine starke Abhängigkeit des Nikotins verfügt. Dennoch steht vor dem Ziel das Rauchen endgültig zu beenden immer die eigene Willenskraft. Zu der Überzeugung zu gelangen auf Zigaretten zu verzichten, sei es aufgrund der Gesundheit oder zum Schutz seiner Mitmenschen, fällt vor allem langjährigen Rauchern nicht leicht. Selbst nach dem ersten Vorsatz schafft es das Nikotin sehr schnell, die Willenskraft des Menschen zu brechen. Die Folge ist ein erneuter Griff zur Zigarette. Um zumindest dem giftigen Rauch des Tabaks zu entgehen, existieren Alternativen, die dem Körper eine schrittweise Entwöhnung ermöglicht. Dazu zählt neben vielen Nikotin-Ersatz Präparaten auch das Nikotinpflaster.

Das Nikotinpflaster – richtig eingesetzt kann es für eine beruhigende Wirkung sorgen

Das Nikotinpflaster ist meist in Apotheken und gut sortierten Drogerien erhältlich. Besonders sparen lässt sich online beim Kauf in einer Versandapotheke. Wie ein normales, handelsübliches Pflaster wird es auf die Haut des Betroffenen geklebt. Dort verweilt das Pflaster einige Stunden. In Studien wurde belegt, dass ein Wechseln des Pflasters von 16 Stunden erforderlich sein kann, die Regel geht von einem Wechsel des Pflasters alle 24 Stunden aus. Bereits nach einer kurzen Zeit sondert das Pflaster über die Haut den Wirkstoff Nikotin an den Körper ab. Dies führt dazu dass sich ein konstanter Nikotinspiegel aufbaut und das Verlangen nach dem Griff zu einer Zigarette geschmälert wird.

Mit der eigenen Willensstärke die Leistung des Pflasters unterstützen

Auch der eigentliche Griff zur Zigarette kann allerdings schon eine routinierte und reflexartige Handlung darstellen, weshalb das Pflaster nicht als absolute Zigaretten-Entwöhnung angesehen werden sollte, falls der psychologische Schritt der eigenen Willensstärke nicht vorhanden ist. Letztlich muss die Entscheidung zum Aufhören des Rauchens im Kopf erfolgen und wird durch den Einsatz eines nikotinhaltigen Pflasters lediglich unterstützt aber nicht gänzlich von alleine beseitigt. Auf lange Sicht ist der Wirkstoff Nikotin immer noch Bestandteil der Rauchentwöhnung. Durch den Einsatz des Nikotinpflasters und dem Verzicht des Rauchens entstehen aber weder schädliche Substanzen die eine Beschädigung der Lunge hervorrufen (wie beim Rauchen einer Zigarette) noch wird das Umfeld durch Zigarettenrauch belastet.

Die Vorteile des Nikotinpflasters wirken sich positiv auf Ihre Gesundheit aus

Beachten Sie auch die vielen weiteren Vorteile die ein Verzicht des Zigaretten-Konsums mit sich bringt. Bereits nach einigen Tagen werden Sie wieder neue Gerüche vernehmen und der Geschmackssinn wird intensiviert. Ihre Zähne, Ihr Zahnfleisch und Ihre Lunge erholen sich allmählich und das Treppensteigen, Sport sowie ausdauernde Belastung gehen Ihnen wieder mühelos von der Hand. Über Wochen hinweg lässt sich der Nikotinspiegel über den Einsatz des Nikotinpflasters weiter reduzieren, so dass Sie irgendwann auch die körperliche Abhängigkeit des Nikotins verlieren. Trotzdem gilt: An erster Stelle liegt es an ihrer eigenen Einsatzbereitschaft. Wenn Sie überzeugt sind das Rauchen ein für alle Mal aufzugeben, finden Sie im Nikotinpflaster die perfekte Unterstützung in diesem anfangs eher schwierigen Prozess. Sie werden jedoch sehr schnell feststellen, dass sich ein Verzicht auf Zigaretten lohnen wird.

Existieren Nachteile beim Einsatz des Nikotinpflasters?

Der langfristige Gebrauch von Nikotinpflastern hat nicht sehr viele Nachteile und gegenüber dem klassischen rauchen von Zigaretten erscheinen diese eher als verschwindend gering. Zu benennen wären hier etwas Hautreizungen oder Rötungen. Daher wird empfohlen das Pflaster nicht immer auf dieselbe oder auf eine sensible Hautstelle zu kleben. Menschen mit Hauterkrankungen sollten vorher mit Ihrem Arzt über einen Einsatz des Nikotinpflasters sprechen. Die Nikotinpflaster richten sich an Raucher mit unterschiedlich stark ausgeprägtem Zigarettenkonsum. Dementsprechend können die Pflaster in verschiedenen Stärken erworben werden.

Kombinieren Sie das Nikotinpflaster einfach mit Nikotinkaugummis

Für viele Menschen, die das Rauchen aufhören stellt, das Nikotinpflaster eine willkommene Lösung dar, welche sich perfekt mit anderen Präparaten wie etwa Nikotinkaugummis (weitere Informationen) kombinieren lassen. Letztere können wiederum eine Alternative darstellen, um Menschen mit sensibler Haut weiter zu helfen. Ein Vorteil des Pflasters liegt allerdings klar auf der Hand: Durch die lange Nikotinausschüttung und den langsamen Wechsel nach 16 oder 24 Stunden lässt es sich bequem über den Tag verteilt am Körper tragen ohne das Es stören wirkt. Dadurch lässt sich der Alltag gewohnt bestreiten und das typisch, nervöse Verlangen nach einer Zigarette rückt von Tag zu Tag stärker in den Hintergrund.

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