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Winterspeck loswerden

Vom Winterspeck zur Strand-Figur

Das jährliche Erwachen erfolgt im Januar. Die Feiertage sind rum, der Winterspeck hat sich breit gemacht. Die Frustgrenze ist erreicht und die Frage nach der Strandfigur entsteht. Nach dem Bestseller-Autor sowie Gesundheits-Journalist Dr. Michael Mosley existiert eine kalorienreduzierten Ernährung nicht nur, um einen Gewichtsverlust zu erzielen, sondern führt auch insgesamt zu einem gesünderen Leben. Der Autor lehnt Diäten, welche einen JoJo-Effekt herbeiführen können jedoch strikt ab. Zum Beispiel ist er ein Verfechter der sogenannten „5:2-Diät“. Bei dieser soll es möglich sein, 5 Tage zu essen, was man möchte und dafür 2 Tage zu fasten. Nachfolgend werden 5 Diät-Mythen, welche Mosley kritisiert und für die es keinen Beweis gibt, erläutert.

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@ twinlili / pixelio.de

Verbrennung von Fettreserven bei einer Crash-Diät

Während viele im Glauben sind, Crash-Diäten verlangsamen den Stoffwechsel, gibt es dafür keine wissenschaftlichen Beweise. Vielmehr hat ein Experiment mit 11 Freiwilligen gezeigt, dass drei Tage in einer Stoffwechsel-Kammer und ausschließlich Wasserzufuhr zu einer Erhöhung des Stoffwechsels um 14 % geführt haben. Dies liegt daran, dass das das Hormon Noradrenalin ausgeschüttet wird. Ebenfalls ist kritisch zu sehen, dass der Körper eine sogenannte Durststrecke erleidet. In dieser nutzt er zwar die Fettreserven, bekommt der Körper jedoch wieder ausreichend Nahrung, legt er sich eben jene als Reserve für erneute schlechte Zeiten an.

Überprüfung des Gewichtes

Hingegen der Meinung, dass man sich maximal einmal die Woche wiegen solle, entgegnet Mosley, dass eine Studie mit 40 Teilnehmern, welche an einer Diät teilgenommen haben, bei einer täglichen Gewichtskontrolle mehr abgenommen haben. Jedoch ist zu bedenken, dass eine tägliche Kontrolle sich auch auf die Motivation auswirken kann. Gerade bei einem erhöhten Sportpensum kann es möglich sein, dass sich zunächst Muskeln aufbauen. Diese sind schwerer als Fett.

Regelmäßigkeit beim Essen

Um nochmal auf die Studie, bei der sich 11 Teilnehmer 3 Tage in einer Stoffwechsel-Kammer befanden und ausschließlich Wasser bekamen, zurückzukommen: Neben der Stoffwechselrate wurden auch die Blutzuckerwerte gemessen. Diese erwiesen sich in diesem Zeitraum als leicht abfallend, aber dennoch konstant. Während Mosley diese Beobachtung als Indiz dafür sieht, dass kleine Mahlzeiten den Hunger anregen, ist jedoch fraglich, inwiefern dieses Verfahren dem Körper langfristig schadet. Immerhin fehlen dem Körper bei der Aufnahme von nur Wasser wichtige Nährstoffe. Aus diesem Grund ist von einem solchen Experiment, welches länger als 3 Tage andauert, abzuraten.

Kleine Mahlzeiten sind förderlich

Ein Experiment zeigte, dass zwei Gruppen, welche je 1700 Kalorien pro Tag zu sich nahmen, unterschiedlich reagierten. Die Gruppe, welche zwei Mahlzeiten am Tag bekam, nahm im Durchschnitt 1,3 kg mehr ab, als jene, die 6 Mahlzeiten zu sich nahm.
Allerdings ist dabei auch zu beachten, dass zwei Mahlzeiten am Tag auch zu Heißhungerattacken führen können. Daher sollte dies jeder Mensch selbst entscheiden und nach der eigenen Disziplin handhaben.

Sport ist hilfreich

Auch hier sieht Mosley einen Mythos. In seinen Augen ist Sport zwar gesund, jedoch belohnen sich viele nach dem Sport mit einer ausgiebigen Mahlzeit. Betrachtet man, wie wenige Kalorien beim Sport verbrannt werden, sei dies nicht zielführend.

Jedoch sollte Sport als Ergänzung zu einer Diät ausgeführt werden. Nur so kann ein gesunder Lebensstil erreicht werden.

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