Arthrose mit Aminosäuren bekämpfen

6. Mai 2013

aminosauren-arthroseRund 14% der Männer und 22% der Frauen in Deutschland sind Schätzungen zufolge von Arthrose betroffen. Es handelt sich dabei um ein chronischen Leiden, bei dem der “Gelenkverschleiß” der das altersübliche Maß übersteigt. Die Folge sind Gelenkschmerzen, die anfangs nur bei Belastung, später auch dauerhaft auftreten. Bei länger andauernder Erkrankung kann es dann auch zu Verformungen der betroffenen Gelenke und dadurch weitere Schmerzen kommen. …weiterlesen

Die Diagnose “Diabetes” verändert den Alltag

19. März 2013

Diabetes bedeutete früher strenge Diät und Verzicht auf Genussreiches: nichts Süßes, keinen Alkohol und eine permanente Kontrolle der Essensportionen. Heutzutage liegt der Fokus bei der Diagnose Diabetes mehr auf einer gesunden und ausgewogenen Ernährung und ausreichender Bewegung. In Maßen ist alles erlaubt. Das Leben mit Diabetes erfordert einen sehr bewussten Umgang mit sich selbst. Aber Diabetes und Lebensqualität sind miteinander vereinbar. Diverse Schulungsmöglichkeiten und Selbsthilfegruppen, in denen Erfahrungen ausgetauscht werden, erleichtern den Umgang mit der Krankheit im Alltag.

Die Diagnose Diabetes Typ I (Autoimmunerkrankung) trifft junge Menschen. Meist ist eine Insulintherapie unabdingbar, denn die Inselzellen der Pankreas arbeiten unzureichend oder gar nicht mehr. Befindlichkeit, Konzentrationsvermögen und Stimmungen des Diabetikers werden maßgeblich der Höhe der Insulingaben beeinflusst. Wichtig ist daher die regelmäßige Überwachung des Blutzuckerspiegels, um die erforderliche Menge an Insulin zuführen zu können. Moderne, handliche Blutzuckermessgeräte und Insulin-Pens machen Insulintherapie inzwischen äußerst einfach und unkompliziert und schränken im Alltag im Grunde nicht ein.

Beim Diabetes Typ II (Altersdiabetes) besteht häufig noch die Option, die körpereigene Produktion von Insulin mit unterschiedlichen Mitteln anzuregen. Diese Mittel verbessern die Insulinempfindlichkeit der Zellen und die Aufnahme der Glukose ins Muskel- und Fettgewebe. Sulfonylharnstoffe und Glinide steigern den Insulinausstoß der Bauchspeicheldrüse. Andere Wirkstoffe verzögern den Abbau von Kohlehydraten im Darmbereich. Der Zuckerstatus ist in permanenter Bewegung und es braucht oft Geduld bis zur optimalen Einstellung.

Neben der Therapie mit Insulin sollte vor allem die Ernährung im Fokus stehen. Gesunde, ausgewogene Ernährung heißt in diesem Falle aber nicht auf alles zu verzichten oder sämtliche Kohlehydrate im Speiseplan zu drücken, sondern seine Ernährungsgewohnheiten individuell an den Blutzuckerspiegel anzupassen und dadurch den Stoffwechsel im Körper zu fördern.  Unterstützend wirkt dabei sportliche Aktivität, was nicht zwangsläufig Hochleistungssport impliziert, sondern sich eher auf eine gesunde Lebensführung bezieht,  was Tätigkeiten wie Radfahren, Wandern, Gymnastik, Kardiotraining oder Freizeit- und Mannschaftssport mit einschließt.

Einer der wichtigsten Punkte der Therapie ist zudem die regelmäßige Kontrolle. Denn die meisten der Folgeerkrankungen, die den gesamten Körper betreffen können, sind vermeidbar. Komplikationen wie Nervenschmerzen (diabetische Polyneuropathie), Herzerkrankungen, Nierenunterfunktion, Depressionen, erektile Dysfunktion oder Schädigungen des Magens treten häufig auf, wenn die therapeutischen Maßnahmen nicht richtig angepasst sind und die regelmäßigen Check-Ups vernachlässigt werden.

Die Diagnose Diabetes verändert das Leben. Trotzdem haben Sie viele Möglichkeiten. Testen Sie, wie Ihr Körper reagiert. Messen Sie Ihre Werte, bevor Sie aktiv werden und dann nochmals danach. Entscheidend ist, dass Sie lernen, wie Ihr Körper reagiert und was Sie ihm zumuten können. Der Joker im Leben eines Diabetikers heißt Ausgewogenheit.

Neue Wege bei der Behandlung von Schizophrenie

7. Februar 2013

Das Thema Schizophrenie wird von betroffenen und deren Familien wenn überhaupt meist nur verschämt angesprochen. Dabei handelt es sich bei der Krankheit um eine der häufigsten psychischen Erkrankungen. Sie ist durch Störungen des Denkens, der Wahrnehmung und der Affektivität geprägt, die dann zu Depressionen und Antriebsmangel führen können. Das in der Öffentlichkeit vorherrschende Bild der “gespaltenen Persönlichkeit” ist hingegen zu vereinfachend und falsch.

Insoweit tut Aufklärung Not. Eine gute Anlaufstelle dazu ist neue-wege-psychiatrie.de, die sich daneben auch mit bipolaren Störungen befasst.

Ausführlich wird erklärt, was Schizophrenie eigentlich ist und die Symptome dargestellt. Psychosoziale Faktoren, mögliche Frühwarnzeichen und die häufigste Subtypen der Krankheit werden erläutert. Ein eigener Bereich ist der Schizophrenie bei Kindern und Jugendlichen gewidmet. Klargestellt wird, dass man sich so früh wie möglich um professionelle Hilfe eines Spezialisten, wie beispielsweise des Hausarztes oder eines Psychiaters, kümmern sollte, wenn man sich Sorgen über sich selbst oder einen Nahestehenden macht. Denn die Diagnose “Schizophrenie” kann nur ein Spezialist stellen.

Dennoch finden Sie auf der Seite ein Handbuch zum Download, das verfasst wurde, um manisch depressiven Patienten und Menschen mit bipolarer Störung, ihren Unterstützern, Freunden und Familienmitgliedern praktische Hilfe und Beistand zu leisten. Es enthält umfangreiche Anleitungen, Ratschläge und viele praktische Hilfen für das tägliches Leben mit der Krankheit. Und gerade neue Möglichkeiten der Behandlung der Krankheit werden dargestellt.

Neben einem Patientenbereich gibt es auch einen geschlossenen Bereich, der medizinischen Fachkreisen vorbehalten ist. Für diesen wird ein  DocCheck-Passwort benötigt.

Die Website ist damit Anlaufstelle für alle, die mit dem Thema Schizophrenie konfrontiert sind.

Darmgesundheit = Lebensqualität

25. Januar 2013

Viel mehr Menschen befassen sich heute mit dem Thema Gesundheit und Wohlbefinden wesentlich intensiver, als es vor 20 Jahren noch der Fall war. Dabei wird die Haut gepflegt, viel für Herz und Kreislauf gemacht oder aber auch für die Muskulatur. Dass der Darm bzw. die Darmflora aber einen großen Teil zum Wohlbefinden beiträgt, vergessen viele oder wissen es mitunter gar nicht.

Was macht den Darm so wichtig für unsere Gesundheit? 

Die Darmflora besteht aus mehr als 400 verschiedenen Bakterienstämmen. Wenn sie  gesund ist, bindet sie schädliche Eindringlinge und leitet diese an das lymphatische Gewebe des Darms weiter. Daraufhin erstellt der Körper die für die Immunabwehr so wichtigen B- und T-Zellen. Da der Darm einmal erlebte Fremdkörper sofort wiedererkennt, kann er immer schneller seine Abwehr auf den Plan rufen. Dies ist ungeheuer wichtig um ein intaktes Immunsystem entwickeln zu können. Funktioniert die Abwehr im Darm nicht, kann auch das Immunsystem nicht mehr richtig funktionieren. Die Folge ist leichte Anfälligkeit für Krankheiten und die Einbuße von Lebensqualität, die man sonst durch einen gesunden Körper unweigerlich erfährt.

Aus diesem Grund ist es so wichtig, dass wir unseren Darm bzw. die Darmflora gut pflegen und bestmöglich unterstützen.

Welche Möglichkeiten bieten sich? 

Wenn der Darm noch nicht geschädigt ist (hier ist ansonsten eine richtige Darmsanierung notwendig) kann man mit einfachen Mitteln einer Schädigung des Darms vorbeugen. Sehr gut geeignet ist hier z.B. eine regelmäßig durchgeführte Basen-Kur (oder Basen-Fasten), bei der dem Körper vorwiegend basische Lebensmittel (reich an Präbiotika und Ballaststoffen; wenig bis kein Zucker oder tierische Proteine) zugeführt werden. In der dadurch entstehenden gesunden Darmflora fühlen sich die wichtigen Lakto- und Bifidobakterien wohl.

Darüber hinaus heißt es: Bewegung, Bewegung, Bewegung. Pro Tag sollte sich jeder mindestens 30 Minuten bewegen. Hilfreich sind auch Bauchmuskelübungen und Bauchmassagen. Daneben ist es ratsam, Stress zu vermeiden. Dieser senkt die Anzahl der aktiven Darmbakterien. Viel Schlaf und Sportarten wie Yoga oder Qi Gong wirken entspannend und fördern den Aufbau einer gesunden Darmflora.

Es liegt also klar auf der Hand, dass man sein Wohlbefinden dauerhaft mit wenig Aufwand steigern kann, wenn man ein paar simple Ernährungsregeln beachtet. Am besten also gleich noch heute damit anfangen!

Was tun bei trockener Haut – Tipps und Anregungen

21. Dezember 2012

Trockene Haut bedeutet in erster Linie, dass sie zu wenig Talg produziert. In einigen Fällen ist die trockene Haut angeboren. Dann kann sie Feuchtigkeit nur schlecht binden oder es liegt von Grund auf ein Mangel an Fetten vor. Teilweise bekommen Menschen trockene Haut, wenn der Hormonhaushalt gestört ist. Dies ist in der Pubertät der Fall, aber auch während einer Schwangerschaft und in den Wechseljahren. Krankheiten und Medikamente können sich ebenfalls auch die Hautbeschaffenheit auswirken. Äußerliche Reize wie Heizungsluft, extreme Kälte, zu häufiges Waschen oder Sonnenbaden können die Haut ebenfalls austrocknen. Trockene Haut wirkt in allen genannten Fällen eingefallen, spröde und rau. Teilweise entstehen sogar juckende oder brennende Stellen, die sehr unangenehm sind.

Hilfe bei zu trockener Haut

Bevor man aktiv zu Mittelchen greift, um die trockene Haut zu bekämpfen, sollte vorher abgeklärt werden, was die Ursachen dafür sind. Krankheiten müssen vor einer Behandlung auf jeden Fall medizinisch behandelt werden und nicht auf eigene Faust. Zum Beispiel entsteht trockene Haut durch Neurodermitis, die mit speziellen Cremes behandelt werden muss.

Bei trockener Haut helfen Feuchtigkeit und Fett, am besten in Kombination. Fetthaltige Cremes aus Mandelöl, Aloe-Vera oder Urea, die rückfettend sind, lindern die Spannung, die durch zu trockene Haut entsteht. Ebenfalls sollte die trockene Haut nicht zu lange gebadet und gewaschen werden. Einmal waschen pro Tag reicht vollkommen aus. Zudem darf die Wassertemperatur nicht zu hoch sein. Ein mildes Reinigungsgel oder –tücher können für das Gesicht alternativ zum Waschgel benutzt werden. Beim Duschen kann für den Körper beispielsweise ein Duschöl die Fettschicht erhalten. Generell gilt, dass trockene Haut im Gesicht nicht mit alkoholhaltigen Reinigungsmitteln gepflegt werden darf. Die Reinigungsmittel sollten ph-neutral und am besten seifenfrei sein. Hilfreich ist es, die entsprechenden Hautpartien regelmäßig einzuölen oder einzucremen. Auch Masken aus Quark oder Joghurt stellen eine Hilfe bei trockener Haut dar. Ihrem Körper und ihrer Haut tun sie grundsätzlich was Gutes, wenn sie auf eine ausgewogene Ernährung achten und viel trinken.

Neue Liebe, neues Glück – gilt das auch für die Gesundheit?

19. Dezember 2012

Stirbt nach einer langjährigen Beziehung der Lebenspartner, fallen Witwer und Witwen häufig in ein bodenloses Loch. Das gesamte Leben war auf Gemeinsamkeit ausgerichtet, die täglichen Abläufe hatten eine große Routine entwickelt und mit einem Schlag ist die Zweisamkeit vorbei. Die geliebte Wohnung wirkt leer und kalt, ehemals gemeinsam ausgeübte Hobbys verlieren an Interesse und das Leben erscheint mit einem Mal sinnlos. Selbst wenn der Tod des Partners durch eine schwere Krankheit angekündigt wurde, können viele Hinterbliebene nur schwer den neuen Alltag meistern.

Depression – des Witwers Falle

Gerade Männern fällt es nach dem Tod des Ehepartners schwer, das alte Leben wieder aufzunehmen. Frauen schaffen den schwierigen Balanceakt zwischen der Trauer und dem eigenen Leben meist leichter, doch unterdrücken sie ihre Gefühle stärker. Es ist leicht gesagt, die alten Gewohnheiten wieder aufzunehmen. Für Hinterbliebene stellt jedes Treffen mit gemeinsamen Freunden ein Meer aus Erinnerungen dar, die die Trauer wiederum verstärken. Das ständige Alleinsein und die Abschottung von ehemaligen Freunden führen in vielen Fällen in die Depression. Nicht umsonst raten Psychologen dazu, auch im Alter noch einmal den Sprung in ein neues Liebesglück zu wagen.

Liebe wirkt sich positiv aus

Es spricht nichts dagegen, zuerst in aller Stille zu trauern. Nach spätestens einem halben Jahr sollte jedoch das eigene (Liebes) Leben wieder im Mittelpunkt. Das Liebesglück im Alter hält jung und beugt zahlreichen Krankheiten vor. Dies liegt daran, dass frisch verliebte ältere Paare mehr unternehmen, als Singles. Mit einem Mal hat das Leben wieder einen Sinn, schädliche Rituale, mit denen Hinterbliebene ihre Trauer unterdrücken wollten, rücken in den Hintergrund. Nicht zuletzt wurde bewiesen, dass eine lang anhaltende Trauer das Herz schädigen kann. Der Spruch “mein Herz zerbricht” konnte durch Studien belegt werden. So stieg das Herzinfarktrisiko bei Trauernden stark an. Grund hierfür sind Stresshormone, die der Körper während der Trauer unaufhörlich produziert und die das Herz- und Kreislaufsystem nachhaltig schädigen können. Wer also eine neue Liebe findet, kann auch seiner Gesundheit etwas Gutes tun, auch wenn der richtige Partner über eine Kontaktanzeige gefunden wird.

Bild: (c) photostock, freedigitalphotos.net

Das Problem mit der Sonnencreme…oder wie erklärt man Politikern die Logik…

18. Dezember 2012

Ich fange es mal so an… Logisch ist es: im Winter ist es kalt, da sich die Sonne auf der anderen Seite der Erdkugel befindet und somit ist das Gegenteil, der Sommer… warm. Dann steht die Sonne auf unserer Halbseite und strahlt mit ihrer Kraft voller Power auf unsere Körper.

Gesunden Menschen machen diese UV A und B Strahlen nicht viel aus. Sie müssen sich auch schützen, oder sagen wir es mal so… es wäre klüger sich zu schützen. Die Haut ist eines unserer größten Organe und wenn dieses erst einmal beschädigt ist, haben wir ein Problem.. ein großes und viel tiefer führendes Problem haben die Patienten, die unter der Mondscheinkrankheit leiden.
Diese Gruppe Patienten haben eine totale Unverträglichkeit der UV A und B Strahlen, können nicht ohne Sonnenschutz und angemessener Kleidung sich bewegen. Denn wenn sie sich nicht schützen würden, bekommen sie das schlimmste, was einem Menschen passieren kann, Krebs! Selbst in Wohnungen, Häuser, Schulen und Arbeitsplätzen müssen die Fenster mit Folie abgeklebt sein. Energiesparlampen sind Gift für die kranke Haut eines Mondscheinkindes. Auch wenn im Winter die Sonne weit weg für uns scheint, sind die Mondscheinkinder gefährdet. Und auch ein Regentag mit dunklen Wolken wäre kein Schutz für diese Menschen.

Warum ich die Überschrift so genannt habe… weil Politiker ein Problem mit meiner Logik haben!

Ich engagiere mit seit 7 Jahren für diese Menschen… damit sie ihre Sonnenschutzcreme von den Krankenkassen bezahlt bekommen. Nicht jede Krankenkasse bezahlt diese, denn sie müssen es nicht. Sonnenschutzcreme ist eine Kosmetik und somit nicht in irgendeiner (sorry, für meine Ausdrucksweise) beschissenen Liste, die dann halt bezahlt werden muss.

Ich spreche mit so vielen Menschen über diese Krankheit, gebe ihnen Infos, erkläre wie wichtig das richtige Eincremen zumindest im Sommer ist, mache über diese Krankheit aufmerksam. Ich spreche mit Politikern, die die Macht und auch die Möglichkeit haben, dieses Problem zu ändern … aber irgendwie bekomme ich das Gefühl, das wir „Normalos“ das Problem verstehen und auch die Logik besitzen.. das sich hier dringend etwas ändern muss. Politiker erzählen mir immer wieder, dass sie da halt nichts dran machen können, sie hätten damit nichts zu tun, sie wären dafür nicht zuständig…

Da stellt sich mir eine konkrete Fragen… hätten sie damit auch nichts zu tun, wenn sie ein betroffenes Kind hätten, wenn es dafür keine Forschung gibt, es nur eine einzige Alternative das Eincremen wäre.

Die Logik ist unschlagbar und selbst Politiker können „ verstehen“ … die Hoffnung stirbt zuletzt!

Gastartikel von Heike Harrison. Mehr zum Thema gibt es unter www.xerodermapigmentosum.de.

Rauchen in der Schwangerschaft führt zu Leseschwäche

21. November 2012

Kinder von Müttern, die während der Schwangerschaft geraucht haben, lesen im Schnitt deutlich schlechter als Kinder von Nichtraucherinnen.

Jeffrey Gruen von der Yale University in New Have (Connecticut/USA) hat in der Auswertung der Daten von mehr als 4.000 in den frühen 1990er Jahren geborenen Kindern festgestellt, dass  das Rauchen in der Schwangerschaft einen schädlichen Einfluss auf die kognitive Entwicklung der Kinder hat (Smoking in pregnancy tied to lower reading scores).

Insbesondere wertete Gruen auch die Ergebnisse der Lesetests im Alter von 7 und 9 Jahren aus. Dabei zeigte sich, dass Kinder, die während der Schwangerschaft stark rauchende Mütter hatten, in Lesetests um 21 Prozent schlechtere Ergebnisse erzielten als die Kinder von Nichtraucherinnen. Schwächen zeigten sich sowohl bei der Lesegenauigkeit als auch im Textverständnis.

Vorher zeigte schon eine Auswertung der gleichen Gruppe, dass auch der regelmäßige Konsum von 1 bis 2 Glas Wein pro Woche während der Schangerschaft zu Schädigungen des Kindes führt (Fetal Alcohol Exposure and IQ at Age 8: Evidence from a Population-Based Birth-Cohort Study). Hierdurch ergeben sich z.B. negative Auswirkungen auf die gesamte Intelligenz des Kindes.

Es zeigt sich hiermit wieder einmal, wie wichtig es ist, vor und während der Schwangerschaft gesund zu leben. Lesenswert dazu ist z.B. unser Leitfaden “Ernährung vor der Schwangerschaft“.

Übergewichtige und rauchende Mütter bekommen dicke Kinder

2. November 2012

Die Faktenlage ist langsam erdrückend: Wissenschaftler um Stephen Weng von der School of Community Health Sciences der Universität Nottingham haben in den “Archives of Disease in Childhood” eine Metaanalyse veröffentlicht die belegt, dass Rauchen und Übergewicht der Mutter die größten Risikofaktoren für später übergewichtige Kinder sind (Quelle: doi:10.1136/archdischild-2012-302263)

Dafür haben die Forscher mehr als 30 Studien ausgewertet, worin die Daten von mehr als 200.000 Studienteilnehmern berücksichtigt wurden.

Sie fanden dabei heraus, dass allein Rauchen während der Schwangerschaft das Übergewichts-Risiko des Kindes um fast 48% erhöht. Und auch eigenes Übergewicht der Mutter hat einen übermäßigen Einfluss auf späteres Übergewicht des noch ungeborenen Kindes. Diese äußern sich dann auch schon in einem hohen Geburtsgewicht und in einer schnellen Gewichtszunahme innerhalb des ersten Lebensjahres.

Was gegen späteres Übergewicht des Kindes hilft ist übrigens Stillen – allein das senkt das Übergewichtsrisiko um 15%.

Die Studie zeigt wieder einmal, wie wichtig es ist, während aber auch schon vor der Schwangerschaft auf ein gesundes Gewicht zu achten. Empfehlenswert hierzu ist z.B. unsere Anleitung “Ernährung vor der Schwangerschaft“.

Bildquelle: adamr, freedigitalphotos.net

Hülsenfrüchte empfehlenswert bei Diabetes

24. Oktober 2012

Eine aktuelle Studie belegt, dass an Diabetes erkrankte Menschen mehr Hülsenfrüchte essen sollten. Bei der an der Universität Toronto durchgeführten Untersuchung zeigte sich, dass die Teilnehmer, die jeden Tag eine Tasse gekochten Bohnen, Kichererbsen, Linsen oder anderen Hülsenfrüchten verzehrten, niedrigeren Blutdruck und bessere HbA1c Blutwerte hatten – sogar bessere als die der Teilnehmer in der Kontrollgruppe, die verstärkt Vollkornprodukte aßen.

Die Forscher führen den Erfolg der “Hülsenfrucht-Diät” darauf zurück, dass die Kohlenhydrate in Bohnen, Kichererbsen und Co. langsam aufgeschlossenen werden und sich somit positiv auf die Blutzuckerwerte auswirkten. Auch der hohen Fasergehalt der Hülsenfrüchte sei positiv hervorzuheben.

Damit ist der Verzehr von Hülsenfrüchten aber allen Menschen zu empfehlen, denen an einer gesunden und ausgewogenen Ernährung gelegen ist.

Hier bei umstellung.info finden Sie u.a. in der Rubrik Gemüserezepte zahlreiche Tipps und Anregungen, was Sie aus Hülsenfrüchten machen können. Darunter z.B. das ägyptische Nationalgericht Ful Medames, Linsen mit Knoblauch und Thymian oder auch Salat mit Kichererbsen.

Quelle: Arch Intern Med. 2012;():1-2. doi:10.1001/2013.jamainternmed.871
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