Die Aroniabeere – antioxidatives Superfood

11. März 2014

aroniabeere

Wer sich mit gesunden Lebensmitteln beschäftigt, wird in letzter Zeit mehr und mehr Informationen über die Aroniabeere gefunden haben. Die kleinen Beeren – auch Apfelbeere genannt – sehen ein wenig aus wie Heidelbeeren und wachsen an Sträuchern. Sie schmecken frisch etwas säuerlich, weswegen man sie meist, ähnlich wie Cranberries oder Rosinen, trocknet, Tee daraus macht (siehe Bild), Konfitüren daraus zubereitet oder sie schonend zu Saft verarbeitet (Dampfentsaftung), wie z.B. diesen hier. Letzteres ist besonders empfehlenswert, da die wertvollen Inhaltsstoffe der kleinen Beeren dann besonders gut erhalten bleiben.

Doch was macht die Aroniabeere eigentlich so gesund?

Zunächst ist der hohe Gehalt an Vitamin C zu nennen, was das Immunsystem unterstützt. Auch Folsäure ist viel enthalten, ein Vitamin, bei dem hierzulande tatsächlich noch eine Unterversorgung herrscht und das besonders für Frauen wichtig ist, die schwanger werden wollen, schwanger sind oder Stillen – es ist für die gesunde Entwicklung des Nervensystems beim Kind wichtig. Schließlich ist der Gehalt an Vitamin K ebenfalls sehr hoch. Dieses Vitamin ist existentiell für den Stellstoffwechsel und hat darüber hinaus in hohen Dosierungen viele weitere positive Eigenschaften. So unterstützt es das Knochenwachstum und kann Osteoporose vorbeugen. Auch in der akuten Therapie gegen diese Knochenerkrankung wird inzwischen Vitamin K eingesetzt. Ebenso hilft es gegen Gefäßverkalkung und trägt damit zu einem gesunden Herz-Kreislaufsystem bei. Schließlich unterstützt es die Zellteilung und kann in dieser Funktion der Bildung von Tumoren verhindern.

Dieser Effekt wird von den enthaltenen Kreislaufsystem, sondern können auch in der Krebstherapie eingesetzt werden. In einer Studie (Effects of the commercial extract of aronia on oxidative stress in blood platelets isolated from breast cancer patients after the surgery and various phases of the chemotherapy) wurde nachgewiesen, dass ein Beerenextrakt von Aronia melanocarpa den oxidativen Stress, der durch Operationen oder durch die Chemotherapie hervorgerufen wird, bei Patienten mit Brustkrebs dank der antioxidativen Wirkung deutlich vermindert wird.

So wundert es nicht, dass die Beere den höchsten je bei einer Frucht gemessenen ORAC Wert hat. ORAC steht für “Oxygen Radical Absorbance Capacity” und misst die Fähigkeit der Antioxidantien, Sauerstoffradikale zu binden.

Diese gesundheitlichen Vorteile der Aronia Beere wurden übrigens in Russland und Polen schon früh erkannt, wo die Beere vor rund 100 Jahren zunächst von Naturheilern angewendet wurde. Seit den 1980er Jahren findet sie vermehrt Beachtung in der Schulmedizin, wie auch die oben zitierte Studie zeigt. Vieles an der Arionabeere ist noch gar nicht erforscht. So vermuten Mediziner unter anderem, dass sie auch positiven Einfluss auf die Leber hat, den Cholesterinspiegel senkt und gegen Sodbrennen wirkt.

So oder so – mehr Aroniabeere in unserer Ernährung kann also nicht schaden. Die einfachste und wirksamste Methode ist aus unserer Sicht, jeden Tag ein Glas Aronia-Saft zu trinken. Wohl bekomm’s!

Bild: “Black Chokeberry Tea” (c) by joannawnuk, freedigitalphotos.net

Brustkrebs: Yoga verbessert Lebensqualität bei Strahlentherapie

6. März 2014

A Woman Doing Tree Pose Or Vrksasana

Eine randomisierte Studie von einem Forscherteam rund um Lorenzo Cohen, dem Leiter am Integrative Medicine Program des M. D. Anderson Cancer Center in Houston, hat ergeben, dass Yoga die Lebensqualität von Frauen, die sich wegen Brustkrebs einer Strahlentherapie unterziehen müssen, merklich verbessern kann.

Dazu wurden 191 Patientinnen in drei Gruppen unterteilt. Eine davon erhielt während der Behandlung eine zusätzliche Yoga Therapie, die in Kooperation mit der Swami Vivekananda Yoga Anusandhana Samsthana Yoga-Akademie (kurz S-VYASA) in Bangalore/Indien durchgeführt wurde. Die zweite Gruppe machte unter Anleitung einfache Streckübungen während es für die dritte Gruppe kein entsprechendes Programm gab.

Die Patientinnen wurden dann einerseits nach ihrem Zustand befragt, andererseits wurde die Ausschüttung des Stresshormons Cortisol gemessen, das auch den Heilungsverlauf bei Brustkrebs ungünstig beeinflussen kann. Am geringsten war der Cortisol-Pegel bei der Yoga Gruppe, diese fühlten sich auch subjektiv deutlich besser. Bei den Patientinnen, die die Streckübungen machten, war der Anteil des Stresshormons immerhin noch niedriger als bei denjenigen, die gar keine Übungen absolvierten. Den Yoga-Patientinnen fiel zudem die Wiedereingliederung in den Alltag deutlich leichter.

Cohen möchte die Forschungen weiter vertiefen. Doch schon jetzt kann man sagen, dass Yoga den Krankheitsverlauf und insbesondere auch das subjektive Wohlbefinden günstig beeinflusst.

Bild: (c) Allposters

Obst statt Pulver

14. Februar 2014

apfel-gesundLange Zeit haben Ärzte weltweit die Einnahme von Vitaminpräparaten empfohlen, um sich vor Krankheiten zu schützen. Am bekanntesten ist darunter sicher der Rat, Tabletten mit Vitamin C zur Erkältungs-Vorbeugung einzunehmen. Lange Zeit wurde auch geraten, nach einem Herzinfarkt Multivitaminpräparate einzunehmen, um die Heilung zu beschleunigen. Viele Studien zeigen jetzt aber: diese Empfehlungen sind so nicht haltbar und die Ärzte raten sogar eher von der Einnahme von Vitaminpräparaten ab.

Wovon sie nicht abraten sind freilich Vitamine - aber eben nicht in Pulverform und künstlich hergestellt, sondern aus frischen Lebensmitteln. Wer sich ausgewogen und abwechslungsreich ernährt, ist mit allen wichtigen Vitaminen gut versorgt und auch die Gefahr der Überdosierung besteht faktisch gar nicht. Zudem scheinen die “natürlichen” Vitamine wirksamer zu sein, als die synthetisch hergestellten. Und ganz entscheidend scheint auch die Mischung zu sein: So unterstützen sekundäre Pflanzenstoffe wohl die Aufnahme und Wirkung von Vitaminen im menschlichen Körper.

Pillen, Brausepulver und andere künstliche Vitaminquellen “raus” und dafür mehr Gemüse und frisches Obst auf den Tisch. Nicht umsonst lautet ein englisches Sprichwort “An apple a day keeps the doctor away”. Und in der Tat: ein Apfel versorgt uns mit viel Vitamin C und E,  Vitaminen aus dem B-Komplex und außerdem noch mit Kalium, Magnesium, Calcium und Eisen. Das im Apfel enthaltene Pektin unterstützt den Körper dabei, den Blutzuckerspiegel konstant zu halten und hilft beim Abnehmen.

Das Problem dabei ist freilich: Viele Menschen starten mit viel Euphorie in ihr gesünderes Leben, lassen dann aber alte Gewohnheiten wieder einreißen oder gewöhnen sich positive Verhaltensänderungen erst gar nicht fest an. Dabei kann man sich in vielen Bereichen Unterstützung holen. So kann man sich z.B. regelmäßig frisches Obst durch einen Lieferdienst Sie können den Obsteinkauf also gar nicht mehr vergessen und tun damit richtig viel für Ihre Gesundheit. Der Lieferdienst von Obst.de z.B. bietet eine große Auswahl an verschiedenen Obstkörben für Firmen und private Haushalte an.

Hilfreich ist es auch, sich in seinem Kalender – ob Papier oder elektronisch – Erinnerungen für die Zukunft anzulegen: “Mehr Obst essen”, “Sport treiben”, “Genug Wasser trinken” – so werden Sie immer wieder an Ihre guten Vorsätze erinnert.

Bild (c) Gualberto107, freedigitalphotos.net

Wie viel Kaffee ist gesund?

15. Januar 2014

kaffee-gesund

Kaffee ist ein Getränk, welches für unseren Körper in der Wirkungsweise viele positive Eigenschaften besitzt, dem allerdings auch viel Negatives nachgesagt wird. Zu den negativen Berichten zählen die Steigerung des Herzinfarktrisikos und eine erhöhte Anzahl von Totgeburten bei vermehrtem Kaffeekonsum. Trotzdem ist Kaffee das Volksgetränk Nummer Eins.

Positive Wirkung von Kaffee

Zum einen werden durch den Konsum des „braunen Goldes“ die Herzkranzgefäße erweitert, die für die Versorgung der Herzmuskeln zuständig sind. Somit kann das Herz schneller und kräftiger schlagen. Zudem wird durch das Koffein Aufmerksamkeit und Wachheit gesteigert, der Gedankenfluss vermehrt und Müdigkeit unterdrückt. Auch regt das Koffein die Kontraktionen der Gallenblase an, was wiederum zur Verminderung von Gallensteinen führt. Das Luft führende Lungengewebe wird erweitert und die Muskeln der Lungenbronchien werden entspannt – dieser Aspekt ist besonders für Asthmatiker interessant. Kaffee in Maßen genossen senkt auch das Risiko an einer Zuckerkrankheit zu erkranken.

Negative Kaffee-Eigenschaften

Wie bei allen Dingen ist ein Zuviel des “Muselmanen-Tranks” für den Körper nicht gut. Schwangere sollten nicht mehr als drei Tassen über den Tag verteilt trinken. Die Kaffeepflanze enthält mehr als 100 Substanzen, die in ihrer physiologischen Wirkung noch nicht alle erforscht sind, da es sich um ein sehr komplexes Thema handelt. Regelmäßige, kleine Mengen werden im Schlafzentrum des Gehirns besser aufgenommen und verarbeitet. Steigt die Koffeinmenge im Körper parallel zur Produktion des Adenosins an, wird die Müdigkeit erfolgreich bekämpft. Dies kann allerdings zu Schlafstörungen führen. Zudem sollten Menschen mit einem Herzinfarkt-Risiko auf Kaffee vollkommen verzichten, da das Koffein die Entzündungswerte im Körper erhöht, welche die Gefahr von Herz-Kreislauf-Erkrankungen bergen. Neueste Studien haben ergeben, dass ungefilterter Kaffeegenuss den Cholesterinspiegel erhöht, gefilterter, wie z. B. mit den Kaffeemaschinen von Bosch hingegen, halten die Cholesterin steigernden Diterpen-Alkohole Kahweol und Cafestol im Filter zurück. Auch soll, gemäß Studien, der Genuss dieses Getränks die Psyche der Menschen beeinflussen und ähnlich den Zigaretten und dem Alkohol zur Sucht führen. Die ganzen negativen Eigenschaften gelten aber nur bei übermäßigem Kaffeegenuss.

Kaffeegenuss mit Kaffeemaschinen

Die gesunde Alternative ist ein Espresso. Hierbei werden säurearme Bohnen verwendet und diese mit einem speziellen Verfahren länger geröstet. Die Bohnen werden bei der Zubereitung in einer speziellen Kaffeemaschine sekundenschnell vom heißen Wasserdampf aufgebrüht und der Chlorogensäuregehalt dabei gesenkt. Espresso enthält zudem weniger Koffein und wirkt verdauungsfördernd. Laut medizinischer Studien ist ein Konsum von 400 Milligramm Koffein täglich für den erwachsenen Körper am Unbedenklichsten. Nun sind aber in den unterschiedlichen Kaffeesorten auch unterschiedliche Mengen Koffein enthalten:

Café Latte oder Kaffee aus der Kaffeemaschine: 80 bis 120 Milligramm
Espresso: 50 bis 60 Milligramm.

Im Gegenzug besitzt schwarzer Tee nur etwa 30 bis 60 Milligramm und Zartbitterschokolade 40 Milligramm, ein Schoko Croissant immerhin noch 5 Milligramm Koffein.

Je nach Geschlecht, Gewicht und Alter kann ein unbedenklicher Kaffeegenuss errechnet werden. Eine Faustregel besagt jedoch, dass etwa 4 Tassen des schwarzen Getränks auf den Tag verteilt absolut unbedenklich sind.

Bild: © amenic181 – Fotolia.com

Infrarot in der Medizin

10. Januar 2014

Die Vorteile von Infrarotbestrahlung für den menschlichen Organismus sind schon lange wissenschaftlich belegt 

Infrarotwärme beeinflusst physiologische Vorgänge im Körper

In den letzten 25 Jahren haben amerikanische sowie japanische und chinesische Ärzte und Wissenschaftler die Wirkung von Infrarot-Anwendungen intensiv erforscht. In Japan wurde sogar eine „Infrarot-Gesellschaft“ gegründet, die die Wirkung der Infraroten Strahlen als Heilmethode erforscht.

Die Strahlen der Infrarotgeräte dringen bis zu einer Tiefe von etwa 5 cm in den Körper ein und sorgen für angenehme Wärme, wodurch die Durchblutung angeregt und Gelenkschmerzen verringert werden.

Infrarotstrahlen helfen erfolgreich bei:

  • Arthritis
  • Arthrose
  • Hautreizungen
  • Dysplasie
  • Schwellungen
  • Ödemen
  • Stress und Angst
  • Wiederherstellung nach Verletzungen

Durch die Wärme kommt es zu einer Erweiterung der Blutgefäße, der Blutdurchfluss steigt und gleichzeitig wird der Muskeltonus reduziert und körpereigene Endorphine ausgeschüttet. Diese Wechselwirkung des sinkenden Muskeltonus in Verbindung mit der Endorphin-Ausschüttung führen zu einer Schmerzlinderung und somit zu einem Abbau und einem schnelleren Verschwinden von Entzündungen.

Langwelliges Infrarotlicht, welches beispielsweise Infrarot-Wärmekabinen für den Hausgebrauch liefern und die auf der Homepage von Edinger erhältlich sind, üben eine wohltuende Wirkung auf die Nervenzellen aus. Diese Nervenzellen sind für die Weitermeldung des Schmerzgefühls an das Gehirn verantwortlich. Eine Behandlung mit Infrarotlicht erhöht die Ausschüttung körpereigener schmerzstillender Substanzen aus Gehirn und Nebennieren wie Enkephaline und Endorphine.

…weiterlesen

Diabetes: Arme leiden am Monatsende

8. Januar 2014

Eine Studie aus den USA belegt, dass Diabetiker aus ärmeren Vierteln gegen Ende des Monats deutlich mehr unter gesundheitlichen Problemen zu leiden haben.

Hilary Seligman von der Universität von Kalifornien in San Francisco hat dazu die Krankhenhausstatistiken des Staates Kalifornien ausgewertet. Bei Diabetikern aus schwächer situierten Wohngegenden kommt zu einem Anstieg der Krankenhauseinweisungen aufgrund von Hypoglykämien (Unterzuckerung) um 27 Prozent in der letzten Woche des Monats. Bei Zuckerkranken aus “reicheren” Vierteln ist ein solcher Anstieg nicht zu beobachten.

Seligmann geht davon aus, dass dies mit der schlechteren Ernährungssituation angesichts knapper werdenden Geldes zusammenhängt. Zwar seien Fastentage grundsätzlich gut bei Diabetes, doch sollten diese entsprechend geplant und die Medikamentation darauf abgestellt sein – das sei leider oft nicht der Fall.

Die Ergebnisse dürften sich im Grundsatz auf Deutschland übertragen lassen, wo es auch bei Hartz 4 Empfängern gegen Ende des Monats oft zu einer knappen Haushaltskasse kommt. Gerade für Zuckerkranke aus diese Bevölkerungsgruppe ist es wichtig, dieses Problem offen mit dem Arzt anzusprechen und Lösungen zu finden. Denn problematisch ist dabei inzwischen, dass vom Amt grundsätzlich kein Mehrbedarf mehr Ernährung bei Diabetes übernommen wird. Bei besonders schweren Krankheitsverläufen sind jedoch ausnahmen möglich.

Das PZNW – Pioniere für Prostataoperationen in Deutschland

30. Dezember 2013

Prostatakrebs ist die häufigste Krebserkrankung bei Männern, in Deutschland sterben 3% der Männer daran. Dies liegt auch daran, dass hinsichtlich dieses Thema oft eine falsche Scham herrscht und daher erst eine später Erkennung des Tumors an der Vorsteherdrüse erfolgt. Gerade dann ist eine zielgerichtete Therapie erforderlich, die betroffene Patienten am besten an einem Schwerpunktzentrum erhalten.

pznwDas Prostatazentrum NordWest (PZNW) in Gronau (Nordrhein-Westfalen, nahe der niederländischen Grenze) zählt zu den Vorreitern neuer Behandlungsmethoden in Deutschland und setzt Standards im Umgang mit den Patienten. So gibt es einen Patienten-Concierge, der die Patienten empfängt und dann gemeinsam mit ihnen einen persönlichen Behandlungsplan erstellt, der den den jüngsten wissenschaftlichen Erkenntnissen entspricht und den Aufenthalt begleitet. Der Behandlungsplan beinhaltet Leistungen aus Medizin, Physiotherapie und Pflege. Der Patient erhält mit dem Behandlungsplan einen übersichtlichen Terminplan mit sämtlichen Therapiemaßnahmen und weiß genau, was ihn wann erwartet.

Fallmanager übernehmen während des stationären Aufenthalts auch den erforderlichen “Papierkram” z.B. mit den Krankenkassen und anderen behandelnden Ärzten. Somit halten sie dem Patienten den Kopf für die Genesung frei. Die gesamte Planung zielt auch darauf ab, den Krankenhausaufenthalt so kurz wie möglich zu halten.

Daneben kümmert sich der Patienten Concierge auch um so profane aber in diesem Moment doch wichtige Details wie z.B. die Vermittlung von Unterkünften für die Angehörigen des Patienten – oder auch die Beschaffung der Lieblingszeitung. Damit ist eine umfassende Betreuung über das rein medizinische heraus des Patienten und seiner Verwandten gewährleistet.

eriDem PZNW ist das European Robotic Institute angegliedert. Dieses unterstützt bei der idealen Umsetzung der Da Vinci Methode. Dabei handelt es sich um eine innovative minimalinvasive Operationsmethode. Das Da Vinci-System besteht aus zwei Teilen: auf der einen Seite die Bedienkonsole beim Operateur und andererseits den Instrumenten und der Optik beim Patienten. Der operierende Arzt befindet sich im selben Raum wie der zu behandelnde Patient, steht aber nicht direkt am Operationstisch. Über die Bedienkonsole sieht der der operierende Chirurg das Operationsgebiet vergrößert und dreidimensional. Die Instrumente auf der Seite des Patienten lassen sich von der Konsole aus exakt und komfortabel steuern. Ein Eingriff mit dem Da Vinci-System ist besonders präzise. Somit können Risiken wie Impotenz und Inkontinenz deutlich minimiert werden. Nachoperative Schmerzen sind geringer, der Blutverlust ist niedriger und es verbleibt eine kleinere Operationsnarbe.

Wer an einem Prostatakarzinom leidet, sollte also eine Behandlung im PZNW in Erwägung ziehen.

Besonders hervorzuheben ist beim PZNW die Ausbildung der Ärzte, die hier den “Da Vinci Führerschein” absolvieren. Dabei werden die Operationsmethoden am Simulator geübt und von strengen Checklisten begleitet – ähnlich wie bei der Flugausbildung. Somit ist ein besonders hoher Ausbildungsstandard gegeben, der den Patienten wiederum direkt zugute kommt.

Übrigens, das Da Vinci System hat es auch schon in die beliebte Arzt-Serie “Grey’s Anatomy” geschafft. Mehr Infos dazu gibt es in diesem Youtube Video:

Blog Marketing Blog-Marketing ad by hallimash

Orthopädische Probleme durch Übergewicht

18. Dezember 2013

Übergewicht kann sich auf ganz unterschiedliche Weise auf den Körper auswirken. Ein Betroffener gerät nicht nur schneller außer Atem, sondern hat auch ein deutlich erhöhtes Risiko, an bestimmten Krankheiten wie beispielsweise Diabetes mellitus, Bluthochdruck, Arteriosklerose, Fettstoffwechselstörungen, Adipositas oder anderen Störungen des Herz-Kreislaufsystems, zu erkranken. Doch nicht nur die Organe und der Kreislauf werden durch ein zu hohes Gewicht geschädigt, sondern auch Gelenke und Knochen leiden unter der täglichen Mehrbelastung.

Übergewicht – eine Belastungsprobe für den Körper

Zu hohes Gewicht und mangelnde Bewegung bedingen sich oft wechselseitig und können einen Teufelskreis auslösen, der den Körper langfristig schädigt. Besonders der Stütz- und Bewegungsapparat, der durch das perfekte Zusammenspiel von Muskeln und Knochen funktioniert, kann durch Übergewicht so überbelastet werden, dass Bewegungen schmerzhaft und deswegen oftmals ganz vermieden werden.

Häufig betroffen sind davon die Beine und die Füße, die den Menschen täglich bewegen sollen. Aufgrund der Masse, welche sie zu stemmen haben, kommt es bei adipösen Menschen nicht selten zur Schädigung der Gelenke im unteren Wirbelsäulenbereich oder zu Deformationen, wie beispielsweise dem sogenannten Senk- bzw. Spreizfuß und letztlich zu schmerzhaften Arthrosen, die zumeist nur operativ zu behandeln sind. Durch ständige Schmerzen und immer weiter eingeschränkte Bewegungsfähigkeit sinkt die Freude des Patienten an der Bewegung, was das Ausgangsproblem Übergewicht immer weiter verschärft.

Handeln und das Leben in positive Bahnen lenken

Selbst wenn bereits Schädigungen des Bewegungsapparates vorliegen, muss eine übergewichtige Person sich keinesfalls aufgeben. Die moderne Endoprothetik bietet die Möglichkeit, „verschlissene“ Gelenke zu ersetzen und verhilft damit zu schmerzfreier Bewegungsfähigkeit. Die Kölner ORTHOPARC Klinik berät Betroffene und stellt auf Ihrer Webseite auch einige weiterführende Informationen zur endoprothetischen Versorgung und den möglichen Anwendungsgebieten zur Verfügung.

In weniger dramatischen Fällen können auch Übungen, die mit einem ausgebildeten Physiotherapeuten regelmäßig durchgeführt werden, dabei helfen, die Schmerzen zu lindern, die Beweglichkeit zu fördern und sogar das Übergewicht zu reduzieren. Für Übergewichtige ist es in jedem Fall wichtig, selbst zu handeln. Gesunde Ernährung ist natürlich der beste Weg, sein Gewicht zu reduzieren, aber es ist ebenso wichtig, mehr Bewegung in den Alltag zu integrieren – dafür muss man keinen Hochleistungssport betreiben, denn oft helfen schon einfache „Tricks“, beispielsweise öfter mal die Treppe statt des Fahrstuhls oder das Fahrrad statt des Autos zu benutzen. Es ist wichtig, sich selbst Ziele und positive Anreize zu setzen, um das eigene Wohlbefinden zu steigern und die Gesundheit zu fördern.

Wasserbetten – gesundheitlich sinnvoll oder eher nicht?

16. Dezember 2013

Wer träumte nicht schon einmal von dem unheimlichen Schlaferlebnis in einem Wasserbett? Stets komfortabel zu liegen, eine Unterlage zu genießen, die sich optimal auf die Bewegungen einstellt – doch ist das tatsächlich so oder gibt es gesundheitliche Bedenken, die gegen ein Wasserbett sprechen?

Die gesundheitlichen Vorteile eines Wasserbetts

Aus gesundheitlicher Sicht bietet ein Wasserbett enorme Vorteile. Da es über keine feste Matratze verfügt, gleicht es nächtliche Bewegungen hervorragend aus und passt sich stets der Körperform an. Nutzer beschreiben, dass es sich fast anfühlt, im Bett zu liegen, anstatt schlichtweg auf einem Bett. Für Rückenleiden bietet diese Bettvariante natürlich noch ganz andere Vorzüge. Zum einen vermindert sich der Druck, der sonst nachts auf der Wirbelsäule lastet. Gleichzeitig fügt sich die Wirbelsäule in jeder Liegeposition in eine ergonomisch korrekte Lage, sodass Rückenschmerzen vorgebeugt wird. Ein weiterer Pluspunkt betrifft die Temperatur des Bettes. Wasserbetten verfügen über eine eigene Heizung, die auf die gewünschte Wassertemperatur eingestellt werden kann. Bei Verspannungen breitet sich die Wärme angenehm in den Muskeln aus, lindert Schmerzen und lockert die verspannten Muskeln. …weiterlesen

Mit Johanniskraut gegen Alzheimer

10. Dezember 2013

Johanniskraut ist schon seit langem ein bewährtes Hausmittel gegen Depressionen. Nun deuten Ergebnisse einer Studie rund um  Jens Pahnke von der Klinik für Neurologie der Universität Magdeburg eine weitere mögliche Wirkung des Heilkrauts gefunden – es kann die Symptome von Alzheimer lindern.

Im Versuch mit Mäusen haben 80%ige Extrakte des Johanniskrautes (Hypericum perforatum) die löslichen und die unlöslichen Aggregate des giftigen Alzheimerproteins beta-Amyloid um bis zur Hälfte vermindert. Diese Reduktion wiederum führte zu einer Verbesserung der Gedächtnis- und Orientierungsfunktionen der untersuchten Mäuse.

Da auch Depressionen bei Alzheimer-Patienten verstärkt auftreten, könnten sich hier interessante Kombinationstherapien ergeben.

Übrigens, Johanniskrautextrakte finden Sie in Apotheken, Reformhäusern, Drogerien und natürlich auch im online-Handel.