Alzheimer Risiko vermindern – durch körperliche und geistige Fitness

1. August 2014

aktiv-alterWer rastet, rostet” – dieser Spruch gilt nicht nur nachweislich für den menschlichen Körper, sondern auch für den Geist. So zeigt die Auswertung aktueller Studien, dass z.B. das Alzheimer Risiko um je rund 20% gesenkt werden kann, wenn man sich bis ins Alter körperlich und geistig fit hält.

Geistige Fitness – auch Spiele helfen

Das Problem ist, dass viele Senioren inzwischen Medien nur noch sehr passiv nutzen – am schlimmsten in Form durch “Dauerberieselung” mit Fernsehen. Stattdessen sollte man lieber Aktivitäten aufnehmen, die das Gehirn fordern. Mehr Lesen von Büchern, Zeitungen und Zeitschriften ist schon ein guter Ansatz, noch mehr bringen Kreuzworträtsel, Sudoko und andere Denkspiele. Besonders aber durch Gesellschaftsspiele, Schach oder Kartenspiele wird das Gehirn herausgefordert. Wenn man hierzu keinen Spielpartner hat, kann man heutzutage zum Glück zum Computer, Smartphone oder Tablet greifen. Entsprechende Spiele findet man in den einschlägigen App-Stores von Apple, Google und Microsoft oder auch auf speziellen Websites wie dem Gaming Club.

Sehr gut sind auch Aktivitäten, die Körper und Geist gleichermaßen fordern – wie wäre es z.B. mit Nähen oder anderer Handarbeit? Männer entdecken im Alter vielleicht neue Hobbies wie das Schnitzen. Und auch das Spielen eines Musikinstruments – besonders Geige oder Klavier -

Körperliche Fitness aufbauen

Am besten ist es natürlich, wenn man von der Jugend an bis ins hohe Alter Sport treibt – die meisten Bundesbürger brechen das leider in ihern “40ern” ab, was zu einem Abbau der körperlichen Leistungsfähigkeit führt. Ist man dann körperlich schon lange nicht mehr aktiv gewesen, kann Spazierengehen eine gute Möglichkeit sein, sich wieder eine gewisse Grundfitness aufzubauen. Sobald man diese erreicht hat, kann man seine sportlichen Aktivitäten weiter ausbauen: Joggeln, den kleinen Bruder des Joggens schont z.B. die Gelenke, bringt das Herz aber dennoch gut auf Trab. Hat man Probleme mit seinen Gelenken, kann Schwimmen die richtige Sportart sein, da diese den Körper sehr gut entlastet.

Tritt man dann auch noch einem Sportverein bei, tut man nicht nur etwas für seine Fitness, sondern kann sogar noch nette Leute kennenlernen.

Und wenn man dann doch mal lieber einfach die Lieblingsserie sehen möchte – auch auf dem Sofa kann man aktiv sein, wie unser Foto zeigt…

Bild: “Relaxing Elder Woman”, (c) by Ambro, freedigitalphotos.net

Dramatischer Anstieg der Fettleibigkeit droht

24. Juli 2014

Das Kompetenznetz Adipositas warnt vor einem dramatischen Anstieg der Fettleibigkeit in Deutschland – besonders bei den über 50-jährigen. Geht das Wachstum im gleichen Tempo weiter wie in den letzten Jahren, wird es 2030 80% mehr adipöse Menschen in dieser Altersgruppe geben als 2009. Und selbst wenn sich das Wachstum um 75% verlangsamen würde, wären es noch immer 30% mehr.

Damit einhergehend wäre dann ein Anstieg von Krankheiten, die von Übergewicht begünstigt wären: Herz-/Kreislaufprobleme, Diabetes oder auch orthopädische Probleme. Dies wiederum führt zu einer erheblichen Kostenbelastung für die Krankenkassen. Dietrich Monstadt, Bundestagsmitglied und Berichterstatter für Adipositas und Diabetes in der CDU/CSU-Fraktion im Bundestag stellt daher auch fest: “Letztlich geht es darum, die Lebensgewohnheiten einer ganzen Gesellschaft zu ändern.”

Doch es geht nicht nur um die Gesellschaft – es geht ganz konkret um jeden einzelnen – also um Sie. Denn Sie selbst haben es in der Hand, ob Sie dazu beitragen werden, dass Deutschland schon ab 2020 das Land mit den meisten fettleibigen Menschen in Europa ist oder nicht. Ganz einfach, indem Sie Ihre Ernährung umstellen, auf Ihre Gesundheit achten und sich einfach etwas mehr bewegen. Ihr Körper wird es Ihnen danken und Sie werden sich einfach besser fühlen.

Folgende unserer Artikel können ein Einstieg sein:

Mit Probiotika gegen Bluthochdruck

23. Juli 2014

Zugegeben, besonders hoch ist die Wirkung nicht – aber wer laut einer Studie regelmäßig Probiotika verzehrt, erzielt damit nach acht Wochen eine leichte Senkung des Blutdrucks.

Probiotika sind Lebensmittel mit lebenden Bakterienstämmen, am bekanntesten sind darunter probiotische Joghurts. Aber inzwischen gibt es auch andere probiotische Lebensmittel wie Quark, Käse oder gar Milcheis.

Jing Sun vom Griffith Health Institute in Gold Coast im australischen Bundesstaat Queensland setzte dabei 543 Personen mit oder ohne bestehenden Bluthochdruck einer Diät mit probiotischen Lebensmitteln aus. Der systolische Blutdruck sank nach acht Wochen im Durchschnitt um 3,56 mm Hg, der diastolische Blutdruck ging um 2,38 mm Hg zurück. Dies ist nicht viel und kann im Regelfall die Einnahme von Medikamenten nicht ersetzen, aber zumindest unterstützen. Höher ist der Effekt auch, wenn man möglichst viele unterschiedliche Bakterienstämme zu sich nimmt und es müssen auch viele koloniebildende Bakterien enthalten sein (10hoch9).

Möglicherweise haben die Bakterienkulturen aus Joghurt & Co. auch eine vorbeugende Wirkung gegen Bluthochdruck – hierzu bedarf es aber noch weiterer Studien.

Genug trinken gegen Harnsteine – besonders im Sommer

wasser-nierenNierensteine gehören zu den Volkskrankheiten in Deutschland – rund 5% der Bevölkerung sind davon einmal in ihrem Leben betroffen. Während man kleine Nierensteine zunächst nicht bemerkt, können Sie sehr schmerzhaft werden, wenn sie in die Harnröhre übergehen – dort werden sie dann auch Harnsteine genannt. Zudem können Nierensteine langfristig Nierenversagen begünstigen.

Besonders jetzt in den Sommermonaten ist die Gefahr groß, dass sich Nieren- und in der Folge Harnsteine entwickeln.

Der Grund: der Wasserbedarf ist durch die hohen Temperaturen deutlich höher (Schwitzen), doch trinken die meisten Menschen, besonders ältere, nicht mehr. Das führt dazu, dass die Nieren zu wenig Wasser haben, um die Schadstoffe aus dem Körper zu schwemmen und diese führen dann zur Bildung der Nierensteine.

Das einfache Gegenmittel: genug trinken. Die Deutsche Gesellschaft für Urologie empfiehlt ohnehin, jeden Tag 2l Flüssigkeit zu sich zu nehmen, vorzugsweise Wasser. Bei körperlicher Anstrengung erhöht sich diese Menge, hält man sich im Schatten auf und schont sich, kann auch weniger ausreichend sein. An heißen Tagen jedenfalls sollte man die Wassermenge um ca. 20% erhöhen – 2,4l dürfen es dann schon sein.

Wichtig ist es zudem, die Wassermenge über den Tag verteilt zu trinken, damit der Flüssigkeitshaushalt stimmt.

Bild: “Isolated Water Bottles” (c) by smokedsalmon, freedigitalphotos.net

Neue Wege gegen Haarausfall

16. Juli 2014

haare-gesundSchöne gesunde Haare gehören auf der ganzen Welt zum Schönheitsideal dazu – und daher sind die Menschen auch bereit, viel für die Gesundheit Ihrer Haare zu tun.

So kann an erster Stelle eine ausgewogene Ernährung helfen, die Haargesundheit zu erhalten und Haarausfall zu vermeiden. Besonders die Vitaminen K, H, A und B sowie die Spurenelemente Zink und Selen sind für gesunde Haare sehr wichtig. Wer genug Obst, Gemüse, Hülsenfrüchte, Nüsse und auch Fisch und Fleisch isst, wird damit jedoch keine Probleme haben. Im Gegenzug kann aber die Überversorgung mit Vitamin A, Folsäure und sogar Vitamin C Haarausfall begünstigen – hierzu kann es insbesondere kommen, wenn man übermäßig Nahrungsergänzungsmittel konsumiert. Ein weiterer Risikofaktor ist Rauchen, dies belegen einige Studien zumindest bei Männern.

Auch die individuelle Haarpflege – also z.B. die Auswahl des Shampoos, Spülung, weitere Pflegeprodukte (Haarwasser) Häufigkeit der Haarwäsche, Föhnen oder “Luft trocknen” - kann Einfluss auf die Gesundheit der Haare haben. Hier sollte man sich mit seinem Frisör absprechen, was dieser im Einzelfall für die beste Pflege hält.

Dennoch – in den allermeisten Fällen ist Haarausfall heutzutage anlagebedingt. In diesen Fällen können eine gesunde Ernährung und ein gesunder Lebensstil sowie Haarpflege allenfalls helfen, den Verlauf etwas hinauszuzögern – an medizinsch wirksamen Mitteln wird man jedoch nicht vorbeikommen, will man seine Haarpracht erhalten.

Ein bekanntes Mittel gegen Haarausfall ist Ell-Cranell, das eine medizinische Lösung gegen Haarausfall darstellt. Im Gegensatz zu vielen “Wunderpräparaten” ist die Wirksamkeit geprüft und in klinischen Studien bestätigt worden, in deren Rahmen vier von fünf Anwendern den Therapieerfolg bestätigten. Dementsprechend ist es auch nur in Apotheken erhältlich.

Ell-Cranell wirkt sowohl bei Männern als auch bei Frauen und muss auch nur einmal täglich angewandt werden und wirkt direkt an der Haarwurzel. Dort geht es direkt gegen den häufigsten Grund für Haarausfall vor, eine fast immer erblich bedingte Überempfindlichkeit der Haarwurzel gegenüber dem körpereigenen Botenstoff DHT (Dihydrotestosteron), diese Überempfindlichkeit stört das Wachstum des Haars – die Haare wachsen so extrem langsam nach, dass sie praktisch schon im Haarfollikel verkümmern. Das positive dabei – die Follikel sind nach wie vor vorhanden und können bei einer wirksamen Bekämpfung der Überreaktion wieder ganz normale Haare hervorbringen, was durch Ell-Cranell erreicht wird.

Zusammen mit einer gesunden Lebensweise und entsprechender Behandlung kann Haarausfall somit sehr oft gestoppt werden.

Bild: “Happy Woman With Green Apple” (c) by marin, freedigitalphotos.net

Mit dem Web gegen psychische Erkrankungen

2. Juli 2014

Bipolare Störungen und Schizophrenie

Sie zählen zu den häufigsten psychischen Erkrankungen in Deutschland: Bipolare Störungen und Schizophrenie – und viele Menschen leiden daran, ohne es zu wissen.

Bipolare Störungen zeichnen sich durch Phasen mit extremen Stimmungsschwankungen aus. In den manischen Phasen haben Betroffene das Gefühl, anderen überlegen zu sein und treten diesen gegenüber daher sehr oft stark gereizt und streitlustig auf. Gleichzeitig sind sie sehr aktiv und haben nur ein geringes Schlafbedürfnis. In den manischen Phasen ist es ganz anders: Sie leiden an Selbstzweifeln und sind sehr niedergeschlagen, wobei es sogar zu Suizidgedanken kommen kann.

Komplexer ist das Bild bei Schizophrenie: Auch hier kommt es zu – allerdings kurzfristigeren – Stimmungsveränderungen wie Launenhaftigkeit und Depression, begleitet von extremer Aktivität oder Inaktivität. Typisch ist jedoch die Veränderung von Sinneswahrnehmungen, angefangen von Lärm- oder Lichtempfindlichkeit, die hin zu Halluzinationen und anderen Wahnvorstellungen führen kann. Diese haben wiederum gro0e Auswirkung auf das Sozialleben der Betroffenen, die sich sehr oft stark zurückziehen.

Behandlung gut möglich: Apps und das Web helfen

stepp-appInzwischen ist eine wirksame Behandlung beider Erkrankungen gut möglich. Das Problem: viele Betroffene haben zwar das diffuse Gefühl, dass etwas mit ihnen nicht stimmt, scheuen aber das Gespräch mit dem Arzt, weil sie entweder nicht als “hysterisch” gelten wollen oder Angst vor der Diagnose einer psychischen Erkrankung haben.

Eine erste Anlaufstelle kann jedoch das Internet sein. Hier sind freilich nicht dubiose Foren gemeint, in denen Laien spekulieren, sondern fundierte Informationsseiten wie meine-steps.de. Bipolare Störungen und Schizophrenie werden hier leicht verständlich aber doch ausführlich vorgestellt. Ergänzend können umfangreiche Broschüren heruntergeladen werden wie z.B. das “Patiententagebuch Bipolare Störungen” oder die “Patientenbroschüre Schizophrenie”, in denen man ausführliche Informationen zu den Behandlungsmöglichkeiten findet. Dazu gibt es Links zu Selbsthilfegruppen und seriösen Foren und anderen Informationsquellen.

Zusätzlich kann man sich zum Steps Serviceprogramm anmelden, bei dem man auf Wunsch auch individuell auf einen zugeschnittene Informationen erhält. Noch mehr Interaktion bietet die Steps App, die es für iOS (iPhone, iPod Touch) sowie Android gibt. Diese ermöglicht es einem, ein ganz persönliches Patiententagebuch zu führen und dieses auszuwerten. Wenn Sie bereits in ärztlicher Behandlung sind, kann die App Sie auch an die Einnahme von Medikamenten erinnern – dies wird ja oft von Patienten vergessen, was die gesamte Therapie gefährden kann.

Auf jeden Fall gilt: Wenn Sie das Gefühl haben, dass mit Ihnen “etwas nicht in Ordnung” ist, sollten Sie ohne Scheu einen Arzt konsultieren. Die meine-steps.de Webseite kann in diesem Zusammenhang eine gute erste Anlaufstelle sein und die weitere Behandlung gut unterstützen und begleiten.

Süchtig nach Sonne

24. Juni 2014

sonnensuechtig

Manche Menschen sagen ja von sich selbst, dass sie sonnensüchtig sind – und wie eine neue Studie belegt, könnten sie damit sogar richtig liegen.

Schon länger ist bekannt, dass Sonnenanbeter unterscheiden können, ob sie mit echtem oder falschem UV Licht bestrahlt werden und dass es zu Entzugserscheinungen kommen kann.

David Fisher vom Massachusetts General Hospital in Boston wollte es genauer wissen und hat Mäusen ein tägliches Sonnenbad verpasst, dass beim Menschen 20 bis 30 Minuten am Strand von Miami entspricht. Schon nach einer Woche stiegen bei den Mäusen die Beta-Endorphinwerte im Blut. Setzte man die Tiere auf Entzug, kam es zu typischen Symptomen wie Zittern, Unruhe und Zähneklappern.

Beim Menschen dürfte es ähnlich sein: Unter Sonneneinstrahlung entsteht einerseits ein Hormon, das für die Bräunung der Haut sorgt. Daneben entsteht aber auch Endorphin, das dann ein Suchtverhalten nach mehr Sonne auslösen kann. Dies könnte sogar evolutionär von Vorteil sein, da so die Versorgung mit Vitamin D verbessert wird, das ja bei Sonneneinstrahlung vom Körper auch selbst gebildet wird.

Dennoch kann die Sonnensucht zum Problem werden – schließlich erhöht sich durch Sonneneinstrahlung das Hautkrebsrisiko deutlich. Wer sich in der Sonne aufhält, sollte sich also auch entsprechend schützen.

Bild: “Young Woman With Sun Tan Lotion” by stockimages, freedigitalphotos.net

Physiotherapie – Menschen mit Einschränkungen sollten diese auf jeden Fall wahrnehmen

18. Juni 2014

Was ist eigentlich Physiotherapie, bzw. was machen Physiotherapeuten genau? Ein Physiotherapeut zu sein, bedeutet, Menschen zu helfen. Es ist ein Gesundheitsfachberuf und von vielen Menschen ist das der Traumberuf schlechthin. Die Physiotherapie dient verschiedenen Aufgaben des Körpers, unter anderem soll der Körper, beispielsweise nach einem Unfall, wieder hergestellt werden. Es gibt viele Fälle, wo Physiotherapeuten gefragt sind. Wie gerade erwähnt, ist es sinnvoll, einen Physiotherapeuten nach einem Unfall aufzusuchen. Wenn sich jemand beispielsweise eine Hand oder einen Fuß bricht, kann der Physiotherapeut bei der Regeneration helfen. Er hilft dem Patienten, die Funktion der Muskulatur zu verbessern oder wiederherzustellen, bzw. hilft er durch die verschiedensten Übungen, die eventuell vorhandenen Schmerzen eines Patienten zu lindern. Es gibt auch andere Gründe, warum ein Patient eine Physiotherapie machen sollte. Wenn jemand einen Schlaganfall hatte und dadurch eine Extremität nicht mehr so gut bewegen kann, bzw. dadurch auch eine Lähmung bekommen hat, ist das ein guter Grund, um einen Physiotherapeuten aufzusuchen. Behandlungen werden auch durchgeführt, wenn jemand einen Bandscheibenvorfall erlitten hat. Wenn man Schmerzen am Bewegungsapparat hat, ist dies ein weiterer Grund um eine Therapie wahrzunehmen. Zudem gibt es bei allgemein eingeschränkter Mobilität sinnvolle Übungen, die man machen kann um die eigene Beweglichkeit zu verbessern. Eingeschränkte Mobilität bedeutet beispielsweise, wenn eine Person im Rollstuhl sitzt oder wenn jemand Krücken hat, mit denen er gehen muss, usw.

Lymphdrainage

Am besten bekannt bei der Bevölkerung ist die Physiotherapie jedoch nach operativen Eingriffen. Fast jeder kennt das: jemand lässt sich operieren, lässt sich zum Beispiel die Schultern richten, die Hüften, oder auch etwas an den Extremitäten. Es kann auch vorkommen, dass irgendwelche Bänder gerissen sind, diese gehören meist auch operiert. Wir gehen von einem operativen Eingriff am Kreuzband aus. Nach dieser Operation ist die Mobilität natürlich ziemlich eingeschränkt, da man den Fuß nicht zu viel belasten darf, das heißt, man kann sich eigentlich kaum weiter bewegen. Viele Personen wollen aber natürlich trotzdem mobil sein und sich fortbewegen können, also ist es sinnvoll eine Physiotherapie zu machen. Dort lernt man, wie man richtig ‚geht‘ sodass der Fuß nicht zu viel belastet wird. Natürlich bekommt man dort Krücken, doch auch das Gehen mit den Krücken muss zuerst gelernt werden. Es gibt sehr viele Übungen für die verschiedensten Einschränkungen, die ein Patient haben kann. Dadurch wird vieles wieder neu und richtig gelernt. Es ist aber sehr wichtig, dass der Patient, das auch selber will. Wenn der Betroffene keine Lust hat, diese Therapie ernst zu nehmen und nicht richtig mitmacht, wird er keine Fortschritte bei ihm selber sehen. Das Wichtigste, um ein positives Ergebnis zu sehen, ist, dass der Patient alles mitmacht, was der Physiotherapeut an Übungen vorzeigt und erklärt.

Massierende Hände

Für alle Wiener gibt es in der Therapieeinrichtung in der Millergasse viele verschiedene Angebote. Es gibt dort natürlich auch noch andere als nur die Physiotherapie. Weitere Möglichkeiten sind beispielsweise Ergotherapie, Fußreflexzonenmassage, Lymphdrainage, Osteopathie, Psychotherapie, Sportmassage, usw. Das alles sind verschiedene Therapien bzw. Hilfeleistungen, die von Menschen für Menschen angeboten werden. Diese sind sehr hilfreich, wenn es um Beschwerden des Körpers oder auch der Psyche geht. Es gibt jede Menge verschiedene Wege und Lösungen, um beschwerdefrei leben zu können. Die Patienten müssen dies nur erkennen und sie müssen sich dabei auch helfen lassen. Wenn die Mobilität Probleme bereitet, sei es nach einer Operation oder nach einem Unfall oder sonstiges, sollte man aber auf keinen Fall eine Physiotherapie in Wien bzw. dort, wo man wohnt, ablehnen. Diese sind sehr hilfreich um wieder vollständig geheilt zu werden und um keine Einschränkungen mehr zu haben.

Ernährung und Geschlechtskrankheiten

12. Juni 2014

Unsere Ernährung hat einen riesigen Einfluss auf unsere Gesundheit, unsere Fitness und unser allgemeines Wohlbefinden. Das heißt ausreichend Bewegung und eine ausgewogene, abwechslungsreiche Ernährung helfen uns bessere Leistungen zu bringen, unser Immunsystem zu stärken und möglichen Infektionen entgegenzuwirken. Zwar kann eine gute Ernährung eine Infektion nicht verhindern, aber sie unterstützt den Heilungsprozess vieler Krankheiten. Eine gute Ernährung ist also kein Ersatz für andere Vorsichtsmaßnahmen wie zum Beispiel das Benutzen eines Kondoms um Geschlechtskrankheiten wie Chlamydien zu vermeiden. Chlamydien zählen zu einer der am häufigsten vorkommenden Geschlechtskrankheiten. Falls es also zu einer Infektion kommt, dann kann eine gesunde Ernährung einen Heilungsprozess möglicherweise beschleunigen.

Damit der Körper Infektionen wie Chlamydien effektiv bekämpfen kann, sollte man bei seiner Ernährung dafür sorgen, dass man entgiftende Nährstoffe zu sich nimmt. Der Großteil der Ernährung sollte aus ballaststoffreichen Produkten bestehen. Zu denen gehören Vollkornprodukte, Nüsse und Körner. Außerdem sollte man oft zu frischem Gemüse und Obst greifen. In Dosen eingelegte Produkte sind stattdessen eher zu meiden, da in diesen behandelten Lebensmitteln oftmals viel Zucker und andere schädliche Substanzen versteckt sind. Oftmals fehlt es diesen Lebensmitteln auch an Nährstoffen und Ballaststoffen.

Um die Verdauung anzuregen sollte man außerdem regelmäßig probiotischen Joghurt oder Sprossen mit in seinen Ernährungsplan einbauen. Anstatt Rind und Schwein sollte es öfter gesunden Fisch geben. Als kleine Mahlzeit zwischendurch eignen sich Mandeln, Oliven und Avocados hervorragend. Diese stecken voller guter Vitamine. Auch genügend Flüssigkeit ist sehr wichtig. Cola, Kaffee und Alkohol sind jedoch tabu. Stattdessen sind Wasser und ungesüßte Früchte- und Kräutertees zu empfehlen. Zwei Liter Flüssigkeit sollte man mindestens jeden Tag trinken.

Säfte sind oftmals zu süß, doch lohnt es sich ab und zu ein Glas Cranberry-Saft zu trinken. Viele Menschen schwören auf den Saft um Symptome einer Harnweginfektionen zu lindern und eine Neuinfektion zu verhindern. Wissenschaftlich bewiesen ist dies jedoch nicht.

Auch einigen Kräutern wird eine heilende Wirkung nachgesagt. Rohem Knoblauch wird zum Beispiel eine natürliche antibiotische Wirkung zugesprochen. Auch die Gerb- und Bitterstoffe in Oregano sollen bei Infektionen im Verdauungssystem hilfreich sein, während seine ätherischen Öle ein natürliches Antibiotikum sind.

Nährstoffe und Kräuter können keine Infektionen verhindern. Eine gesunde Ernährung ist also kein Ersatz für einen Arztbesuch. Bei einer Chlamydieninfektion ist es wichtig, dass diese mit Antibiotika behandelt wird um schlimme Folgen zu vermeiden. Zwar gibt es nicht genügend Studien, die beweisen, dass eine gesunde Ernährung die Heilung von Chlamydien unterstützt, doch schwören viele Menschen darauf. Ob man dies nun glauben will oder nicht, eine gesunde Ernährung und ausreichend Bewegung unterstützen allgemein eine anhaltende Gesundheit und sorgen für ein besseres Wohlbefinden.

Rauschtrinken spült Darmbakterien ins Blut

19. Mai 2014

Es gibt einen weiteren Grund, warum man nur moderat Alkohol trinken sollte: Das sogenannte Rauschtrinken führt dazu, dass die Barriere des Darmsystems versagt und somit Bakterien aus dem Darm förmlich ins Blut gespült werden. Dies geht aus einer Studie hervor, die von der UMMS (University of Massachusetts Medical School) in Worcester vorgelegt wurde.

Diese Bakterien sind zwar nicht unbedingt gefährlich, fordern aber doch das Immunsystem heraus und können zu einer allgemeinen Schwächung des Gesundheitszustands führen. Zudem kann dadurch die Leber weiter geschädigt werden.

Das US-National Institute on Alcohol Abuse and Alcoholism definiert Rauschtrinken (Binge drinking) als die Aufnahme von Alkohol in einer Menge, die die Blutalkohol­konzentration innerhalb von zwei Stunden auf mehr als 0,8 Promille erhöht. Bei Männern ist dies in der Regel nach fünf oder mehr durchschnittlichen alkoholischen Getränken und bei Frauen nach vier oder mehr alkoholischen Getränken der Fall.

Wenn Sie also trinken, dann in Maßen. So empfiehlt die WCR in ihren Ratschlägen zur Krebsprävention pro Tag nicht mehr als 2 Glas alkoholischer Getränke für Männer und nicht mehr als ein Glas für Frauen.