Faul sein tötet!

16. Januar 2015

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Bewegung verlängert Leben

Mit dieser Überschrift lässt sich das Ergebnis einer Studie der Universität Cambridge gut zusammenfassen – im Original lautet ihr Titel freilich “Lack of exercise responsible for twice as many deaths as obesity“, nach der doppelt so viele vorzeitige Todesfälle auf Bewegungsmangel zurückzuführen sind, als auf Übergewicht.

Schon 20 Minuten moderate Bewegung am Tag – wie z.B. schnelleres Spazierengehen – könnten dazu führen, dass das Sterblichkeitsrisiko um bis zu 30% sinkt – und das unabhängig vom (Über-)Gewicht und auf welche Weises dieses ermittelt wurde (BMI oder WHtR). Reduziert man sein Gewicht ohne körperliche Bewegung, ist die Reduktion des Sterblichkeitsrisikos nur halb so groß.

Zu den Hintergründen der Studie

Ausgewertet wurden dabei die Daten der 519.978 Teilnehmer der “European Prospective Investigation into Cancer and Nutrition Study” (EPIC), bei der eigentlich der Einfluss des Essverhaltens auf das Krebsrisiko untersucht wird. Die Teilnehmer der Studie werden allerdings auch nach ihren täglichen Aktivitäten befragt. Aufgrund dieser Angaben hat Ulf Ekelund von der Universität Cambridge die Teilnehmer in vier Kategorien eingeteilt: körperlich inaktiv, mäßig inaktiv, mäßig aktiv und aktiv. Diese Daten wurden dann mit den 21.438 Todesfällen in Beziehung gesetzt, zu denen es unter den Teilnehmern kam. Dabei wurde die entsprechende Korrelation festgestellt.

Blaubeeren helfen gegen Bluthochdruck

14. Januar 2015

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Sie leiden unter zu hohem Blutdruck? Dann gibt es vielleicht eine einfache Lösung für Sie: Essen Sie mehr Blaubeeren!

In einer klinischen Placebo-kontrollierten Doppelblindstudie an der Florida State University – hier die Zusammenfassung – konnte nachgewiesen werden, dass der Verzehr von ca. einer Tasse Heidelbeeren am Tag blutdrucksenkend wirkt.

Zwei Gruppen von Frauen wurden über acht Wochen beobachtet. Die einen nahmen täglich ein Pulver aus 22g gefriergetrockneten Heidelbeeren zu sich, die anderen nur ein Placebo. Wie die Forscher berichten, sank bei den Frauen in der “Blaubeergruppe” der systolische Blutdruck um 7 mm Hg und der diastolischen Blutdruck um 5 mm Hg. In der Placebo Gruppe gab es keine Veränderungen. Und auch sonst schienen die Heidelbeeren positive Auswirkungen auf das gesamte Kreislaufsystem zu haben.

Bauen Sie also so oft wie möglich Blaubeeren in Ihre tägliche Ernährung ein. Mehr über das gesunde Obst lesen Sie hier.

Esst mehr Avocados!

13. Januar 2015

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Die amerikanische Heart Association hat auf die Ergebnisse einer Studie hingewiesen, nach der der tägliche Verzehr einer Avocado die Cholesterinwerte positiv beeinflussen kann.

45 übergewichtige, ansonsten jedoch gesunde, Erwachsene im Alter zwischen 21 und 70 Jahren absolvierten dabei über je fünf Wochen eine von drei Diäten. Die erste der drei Diäten begrenzte den Fettanteil an der Kalorienaufnahme auf 24%, bei den beiden anderen Diäten lag der Fettanteil bei 34%. Bei einer der beiden Diäten stammte ein Teil der täglichen Fettzufuhr aus einer Avocado.

Nach den beiden Avocado-Wochen hatten die Studienteilnehmer deutlich bessere Blutfettwerte, insbesondere was das kritische LDL Cholesterin angeht (Eselsbrücke: LassDasLieber Cholesterin, richtig natürlich Low Density Lipoprotein). Gegenüber der durchschnittlichen Ernährung sank bei den Avocado-Essern der LDL-Cholesterin Wert um 13,5 mg/dl. Bei der fettreichen Diät ohne Avocados sank er um 8,3 mg/dl bei und bei der fettarmen Diät nur um 7,4 mg/dl. Dieser Effekt ist zwar nicht so hoch, wie bei entsprechenden Medikamenten, aber doch signifikant.

Es spricht also nichts dagegen, mehr Avocados in seine tägliche Ernährung einzubauen. Sie können diese einfach halbieren, den Kern entfernen, mit etwas Zitronensaft beträufeln und aus der Schale auslöffeln oder schälen, in Scheiben schneiden und in einen Salat geben – oder auch als Belag auf einer Scheibe Schwarzbrot essen.

Nicht ganz so empfehlenswert ist die beliebte Guacamole, da man diese meist zusammen mit Taco Chips und anderen ungesunden Speisen ist.

Kalte Nasen sorgen für Schnupfen

9. Januar 2015

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Hat man einen Schnupfen, spricht man hierzulande von einer Erkältung und im englischen von “Cold” – beides deutet darauf hin, dass Kälte der Auslöser dafür sein sollte. Da die Schnupfennase jedoch von Rhinoviren ausgelöst wird, hielten viele Ärzte diese Bezeichnung jedoch für irreführend.

Eine Studie des Immunbiologen Akiko Iwasaki von der Yale University in New Haven hat jetzt aber gezeigt, dass an dem Wort Erkältung tatsächlich etwas dran sein könnte.

Die den Schnupfen verursachenden Rhinoviren dringen über Zellen in der Nasenschleimhaut in den Körper ein, dort werden sie aber auch von der Immunabwehr des Körpers bekämpft. Doch diese funktioniert anscheinend nicht so gut, wenn die Zellen kalt sind. Denn kühle Lufttemperaturen senkten die Aktivierung einiger Gene, die für die angeborene Immunabwehr verantwortlich sind. Der Forscher konnte dies zumindest in Zellkulturen nachweisen, geht aber davon aus, dass diese Ergebnisse auch auf den Menschen übertragbar sind.

Der alte Rat, zur Abwehr von Erkältungen auch die Nase warm zu halten, ist also anscheinend gar nicht so falsch. Helfen können dabei Skimasken oder Gesichtsmasken. Aber auch ein hoch ins Gesicht gezogener Schal kann helfen (und sieht im Alltagsleben im Zweifel besser aus).

Außerdem sollten Sie zur Vorbeugung von Erkältungen im Winter auf eine gute Luftfeuchtigkeit in Räumen achten und sich mit vielen frischen Lebensmitteln ernähren.

Mediterrane Kost hält im Alter jung

5. Dezember 2014

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Eine neue Studie zeigt, dass mediterrane Ernährung hilft, im Alter länger fit zu bleiben – und möglicherweise sogar hilft, dass man länger lebt. Denn Untersuchungen haben gezeigt, dass Menschen, die viele Grundregeln der mediterranen Ernährung einhalten, längere Telomere haben – dies sind die Endstücke der Chromosomen, die sich bei jeder Zellteilung verkürzen. Sind sie zu kurz, ist vereinfacht ausgedrückt keine neue Zellteilung und damit Erneuerung des Körpers mehr möglich. Doch dies ist nicht der einzige positive Effekt: so haben andere Studien gezeigt, dass mediterrane Kost auch gegen Entzündungsprozesse im Körper hilft.

Mediterrane Kost – auch Mittelmeerdiät genannt – zeichnet sich dadurch aus, dass viel Gemüse wie Tomaten, Auberginen, Zucchini, Artischocken oder auch Brokkoli verzehrt wird, das schonend zubereitet wird, am besten mit etwas Olivenöl. Dazu kommen Fisch und Geflügel sowie Hülsenfrüchte als Proteinlieferanten. Getrunken wird viel Wasser, aber auch das abendliche Glas Rotwein kann Bestandteil dieser Ernährung sein. Fette Speisen und rotes Fleisch sind eher die Ausnahmen bei der Mittelmeerernährung.

Wenn Sie also Ihrer Gesundheit etwas gutes tun wollen, sollten Sie häufiger mediterran kochen.

Buchtipp zum Thema:

Bild: “Caprese Salad”, (c)  by tiramisustudio

Naturheilkunde – kein Widerspruch zur Schulmedizin

28. November 2014

Die Schulmedizin orientiert sich daran, Krankheiten zu erforschen, zu erkennen und zu bekämpfen. Hierzu werden wissenschaftlich belegbare Methoden und Therapien verwandt. Die Naturheilkunde betrachtet den Körper, die Seele und den Geist in ihrer Gesamtheit. Eine naturheilkundliche, gesundheitsorientierte Behandlung dient somit der Anregung der eigenen Heilfunktionen des Körpers, das Finden einer ausgewogenen Balance sowie der Vorbeugung von unterschiedlichen Störungen und Beeinträchtigungen des Körpers. Auch wenn es in der Vergangenheit unterschiedliche Ansichten gab, so stehen beide Verfahren in der heutigen Zeit keinesfalls mehr in einem Widerspruch zueinander. In einem Artikel des Fachorgans Internisten im Netz ist zu lesen, dass die medizinische Fachwelt längst anerkannt hat, dass ein Miteinander beider Optionen es ermöglicht, Patienten optimal zu behandeln.

Anerkannte Naturheilkundler wie der Heilpraktiker Christian Rüger teilen diese Auffassung und setzen dieses im täglichen Umgang mit Patienten um. Mit individuellen, modernen Methoden und Therapien werden die Probleme der Betroffenen angegangen und bestmögliche Heilungschancen ausgelotet.

Immer auf dem neuesten Stand sein

Trotz des enormen Fachwissens, dass sich Christian Rüger während des Studiums und seiner Tätigkeit erlangt hat, sind auch für ihn persönliche, regelmäßige Updates zwingend erforderlich. Immer auf dem aktuellsten Stand sein lautet die Devise. Auf der immer fortwährenden Suche nach innovativen Lösungen und Behandlungsmöglichkeiten erlangt der Naturheilkundler stets neue Ansätze, die er bei der täglichen Arbeit und bei Spezialanwendungen nutzt. Nur so haben nachhaltige Erfolge zum Wohle seiner Patienten auch weiterhin Bestand.

Über Christian Rüger

Gemeinsam mit seinem Partner Farid Zitoun gründete Christian Rüger das Naturheilzentrum Bottrop. Der anerkannte Naturheilkundler erlangte auf Forschungs – und Studienreisen er sein umfassendes Fachwissen, dass er täglich zum Wohl seiner Patienten einsetzt. Die vielfältigen Ausbildungen an den renommierten Instituten Chinas, die Studiengänge in Irland, Russland und Singapur ließen Christian Rüger zu einem der führenden Spezialisten auf dem Gebiet der Naturheilkunde avancieren. Das Behandlungsspektrum ist umfangreich. In einer Kombination aus enormem Wissen und niemals ruhendem Forschungsdrang wird so eine Basis gebildet, um modernste Therapiemöglichkeiten zu erkennen und zu nutzen. Christian Rüger will stets das Maximale im Sinne seiner Patienten. In dem Bereich der Augenakupunktur gilt er als prägender Vorreiter und genießt eine hohe Anerkennung weit über die Grenzen des Landes hinaus.

Sein Wissen vermittelt Christian Rüger als Lehrer sowie als Fachautor in einschlägiger Lektüre.

Auch das soziale Engagement soll keineswegs verschwiegen werden. Wie in den Spreewald Nachrichten zu lesen ist, unterstützt Christian Rüger die Bottroper “adikids”, Kinder, die an extremen Übergewicht leiden. Tanz und Bewegung heißt das Motto, das den adipösen Kids helfen soll, spielerisch und mittels gesunder Ernährung ein “normales” Gewicht zu erzielen.

Enthält Fontainea picrosperma ein Wundermittel gegen Krebs?

18. November 2014

Cancer Cells Dividing

Derzeit kursieren auf facebook viele Statusmeldungen, dass in Australien eine Beere entdeckt worden wäre, die Krebs in Minuten heile – viele Medien greifen dieses Thema auf.

Was steckt dahinter? In der Tat hat die Geschichte einen wahren Kern. Eine Studie hat belegt, dass ein aus den Beeren von “Fontainea picrosperma” (Fountains Blushwood) – einem in Australien beheimateten Strauch – gewonnenes Präparat namens EBC-46 im Laborversuch Tumorzellen abtöten könnte – und das tatsächlich ziemlich erfolgreich.

Allerdings: unter Laborbedingungen gilt das für sehr viele Mittel. Und bis zum Einsatz am Menschen ist es noch ein weiter Weg. So wiegeln die Forscher dann auch ab: Der Wirkstoff könne eine Chemotherapie nicht ersetzen, sondern allenfalls begleiten und unterstützen. Und damit steht es um ECB-46 nicht anders als um viele andere vermeintliche Wundermittel gegen Krebs.

Am besten ist es, sein Krebsrisiko durch eine gesunde Lebensweise zu minimieren. Viele Tipps zur Krebsprävention, unter anderem die Empfehlungen der WCRF, finden Sie hier.

Bild: (c) Allposters

10 Tipps zum Weltdiabetes Tag 2014

14. November 2014

weltdiabetestag2014

Schon fast sieben Millionen Menschen leiden in Deutschland an Diabtes – mit stark steigender Tendenz.

Abgesehen von den enormen Kosten für die Gesundheitssysteme bringt die Erkrankung nicht unerhebliche Einschränkungen für jeden einzelnen betroffenen mit sich. Daher haben wir hier 10 Tipps, mit denen Sie selbst Ihr Diabetes-Risiko deutlich

  1. Vermeiden Sie Getränke, die viel Zucker enthalten – trinken Sie besser nur Wasser, Tee oder leichte Fruchtschorlen.
  2. Selber kochen statt Fertiggerichte – sie haben so selbst im Griff, was in Ihrem Essen drin ist. Hier finden sie viele gesunde Kochrezepte, die auch nicht zu aufwendig sind.
  3. Bringen Sie jeden Tag viel Gemüse auf den Tisch.
  4. Greifen Sie öfter zu Vollkornprodukten - besonders beim Brot.
  5. Bewegung ist wichtig – am besten jeden Tag ein bisschen und einmal in der Woche richtig viel Sport.
  6. Berechnen Sie Ihren WHtR - dieser Körpermesswert ist viel aussagekräftiger als der BMI, wenn es um Ihre Gesundheit gibt. Besonders das Bauchfett erhöht das Diabetesrisiko.
  7. Wenn Sie noch rauchen – hören Sie damit auf.
  8. Mit Blutzuckerteststreifen können Sie selbst einfach testen, ob Sie zu viel Zucker im Urin haben.
  9. Hören Sie auf Ihren Körper – denn eigentlich wissen Sie selbst am besten, was gut für Sie ist.
  10. Jeder Tag zählt – fangen Sie mit ihrem gesünderen Leben am besten schon heute an. Wichtig: Beziehen Sie auch Ihre Kinder und Ihre Familie mit ein.

 

Wie man sein Darmkrebsrisiko um ein Drittel senken kann

14. Oktober 2014

Darmkrebs zählt nach wie vor zu den häufigsten Krebserkrankungen in Deutschland. Eine Studie von Krasimira Aleksandrova vom Deutschen Institut für Ernährungsforschung Potsdam-Rehbrücke (DIFE) zeigt nun, wie man sein Darmkrebsrisiko signifikant senken kann – im Einzelfall um bis zu ein Drittel oder sogar mehr.

Fünf Punkte sind es, mit denen man sein persönliches Darmkrebsrisiko signifikant senken kann:

  • Vermeidung von Übergewicht (Adipositas)
  • Nicht Rauchen
  • Kein oder nur moderater Alkoholkonsum
  • genug Bewegung
  • ausgewogene, gesunde Ernährung

Bereits wenn man nur zwei der gesundheitsfördernden Faktoren umsetzt, ist das Risiko, an dieser Form des Krebs zu erkranken um 13% gesenkt. Setzt man drei der untersuchten Empfehlungen um, sinkt das Erkrankungsrisiko um 21 Prozent, bei vier sogar um 34 Prozent und bei allen fünf Empfehlungen sinkt das Risiko sogar um 37%!

Was kann man also selbst konkret tun?

Am einfachsten – und auch am wichtigsten – ist es, mit dem Rauchen aufzuhören. Auch für mehr Bewegung kann man leicht sorgen, indem man z.B. im Alltag aktiver ist. Sich gesünder zu ernähren ist ebenfalls nicht so schwierig – bringen Sie mehr frische Lebensmittel wie Gemüse in Ihrem Alltag unter und verzichten Sie im Gegenzug auf Fertigprodukte. Wenn Sie dann auch nur moderat Alkohol trinken, erreichen Sie auch leicht ein normales Gewicht.

Damit verringern Sie übrigens nicht nur Ihr Darmkrebsrisiko sondern auch das für viele weitere Erkrankungen. Und nicht nur das – Sie werden sich generell besser und gesünder fühlen.

Also, fangen Sie an, Ihr Leben umzustellen.

25. September – Tag der Zahngesundheit 2014

25. September 2014

The world needs it's teeth brushed

Wie wichtig gesunde Zähne sind, sehen Sie allein schon daran, dass wir nach Gesprächen mit vielen Experten das Thema Zahnpflege in unsere 10. wichtigsten Gesundheitstipps aufgenommen haben.

Heute ist wieder einmal ein Tag, an seine Zähne zu denken, denn wie am jeden 25. September wird der “Tag der Zahngesundheit” begangen, der an die Wichtigkeit gesunder Zähne erinnern soll.

Im Mittelpunkt stehen diesmal die Kinder, die nicht das Glück haben, in einer gesundheitsbewussten Familie groß zu werden. Das diesjährige Motto lautet dementsprechend: “Gesund beginnt im Mund – ein Herz für Zähne!”

Im Rahmen der zentralen Pressekonferenz zum Tag der Zahngesundheit wies Prof. Dr. Dietmar Oesterreich, Vizepräsident der Bundeszahnärztekammer, darauf hin, dass es in Sachen Mundgesundheit in Deutschland eigentlich schon sehr gut bestellt sei. So befinde sich das Land beim Kariesrückgang vor allem bei Kindern und Jugendlichen im internationalen Spitzenfeld.

Anders sieht dies leider bei Kinder aus Familien in sozial schwierigen Lebenslagen aus. Prof. Oesterreich dazu “Altersgruppenabhängig kann davon ausgegangen werden, dass 60 bis 80 Prozent aller kariösen Zähne auf eine Gruppe von 10 bis 30 Prozent der Kinder und Jugendlichen entfallen.”

Warum Fürsorge für Milchzähne so wichtig ist, machte Dr. Reinhard Schilke, Oberarzt am Zentrum für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde der Medizinischen Hochschule Hannover, deutlich. Denn in den ersten Jahren nach Durchbruch der Zähne in den Mund seien diese besonders empfindlich. Und es sei ein verbreiteten Missverständnisses, dass Karies an Milchzähnen nicht schmerzhaft sei. Gerade kleine Kinder würden damit unnötigen Qualen ausgesetzt. Verantwortlich für Karies bei Kleinkinder seien gerade die Saugflaschen, über die die Kinder oft lange Zeit süßen Getränken ausgesetzt werden. Steigt man stattdessen auf stilles Wasser oder ungesüßte Tees um, wird das Kariesrisiko deutlich gesenkt. Ein weiterer positiver Nebeneffekt – je früher die Saugflasche abgesetzt wird, um so geringer ist das Risiko, später Zahnfehlstellungen zu haben.

In jedem Lebensabschnitt gilt: Zahnpflege ist wichtig! Nehmen Sie also den heutigen Tag zum Anlass, mal zu überlegen, ob Sie wirklich alles notwendige für Ihre Zähne tun.

Bild: (c) Allposters