11. März 2012

Viele Menschen in den USA begehen den Todestag von Johnny Appleseed (11. März 1844) und pflanzen dann einen Apfelbaum. Denn Appleseed, der eigentlich John Chapman hieß, zog durch den Westen der USA und pflanzte regelrechte Apfelplantagen an. Gleichzeitig sorgte er sich um einen respektvollen Umgang mit der Natur und den indianischen Ureinwohnern. Er gilt damit als einer Vorreiter der grünen Bewegung.
Unser Tipp: Pflanzen doch auch Sie einen Apfelbaum in Ihrem Garten an oder verschenken Sie einen Apfelbaum – am besten eine alte Sorte. Sie haben dann nicht nur jeden Herbst frische Bio-Äpfel im Haus sondern geben auch vielen Tierarten wichtigen Lebensraum.
Wenn Sie nicht den Weg zum Gartencenter einschlagen wollen, können Sie z.B. ein 3er Set Apfelbäume mit den alten Sorten, Klarapfel, Dülmener Rosengarten und Roter Boskoop bei Amazon bestellen und sich dann in den nächsten Tagen an die Arbeit machen und es Johnny Appleseed gleichtun.
Bildquelle: aboutpixel.de / Äpfel © Anna Nym
5. Juni 2011
Am heutigen 5. Juni 2011 ist Weltumwelttag, der 1972 von der UNO anlässlich der Weltumweltkonferenz in Stockholm ins Leben gerufen wurde.
Wir haben 10 Tipps, was Sie heute und allgemein für die Umwelt tun können. Die meisten können Sie ohne großen Aufwand umsetzen.
- Lassen Sie das Auto heute – und auch sonst wenn möglich – stehen und gehen Sie mehr zu Fuß oder fahren Sie mit dem Fahrrad. Zum Beispiel, wenn Sie zum Bäcker oder zum Briefkasten gehen oder einen Ausflug machen.
- Fahren Sie mit Bus oder Bahn zur Arbeit – Sie können die Zeit dazu auch sinnvoll nutzen, z.B. zum Lesen. Oder auch diese Seite entsteht zu großen Teilen beim Pendeln.
- Verzichten Sie beim Einkaufen auf Plastiktüten.
- Kaufen Sie Gemüse aus der Region und kaufen Sie saisonal.
- Essen Sie mindestens an einem Tag in der Woche kein Fleisch und keine industriell bearbeiteten Produkte. Hier haben wir übrigens einige passende vegetarische Rezepte.
- Bauen Sie Kräuter im eigenen Garten an, im Blumenkübel auf dem Balkon oder auf dem Fensterbrett in der Küche.
- Werden Sie Guerilla-Gärtner.
- Tun Sie etwas zum Schutz der Bienen.
- Machen Sie Urlaub in Deutschland, denn weite Flugreisen belasten das Klima besonders.
- Teilen Sie diesen Link – über facebook, twitter, E-Mail oder durch weitererzählen. Denn je mehr Leute mitmachen, um so mehr bringt es.
14. April 2011
Jetzt nach der Reaktorkatastrophe in Fukushima machen viele Ernst und wechseln Ihren Stromanbieter, um vom Atomstrom wegzukommen und mehr Ökostrom zu beziehen. Doch oft ist da wo Öko draufsteht gar kein Öko drin.
Unser Gastautor Andreas Madel hat in einem umfangreichen Artikel zusammengestellt, worauf Sie beim Bezug von Ökostrom achten sollten und gibt so eine wertvolle Entscheidungshilfe.
25. März 2011
Richtig gelesen – jetzt beginnt die Zeit, in der Sie deutsche Städte bombardieren sollten! Und zwar mit Seedbombs – Bällen aus Erde und Blumensamen. Damit sorgen Sie damit, dass sonst brachliegende Flächen sinnvoll begrünt werden und leisten so einen Beitrag zur Verschönerung unserer Städte und zum Erhalt der Artenvielfalt. Besonders Bienen werden es Ihnen danken!
Wir haben eine Anleitung zum Bau von “Samenbomben” für Sie erstellt – und hier noch einige Tipps, wo Sie diese einsetzen können:
Baumscheiben:

Verkommene Hochbeete:

und freiliegende Ecken:

Viel Spaß und Erfolg beim bombardieren.
15. März 2011
Sicher haben Sie die Entwicklung mitbekommen: in immer mehr Regionen auf der Welt sterben die Bienenvölker. Die genauen Ursachen sind noch unklar und wahrscheinlich gibt es ein komplexes Zusammenspiel, doch sind mitursächlich wahrscheinlich:
- Pestizide und Insektizide
- Monokulturen in der Landwirtschaft
- Luftverschmutzung
- die Varroba Milbe und andere sich global ausbreitende Schädlinge
- zu “künstliche” Gärten
Doch es gibt ganz einfach Tipps, wie Sie den Bienen helfen können – ob Sie selber einen Garten haben oder nicht:
10 Tipps, wie Sie Bienen helfen können
11. Januar 2011
Sie wollen wissen, ob die Eier, die Sie gekauft haben, mit Dioxin belastet sind?
Das sind die Codes der Erzeuger, bei denen erhöhte Dioxinwerte in den Eiern festgestellt wurden:
1-DE-0508762
2-DE-0312142
2-DE-0312142
2-DE-0312151
2-DE-0350372
2-DE-0350384
2-DE-0350384
2-DE-0355461
2-DE-0508761
2-DE-0513912
3-DE-0312141
3-DE-0312141
3-DE-0514411
Die Daten basieren auf den Meldungen der Landwirtschafts- und Verbraucherministerien, Stand 11.01.2011.
Übrigens, Eier aus Freilandhaltung sind kaum betroffen und Bio Eier nach derzeitigem Kenntnisstand gar nicht. Sie erkennen dies an der ersten Ziffer des Codes.
Die 0 steht für Bio, 1 für Freilandhaltung, 2 für Bodenhaltung und die 3 für Käfighaltung.
14. Oktober 2010
Gerade wenn sich eine Internetseite wie umstellung.info mit einem bewussteren Leben auseinandersetzt, sollte auch beim Hosting (also bei der Bereithaltung der Seite auf einem Webserver) auf den Umweltschutz geachtet werden.
Aus diesem Grund haben wir uns für Host Europe entschieden, da dieser Anbieter schon sehr früh (2007) “grünes” Hosting für sich entdeckt hat.
So wird das Rechenzentrum nur mit Strom aus Wasserkraft betrieben und bietet eine 30 Prozent höhere Energieeffizienz als ein Rechenzentrum herkömmlicher Bauweise. Host Europe erzielt damit Energieeinsparungen von über 4.000 MWh jährlich und wurde dafür 2009 mit dem dena-Label “Good Practice Energieeffizienz” ausgezeichnet. Zudem werden nur Server mit einem möglichst geringen Energieverbrauch eingesetzt.
Was uns aber besonders gut gefällt: Seit Juli 2010 pflanzt Host Europe für jeden neuen Server je nach Energieverbrauch 25 –50 Bäume. So wird innerhalb von 12 Jahren zusätzlich die Menge CO2 neutralisiert, die der Betrieb des Servers mit Strom aus dem herkömmlichen Energiemix verursachen würde. Und da die gepflanzten Bäume ca. 50 Jahre alt werden, wird sogar mehr als die vierfache Menge an CO2 gebunden.
Mehr Informationen zum grünen Hosting gibt es direkt bei Host Europe.
27. Mai 2010
Wer seinen CO2 Verbrauch senken will, hat es bald leichter: denn ab Juli kann der Nissan Leaf auch in Europa vorbestellt werden. Das kompakte Elektroauto überzeugt mit vier Sitzplätzen, einer stadttauglichen Reichweite von 160km und nicht zuletzt mit einem günstigen Preis: selbst ohne Subventionen – die es in Deutschland für Elektroautos eh noch nicht gibt – soll der Preis nicht viel mehr als 30.000 Euro betragen – und damit ist das E-Auto zum ersten mal auch preislich eine Alternative.
Umfassende Informationen zur Technik und allgemein zum Nissan Leaf gibt es direkt beim Hersteller.
6. Mai 2010
Das Institut für Energie- und Umweltforschung in Heidelberg hat genau nachgerechnet: regionales Bier aus der Brauerei “rund um den Kirchturm” ist aus ökologischen Gesichtspunkten überregionalen Sorten vorzuziehen, da der Transport des Getränks viel Energie verbraucht.
Wer also etwas für die Umwelt tun will, sucht nach seiner Brauerei vor Ort und kauft deren Bier. Außerdem unterstützt man so die lokale Wirtschaft und erhält die Sortenvielfalt.
Wir haben aus diesem Grunde die “Aktion Kirchturm” ins Leben gerufen, in deren Rahmen wir regionale Biersorten suchen. Machen Sie mit!