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Eiweißbrot

Die meisten Brote bestehen zum größten Teil aus Kohlenhydraten, womit sie bei vielen modernen Low-Carb-Ernährungskonzepten nicht oder nur eingeschränkt verzehrt werden können.

Da viele Menschen aber nicht immer auf Brot verzichten wollen, haben inzwischen viele Bäcker sog. Eiweißbrote im Angebot, die sich durch einen hohen Proteingehalt und wenig Kohlenhydrate auszeichnen. Oft werden diese Spezialbrote daher auch Proteinbrot, Low-Carb-Brot oder Abendbrot genannt. Letztere Bezeichnung geht darauf zurück, dass diese Brote bei der Schlank-im-Schlaf-Diät zum Abendessen empfohlen werden.

Proteinbrote bestehen nicht wie andere Brote vornehmlich aus Mehl. So sind die wichtigsten Inhaltsstoffe des „Guten-Abend-Brots“ der Großbäckereikette Kamps Weizeneiweiß, Sojamehl, Sonnenblumenkernen, Sojaschrot, gelber Leinsaat, Leinsamen, Dinkelvollkornmehl, Sesam, Apfelfaser, Weizenspeisekleie, Hefe, Salz, Gerstenmalzextrakt – und natürlich Wasser.

Damit ergibt sich verglichen mit einem normalen Graubrot desselben Herstellers eine ganz andere Nährstoffzusammensetzung:

je 100g Guten Abend Brot Graubrot
Brennwert 285 kcal 259 kcal
Eiweiß 21,4g 7,6g
Kohlenhydrate 6,1g 50,1g
Fett 16,8g 3,1g
Ballaststoffe 11,8g kA

Das Guten-Abend-Brot versorgt also wesentlich besser mit den essentiellen Proteinen und Fetten, während das normale Brot überwiegend aus den nicht essentiellen Kohlenhydraten besteht. Zudem ist das Guten-Abend-Brot ein guter Lieferant an Ballaststoffen.

Anzumerken sind aber, dass es zwischen den einzelnen Eiweißbroten der verschiedenen Anbieter große Unterschiede gibt, was die Zusammensetzung angeht. Sie sollten immer darauf achten, dass der Gehalt an Proteinen und Ballaststoffen möglichst hoch, der an Fetten moderat und der Kohlenhydratanteil möglichst gering ist. Auch sollten Sie darauf achten, dass möglichst wenig E-Zusatzstoffe enthalten sind.

Wenn Sie sich für eine Low-Carb Ernährung entschieden haben, der Verzicht auf Brot Ihnen schwer fällt und Sie nicht wollen, dass Ihr Körper die effektive Fettverbrennung (Ketose) aufgibt, sind die Eiweißbrote eine sehr gute Lösung. Besonders auch unter dem Aspekt, dass sie Lieferanten pflanzlicher Proteine sind.

Alleine dadurch, dass Sie am Abend Eiweißbrote essen, werden Sie allerdings nicht schlank. Wenn Sie eine normale ausgewogene Mischkost zu sich nehmen und auf ihre tägliche Kalorienzufuhr achten, besteht keine Notwendigkeit, von Vollkornbrot auf Eiweißbrot umzusteigen.

Bleibt noch das Thema Geschmack: tatsächlich schmeckt Eiweißbrot anders als „normales“ Brot und hat eine leicht andere Konsistenz. Testen Sie hier einfach einmal die verschiedenen Sorten durch, bis Sie Ihren Favoriten gefunden haben.

Hier noch einige Tipps rund um Eiweißbrot:

  • Schneiden Sie die Scheiben nicht zu dick.
  • Die meisten Sorten lassen sich sehr gut toasten und schmecken dann auch oft besser.
  • Da Eiweißbrot meist schon einen mit normalen Brot verglichenen hohen Fettanteil hat, sollten Sie beim Belag zu fettlastige Lebensmittel wie Fleischwurst oder Käse vermeiden. Probieren Sie z.B. leichten Frischkäse, Corned Beef, Kochschinken und einige Salatblätter.
  • Lassen Sie das Eiweißbrot nicht schneiden, wenn Sie es nicht am gleichen Tag essen wollen. Achten Sie auf die Aufbewahrungshinweise (meist in einer Papiertüte)

Bezugsquellen

Sie erhalten Proteinbrote inzwischen bei den meisten Bäckern. Sollte es bei Ihnen in der nähe keine Bäckereit mit Low-Carb Brot geben, haben wir folgende Alternativen:

Rezepte für Eiweißbrot

Glutenfreies Eiweißbrot

Kleie-Zwiebel-Brot

Eiweißbrot mit Quark (Videorezept)

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3 Kommentare

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