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Weizengras

Es keimt und grünt schon im zeitigen Frühjahr auf den Feldern und hat es in sich: Schlichter Weizen, lateinisch Tricitum aestivum, im Alter von einer Woche bis zehn Tagen geerntet, ähnelt optisch zwar gewöhnlichem Gras, enthält aber mehr Vitamine, wichtige Vitalstoffe und Enzyme als manche exotische Frucht.

Als Saft oder Extrakt stellt es eine ideale Nahrungsergänzung dar, beispielsweise für Menschen, die von Stress, Alter oder einer schweren Krankheit geschwächt sind, die ihr Immunsystem wieder aufbauen wollen, oder die berufsbedingt, etwa durch viel Bildschirmarbeit, ihre Augen stark strapazieren. Die Anwendungsmöglichkeiten sind vielfältig.

Wichtigste Inhaltsstoffe

In 100 Gramm Weizengras finden sich beispielsweise

  • die fünffache Menge an Magnesium, verglichen mit einer Banane,
  • um ein Vielfaches mehr Vitamin C als in Orangen,
  • 11 mal mehr Calcium und das dreißigfache Quantum an Vitamin B als unbehandelte Kuhmilch,
  • wesentlich mehr Eisen und Vitamin E als in Spinat.

Dass das Carotinoid Lutein, ebenfalls in Weizengras enthalten ist, der altersbedingten Augenerkrankung, der Makula-Degeneration, nicht nur vorbeugen, sondern auch nach Eintritt der Erkrankung den Sehnerv länger erhalten kann, wurde in Studien nachgewiesen.

Über Weizengras lässt sich Vitamin K zuführen, das den Zellstoffwechsel, die Knochenmineralisierung und die Blutgerinnung reguliert.

Weitere Inhaltsstoffe sind Zink, Kupfer und Mangan sowie Selen, wichtig für Enzym- und Proteinsynthese und ein leistungsfähiges Immunsystem.

Der hohe Anteil an Chlorophyll sowie das hervorragende Aminosäurenprofil, das dem Organismus die wichtigsten Eiweißbausteine in hoher Konzentration liefert, dazu zwei entzündungshemmende Enzyme runden die Liste der wertvollen Inhaltsstoffe im Weizengras ab.

Mehr Informationen zu den gesundheitlichen Aspekten von Weizengras finden Sie auf www.weizengras.com.

weizengras

Weizengras – ein altes Hausmittel

Wie einige andere Getreidearten gehört Weizen zu den Süßgräsern, die schon seit alter Zeit bei Naturvölkern als vielseitige Heil- und Hausmittel erprobt waren. Verwandte und „Vorstufen“ des Weizen sind Dinkel, Kamut, Einkorn oder Emmer. Auch sie haben im frühen Wachstumsstadium ganz ähnliche Eigenschaften wie Weizen.

Alte Hausmittel sind oft erstaunlich wirksam. Heute kann wissenschaftlich erklärt werden, warum sie sich bewähren. Weizengrassaft hatte früher aus gutem Grund einen festen Platz in mancher Haus-Apotheke, geriet bei uns jedoch ganz zu Unrecht lange in Vergessenheit:

  • Die geballte Portion aller Vitamine des B-Komplexes im Weizengras schafft Abhilfe bei häufigem, starkem Schwitzen: Dazu trinkt man eine Zeit lang täglich ein Glas Weizengrassaft.
  • Natürliche antibiotische Eigenschaften machen Weizengras zu einem kleinen Wundermittel bei Zahnschmerzen, denn sie lindern bakterielle Entzündungen des Zahnfleisches, die äußerst schmerzhaft sein können.
  • Massiver Haarausfall bei Männern wie bei Frauen kann viele Gründe haben: Stress, hormonelles Ungleichgewicht, Schilddrüsenunterfunktion, Medikamente, Vitaminmangel. Weizengrassaft über mindestens 8 Wochen hinweg täglich getrunken kann hier Abhilfe schaffen.
  • Weil Weizengras-Saft oder Extrakt die Immunabwehr stabilisiert, ist es wohl auch seit alter Zeit als Mittel gegen Warzen bekannt. Diese werden bekanntlich von Viren verursacht, die in die Haut eindringen.
  • Bei der chronisch-entzündlichen Darmerkrankung Colitis ulcerosa kann ein lauwarmer Einlauf mit Weizengras-Saft helfen: Auch hier greifen vermutlich wieder die antibakteriellen Substanzen. Mittlerweile konnte in einer Studie nachgewiesen werden, dass auch die Einnahme von Weizengrassaft sich bei Colitis heilend auswirkt.

Die heilende Wirkung von Weizengras

Weizengrassaft oder Extrakt eignet sich vorzüglich als Nahrungsergänzung. Zur Stärkung des Immunsystems, zur allgemeinen Kräftigung bei Stress, Erschöpfung, Alterserscheinungen oder nach einer schweren Erkrankung gibt es kaum Besseres als die regelmäßige Einnahme eines Produktes mit Weizengras. Es wirkt regulierend auf den Blutdruck und Cholesterinspiegel, optimiert die Verdauung, verbessert das Hautbild, entgiftet und reinigt den Darm.

Weizengras ist glutenfrei, wer also eine Getreide-Allergie hat, kann Weizengrassaft aus den jungen Halmen dennoch unbedenklich verzehren.

Weil Weizengras stark basisch ist, entsäuert die regelmäßige Einnahme den Organismus.

Mehrere Wissenschaftler und Heilpraktiker konnten mittlerweile nachweisen, dass Weizengrassaft in der Lage ist, die oft lebensbedrohlichen Nebenwirkungen einer Chemotherapie zu verhindern oder stark abzumildern. Patienten stehen die belastenden Therapien wesentlich besser durch, was ihre Heilungschancen wesentlich erhöht.

Dr. Ann Wigmore, Begründerin des Optimum Health Institute in den USA, entwickelte das Living-Food-Programm, mit dessen Hilfe sie selbst Krebskranke therapeutisch unterstützte und sogar Heilungen erzielte.

Am weltbekannten Sloan Kettering Krebsforschungszentrum in den USA wurden Chemotherapie-Patienten mit Weizengrassaft behandelt: Einige hochgefährliche Nebenwirkungen konnten dadurch wirksam ausgeschaltet, einige andere Medikamente eingespart werden.

Wie man Weizengras verarbeitet und einnimmt

Weil der Geschmack von Weizengrassaft oder –extrakt gewöhnungsbedürftig ist, beginnt man mit nicht mehr als einem Esslöffel pro Tag. Bei guter Verträglichkeit kann die Dosis etwa auf den Inhalt eines gewöhnlichen Trinkglases gesteigert werden. Überdosierung oder eine zu lange Anwendungsdauer ist nicht zu befürchten.

Im Handel, in Reformhäusern oder Bio-Märkten, aber auch Online sind mittlerweile Weizengras-Extrakt, aber auch Pulver, Tabletten und Kapseln erhältlich. Weizengraspulver kann in Müsli, Joghurt, Smoothies oder Saft gerührt werden.

Zur Herstellung des Pulvers wird das Weizengras schonend getrocknet und behält dabei größtenteils seine hervorragenden Eigenschaften. Frischer Saft enthält allerdings mehr Vitamine. Das Pulver sollte aus zertifiziertem biologischem Anbau stammen, so kann man sicher sein, die beste Qualität ohne Schadstoffe irgendwelcher Art zu erhalten. Das Pulver ist im Vergleich zum frisch gepressten Saft relativ geschmacksneutral.

Wer die Anschaffung einer Saftpresse nicht scheut, kann frisches Weizengras regelmäßig per Abonnement bestellen. Doch auch auf dem eigenen Balkon oder der Fensterbank lässt sich Weizengras rund um das Jahr frisch ziehen und ganz nach Bedarf verarbeiten.

Um den Saft selbst herzustellen, ist eine spezielle Saftpresse notwendig. Im Angebot sind elektrische wie handbetriebene Modelle. Die elektrischen Geräte sind komfortabel, aber relativ teuer. Wer gerne und reichlich Rohkostsäfte trinkt und dabei noch eigene Gartenprodukte verwerten kann, für den lohnt sich die Investition allemal.

Weizengras – die ideale Nahrungsergänzung

Im Gegensatz zu vielen „Exoten“ auf dem Markt der Super-Foods ist Weizengras aus bekannter, zertifizierter Herkunft in Bio-Qualität mühelos und jederzeit erhältlich. Unliebsame Nebenwirkungen sind nicht bekannt. Zahlreiche wertvolle Inhaltsstoffe beugen nicht nur Krankheiten und Erschöpfung vor, sie haben auch therapeutische Wirkung, die bereits in Feldversuchen dokumentiert wurde.

Weizengrassaft oder –extrakt

  • entgiften und entsäuern das Verdauungssystem,
  • stärken die körpereigene Immunabwehr,
  • wirken antibakteriell und anti-viral und können Entzündungsprozesse im Körper aufhalten,
  • erhalten die Sehkraft bis ins hohe Alter, beugen Augenerkrankungen vor oder lindern deren Folgen,
  • wirken ausgleichend auf den Hormonspiegel
  • wirken antioxidativ,
  • fördern die Wundheilung,
  • regulieren Blutdruck und Cholesterinspiegel,
  • versorgen den Körper mit so vielen Vitalstoffen, dass das Allgemeinbefinden sich insbesondere nach Erschöpfungszuständen, Stress oder Krankheit bei regelmäßiger Einnahme insgesamt rapide bessert.
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