umstellung

…leben Sie besser.

Zutatenangabe bei Lebensmitteln

Schauen Sie besser drauf, was drin ist!

Am wichtigsten ist eigentlich folgende Regel: Die enthaltenen Zutaten werden in absteigender Reihenfolge aufgeführt. Erst bei Inhaltsstoffen, die weniger als 2% ausmachen, gilt dies nicht mehr.

Auf fast alle Fertigpackungen mit Lebensmitteln, die an Verbraucher abgegeben werden, gehört so eine Zutatenliste. Diese muss in ihrer Bezeichnung übrigens das Wort “Zutaten” enthalten. “Inhaltsstoffe” z.B. wäre also unzulässig.

Es gibt aber auch Produkte, die keine Zutatenliste brauchen: z.B. Fertiggerichte, die ein Metzger selbst herstellt und dann direkt in seiner Metzgerei (ohne Selbstbedienung) verkauft, frisches Obst und Gemüse oder Getränke mit einem Alkoholgehalt von mehr als 1,2% (Bier ausgenommen).

Geregelt wird das alles in der “Verordnung über die Kennzeichnung von Lebensmitteln (Lebensmittel-Kennzeichnungsverordnung – LMKV)”.  Laut deren § 5 (Begriffsbestimmung der Zutaten) ist übrigens eine Zutat jeder Stoff, der bei der Herstellung des Lebensmittels verwendet wird und im fertigen Produkt vorhanden ist. Besteht eine Zutat aus mehreren Zutaten (z.B. Paniermehl, Schmelzkäse), so sind i.d.R. deren Zutaten anzugeben.

Aber auch hier gibt es einige Ausnahmen. Nicht angegeben werden müssen z.B. Aromen oder Enzyme, die in nur sehr geringen Mengen vorhanden sind.

Wer es ganz genau wissen will, kann hier direkt einen Blick in die LMKV werfen.

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