Ballaststoffe

Ballaststoffe sind unverdauliche Bestandteile der Nahrung. Sie kommen vornehmlich in pflanzlichen Lebensmitteln vor.

Ihr positive Wirkung beruht in erster Linie darauf, dass Ballaststoffe im Magen aufquellen und dadurch für ein schnelleres Sättigungsgefühl sorgen. Auch auf den Blutzuckerspiegel hat ballaststoffreiche Nahrung eine positive Wirkung.

Eine ballaststoffreiche Ernährung beugt dem nach Übergewicht und Diabetes vor. Von folgenden positiven Wirkungen wird darüber hinaus ausgegangen:

  • Das Kariesrisiko wird gesenkt,
  • Minderung des Risikos, an Gallensteinen zu erkranken,
  • Minderung des Risikos, an Divertikulitis zu erkranken,
  • Senkung des Darmkrebsrisikos.

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt mindestens 30g Ballaststoffe pro Tag, neuere amerikanische Empfehlungen gehen sogar von bis zu 40g pro Tag aus.

32g  Ballaststoffe am Tag können z.B. durch folgenden Lebensmittelmix erreicht werden:

  • 4 Scheiben Roggenknäckebrot (ca. 6g Ballaststoffe)
  • 250g Rosenkohl (ca. 11g)
  • 30g Mandeln (ca. 4g)
  • 10g Weizenkleie (ca. 5g)
  • 50g Möhren (ca. 6g)

Übrigens, ein Teil der Ballaststoffe wird durch Mikroorganismen im Dickdarm in Fettsäuren umgewandelt, weswegen Ballaststoffe nicht völlig unverdaulich sind.

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Letzte Aktualisierung dieser Seite: 12.03.2012