Eisen

Eisen (Ferrum) ist eines der wichtigsten Spurenelemente. Der Tagesbedarf liegt bei 10mg, bei Frauen bis 50 bei 15mg.

Es ist ein wichtiger Baustein des Hämoglobin und ist damit wichtig für den Sauerstofftransport im Körper und als Bestandteil von Myoglobin für die Sauerstoffspeicherung im Muskel. Eisenhaltige Enzyme sind an der Umwandlung von Beta-Carotin in Vitamin A beteiligt.

Die Eisenversorgung durch Nahrungsmittel ist an sich ausreichend, jedoch ist die Aufnahme des Spurenelements oft durch Darmerkrankungen, Medikamente, Tee oder Kaffee gestört, wozu es zu Eisenmangel kommen kann.

Symptome sind insbesondere Anämie (Blutarmut, zeigt sich durch die sprichwörtliche Blässe) und allgemeine Leistungsschwäche.

Eisen sollte besser aus tierischen Quellen aufgenommen werden, da viele pflanzliche Stoffe die Eisenaufnahme behindern können.

Besonders empfehlenswert sind z.B. Schweineleber (16mg/100g), Kalbsleber (8mg), Pfifferlinge (7mg), Spinat (4mg), Roggenvollkornbrot (3mg) oder Rindfleisch (2mg).

Zu einer Überversorgung mit Eisen kommt es meist nur, wenn Eisenpräparate eingenommen werden oder andere Erkrankungen (z.B. Alkoholismus) vorliegen. Die drei Hauptsymptome sind Lebererkrankungen, Diabetes und Farbveränderungen der Haut.