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Retinol (Vitamin A) | umstellung Retinol (Vitamin A) – umstellung

umstellung

…leben Sie besser.

Retinol (Vitamin A)

Retinol kompakt

Vitamin A, Axerophtol

fettlösliches essentielles Vitamin, wichtig u.a. für Augen, Nervensystem

Tagesbedarf 0,8mg bis 1mg

Überdosierung vermeiden, stattdessen Provitamin A

Retionol im Detail

Retinol ist als Vitamin A bekannt und ist besonders für die Erhaltung der Sehkraft von Bedeutung. Daneben ist es wichtig für das Nervensystem, die Bildung roter Blutkörperchen, den Protein-Stoffwechsel, Bildung von Gewebe (Haut, Haar, Schleimhäute), Knochenwachstum (bei Kindern), Bildung von Antikörpern (Immunsystem) und den Hormonhaushalt.

Vitamin A ist in tierischen Lebensmitteln enthalten, z.B. Thunfisch (0,45mg/100g), Butter (0,6mg/100g) und Leber (bis zu 42mg/100g). Da eine zu hohe Aufnahme von Retinol gesundheitsschädlich ist (s.u.), sollte gerade der Verzehr von Leber nicht zu oft erfolgen. Besser ist es generell, seinen Retinol-Bedarf über Provitamin A zu decken.

Provitamin A (Beta-Carotin)

Aus Provitamin A (Beta-Carotin) bildet der Körper je nach Bedarf selbst Retinol. Auch in hohen Dosierungen ist Provitamin A nicht giftig. Der Vitamin A Bedarf sollte daher besser über Beta-Carotin gedeckt werden. Reich an dem Provitamin sind Karotten (1,7mg/100g), Grünkohl (1,4mg), Honigmelone und Wirsing (je ca. 0,8mg) oder Feldsalat (0,7mg). Angegeben ist hier jeweils das Vitamin-A-Äquivalent.

Der Körper kann Beta-Carotin besser nutzen, wenn es mit etwas Fett aufgenommen wird. Möhren also z.B. dünsten und mit etwas Butter verfeinern, Feldsalat mit einem hochwertigen Olivenöl etc.

Retinol Mangel

Vitamin A Mangel ist eher selten und tritt zumeist in Zusammenhang mit Alkoholismus sowie bei Rauchern auf. Folgen des Mangels können z.B. Haarausfall, trockene Haut, Sehstörungen und Fruchtbarkeitsstörungen sein.

Etwas anders ist die Lage bei Kindern. Diese brauchen Retinol fürs Knochenwachstum, können das Vitamin aber nicht gut speichern. Auf der anderen Seite ist eine Überdosierung bei Kindern aber besonders problematisch. Aus diesem Grunde sollte bei Kindern auf eine hinreichende Versorgung mit Provitamin A geachtet werden – z.B. über gedünstetes Gemüse.

Retinol Überdosierung

Der Körper kann überschüssiges Vitamin A nur sehr schlecht abbauen, es lagert sich in der Leber an – ebenso wie bei Tieren. Schweineleber z.B. enthält bis zu 42mg Retinol pro 100g. Während gelegentliche Überdosierungen unbedenklich sind, ist die dauerhafte Aufnahme von mehr als 15mg Vitamin A pro Tag gesundheitsschädlich: Erbrechen, Kopfschmerzen und Osteoporose sind die Folge. Dauerhaft mehr als 7,5mg am Tag können zu tödlichen Lebererkrankungen führen.

Bei Schwangeren wurde beobachtet, dass Tagesdosen von mehr als 3mg den Fötus stark schädigen.

Nahrungsergänzungsmittel mit Retinol

Vitaminpräparate sollten wegen der toxischen Wirkung nur Provitamin A und nicht Vitamin A selbst enthalten.

Empfehlung zu Retinol

Der Tagesbedarf an Retinol (Vitamin A) von ca. 1mg sollte über Lebensmittel gedeckt werden, die Provitamin A enthalten.

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