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Was hilft gegen Scheidenpilz?

Symptome von Scheidenpilz

Scheidenpilz macht sich meist durch einen weißlichen Ausfluss aus der Vagina bemerkbar, der zwar recht geruchsneutral ist, aber zu einem unangenehmen Jucken führen kann.

Mediziner sprechen von vaginaler Mykose, Soorkolpitis, Vaginalsoor oder – wenn auch die Vulva befallen ist – von Vulvovaginitis candidomycetica.

Hausmittel gegen Scheidenpilz

Vaginale Pilzinfektionen sind kein Thema, über das man gerne spricht. Und viele Frauen wollen dabei sogar den Gang zum Frauenarzt vermeiden und setzen auf Hausmittel.

So wird empfohlen, geschälte Knoblauchzehen vaginal einzuführen, Zwiebeltampons herzustellen, die Vagina mit Buttermilch zu spülen oder Biojoghurt wie eine Vaginalsalbe zu verwenden. Doch davon ist dringend abzuraten – so sind Zwiebeln und Knoblauch zu aggressiv und können das Bakterienmilieu in der Scheide durcheinander bringen. Joghurt wirkt zwar kurzzeitig lindernd, kann aber gerade das Wachstum der Candida-Pilze fördern, die für die Infektion verantwortlich sind; gleiches gilt für die Buttermilch. Von diesen Hausmitteln gegen den Scheidenpilz ist also abzuraten.

Anders gesehen ist der Rat, Knoblauch einzusetzen, nicht verkehrt: dann aber in der Nahrung. Denn Knoblauch kann hier als natürliches Fungizid durchaus die Heilung beschleunigen. Es kann also nicht schaden, ein bisschen mehr Knoblauch zu essen.

Hilfreich können einige rezeptfreie Medikamente wie z.B. Canesten sein, die Sie in der Apotheke kaufen können.

Sollten diese nicht helfen, ist ein Besuch beim Frauenarzt aber dringend anzuraten.

Vorbeugungsmaßnahmen gegen Scheidenpilz

Besser ist es, es erst gar nicht zur Entstehung von Scheidenpilz kommen zu lassen. Hierbei helfen:

  • Verzicht des direkten Kontakts von Duschgel etc. mit der Vaginalschleimhaut
  • Verzicht auf Gleitcremes und empfängnisverhütender Schäume
  • Tragen von Wäsche aus Seide, Baumwolle oder Viskose, die einen Feuchtigkeitsstau verhindert
  • Vermeidung von Übergewicht, da dies einerseits direkt, andererseits indirekt durch die Entstehung von Diabetes, das Auftreten von Scheidenpilzinfektionen führen kann.

Bei Frauen, die häufiger unter Scheidenpilz leiden, kann eine Milchsäurekur vorbeugend wirken.

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