16. Mai 2012
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10. Mai 2012
Wer starkes Übergewicht hat, schläft auch schlechter und setzt sich dadurch weiteren gesundheitlichen Risiken aus, wie die Deutsche Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Halschirurgie jetzt meldet.
Einer der Gründe: Fetteinlagerungen im Halsbereich drücken auf den oberen Halsbereich und verringern so den Durchmesser der oberen Atemwege, was zu einer obstruktiven Schlafapnoe (OSA) führen kann. Von einer OSA spricht man, wenn es zu mehr als fünf Atemaussetzern pro Stunde kommt, was naturgemäß zu einem unruhigeren Schlaf führt. Die Folge: Unausgeschlafenheit, die wiederum zu gesundheitlichen Folgeproblemen wie Bluthochdruck, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und langfristig zu Diabetes Typ 2 (Altersdiabetes) führen kann. Dies sind fatalerweise Krankheiten, die auch durch das erhöhte Gewicht selbst gefördert werden – ein Teufelskreis.
Die Mediziner raten daher ganz dringen an, auch unter dem Aspekt eines gesunden Schlafs abzunehmen – von den langfristigen gesundheitlichen Folgen ganz zu schweigen.
3. Mai 2012
Eine neue Studie aus Spanien belegt, wie wichtig es ist, ohne Übergewicht aber auch ohne Untergewicht in die Schwangerschaft zu starten. Es wurden die Daten von mehr als 3.000 schwangeren Frauen ausgewertet, unter denen sich Untergewichtige, Normalgewichtige und Übergewichtige fanden.
Schon bekannt war, dass gerade Übergewicht der Mutter viele Risiken mit sich bringt, was auch hier bestätigt wurde. So ist bei übergewichtigen Müttern häufiger ein Kaiserschnitt nötig. Zudem kommen Schwangerschaftsdiabetes, Bluthochdruck und bakterielle Infektionen vermehrt vor, was auch das Risiko für das ungeborene Kind erhöht. Folgerichtig sterben bei dieser Gruppe deutlich mehr Kinder vor der Geburt, die Neugeborenen haben häufiger ein Geburtsgewicht von mehr als 4.350g (Makrosomie) und auch ein erhöhtes Risiko, während der Geburt zu sterben.
Selten untersucht wurden aber bislang die Auswirkungen von Untergewicht schwangerer Frauen. Hier konnten die spanischen Ärzte feststellen, dass diese selbst wiederum untergewichtige Kinder zur Welt brachten und häufig zu wenig Fruchtwasser hatten (Oligohydramnion). Die Auswirkungen von Untergewicht sind aber nicht ganz so dramatisch wie die von Übergewicht.
So oder so so sollten Frauen mit Kinderwunsch schon vorher auf eine gesunde Ernährung achten. Ganz konkrete Tipps, wie man sich mit Ernährungsumstellung perfekt auf die Schwangerschaft vorbereitet, finden Sie in unserem Artikel “Ernährung bei geplanter Schwangerschaft“.
Quelle: Abnormal maternal body mass index and obstetric and neonatal outcome
2. Mai 2012
Wenn Sie mit Übergewicht zu kämpfen haben, könnte es eine ganz einfache Lösung geben, dieses loszuwerden: Mehr schlafen.
Zumindest dann, wenn es eine genetische Anlage zu ein paar Pfunden zu viel gibt, kann diese einfache Maßnahme helfen, wie nun eine groß angelegte Studie belegt. Der Neurologe Nathaniel Watson von der “University of Washington” in Seattle hat insgesamt 1.088 Zwillingspaare hinsichtlich ihres Gewichts und ihres Schlafverhaltens untersucht. Dabei stellte er fest, dass die Zwillinge, die weniger als sieben Stunden pro Nacht schliefen deutlich häufiger mit einem zu hohen BMI zu kämpfen hatten, als solche, die mehr als neun Stunden pro Nacht schliefen. Andere äußere Faktoren konnte er dabei weitgehend ausschließen.
“Je weniger Sie schlafen, desto mehr tragen Ihre Gene zu Ihrem Übergewicht . Je mehr sie schlafen, desto geringer ist der Einfluss der Gene auf Ihr Gewicht” lässt sich Watson zitieren.
Die genaue Ursache für den Effekt ist noch unklar, möglicherweise sorgt der lange Schlaf aber dafür, dass die entsprechenden “Übergewichtsgene” nicht aktiviert werden.
30. April 2012
Die Nacht vom 30. April auf den 1. Mai ist als Walpurgisnacht bekannt. Der Name leitet sich von der Heiligen Walburga ab, einer englischen Äbtissin.
Schon seit dem Mittelalter gibt es die Vorstellung, dass die Hexen in dieser Nach auf den Blocksberg (Brocken) fliegen und dort feiern. Besonders durch Goethes Faust wurde diese Vorstellung populär. Traditionell werden daher an den Tagen vorher die Kirchenglocken gegen Hexen geläutet, was auch “Walpern” genannt wird.
Rund um die Walpurgisnacht gibt es viele Bräuche und Traditionen:
- Am verbreitetsten ist der “Tanz in den Mai”, zu dem man traditionell Maibowle trinkt. Bei “Hexentänzen” verkleidet man sich ähnlich zusätzlich.
- In Bayern und Österreich wird am Abend der Maibaum in der Mitte des Ortes aufgestellt. Dazu wird oft ein Maisingen veranstaltet und danach gefeiert.
- Besonders im Rheinland wird der Angebeteten ein Maibaum vors Haus gestellt: eine mit bunten Bändern geschmückte Birke.
- In einigen Gegenden verbindet man sein Haus mit dem der geliebten mit einem Maistrich verbunden – einer auf die Straße gezeichneten Kreidelinie.
- In Marburg trifft sich die Bevölkerung um Mitternacht auf dem Rathausplatz, feiert und singt gemeinsam mit dem Magistrat und begrüßt so den Mai.
- Oft werden Hexenfeuer angezündet, um die herum man feiert. Ist das Feuer etwas heruntergebrannt, springen Paare gemeinsam über die Flammen: der Maisprung.
- In der Schweiz trifft man sich beim “Tanzbödeli” wo intensiv gefeiert wird.
Viele der Bräuche sollen die Fruchtbarkeit des Frühlings beschwören. So ist die z.B. die als Maibaum gestellte Birke ein Fruchtbarkeitssymbol. In manchen norddeutschen Gegenden ist es Brauch, dass sich junge Frauen an Brautsteinen (an ein versteinertes Paar erinnernde Monolithen) reiben und so auf einen Partner oder ein Kind hoffen.
Ganz gleich wie Sie feiern – wir wünschen Ihnen eine schöne Walpurgisnacht!
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27. April 2012
Dass Beeren gesund sind, wird jetzt wieder von einer groß angelegten Studie belegt – insbesondere können sie das Gehirn im Alter fit halten.
Seit 1976 werden mehr als 120.000 Krankenschwestern von Forschern der Harvard Universität regelmäßig nach deren Lebens- und Ernährungsgewohnheiten befragt. Rund 16.000 der älteren Studienteilnehmerinnen wurden dabei vor einiger Zeit kognitiven Tests unterzogen.
Die Forscherin Elizabeth Devore und ihre Mitarbeiter stellten dabei eine Verbindung zwischen dem Verzehr von Erdbeeren und Heidelbeeren zur Gehirnleistung im Alter fest. Bei den Teilnehmerinnen, die diese Beeren häufiger verzehrten, ist der Gehirn-Alterungsprozesses um 1,5 bis 2,5 Jahre verzögert.
Ursache dafür dürfte der Gehalt an Flavonoiden und insbesondere Anthocyanen in den Beeren sein. Flavonoide sind Farbstoffe, die die Beeren vor UV-Licht und Oxidation schützen. Die Anthocyane geben den Beeren eine dunkelblaue Farbe und schützen besonders stark vor Oxidationen.
Dass diese Stoffe ins Blut übergehen und dann auch die menschlichen Zellen schützen, haben Ernährungswissenschaftler schon lange vermutet. Nun gibt es mit der Studie für diese Vermutung deutliche Indizien. Devore empfiehlt daher den regelmäßigen Verzehr von Beeren, vor allem Blaubeeren.
Übrigens zählen Blaubeeren auch zu den Superfoods von Tracy Anderson.
Bild: (c) aboutpixel.de / blaubeeren © Franziska Krause
9. April 2012
Johann Lafer hat wieder einmal bei SWR 3 gegrillt – diesmal zum zehnten mal und passend zum Ostersonntag mit österlichen Rezepten wie gegrillten Ostereiern und Lamm. Aber wie immer hat der Meister auch an Vegetarier gedacht und präsentiert zum Beispiel marinierten Tofu.
Die PDF mit den Rezepten des Ostergrillens können Sie im Rahmen unserer Kochbuch-Downloads kostenlos herunterladen. Dort finden Sie auch zahlreiche weitere kostenlose Kochbücher mit vielen verschiedenen Rezepten.
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8. April 2012

Auch dieses Jahr gibt es wieder herzliche Osterwünsche von umstellung.info.
Und auch wenn es in vielen Teilen Deutschlands heute “weiße” Ostern gibt, sollten Sie sich sich die Freude am Fest davon nicht nehmen lassen – ich persönlich kann mich gut daran erinnern, dass ich als Kind die Eiersuche im Schnee immer besonders spannend fand. Und der Aprilschnee ist laut Wetterregeln der beste Schutz der zarten Pflanzen vor der Kälte.
In diesem Sinne gibt es hier noch 10 Tipps und Anregungen zum Osterfest:
- Ein Spaziergang gehört zu Ostern einfach dazu. Gehen Sie einfach in den nächstgelegenen Wald. Und wenn Sie Kinder haben, stecken Sie einige Eier ein und verstecken diese am Wegesrand. So sorgt dann der Osterhase für Wegzehrung.
- Sollten Sie es noch nicht getan haben: spätestens heute gehören einige Zweige – z.B. vom Kirschbaum oder von der Forsythie – ins Haus, die sie nach Geschmack österlich schmücken können.
- Eierpecken, auch Ostereiertitschen genannt, macht der ganzen Familie Spaß – Eier vor dem Schälen einfach aneinander stoßen (Spitze an Spitze) – der Gewinner sucht sich den nächsten Herausforderer. Gipseier sind verboten.
- Wenn Sie zufällig Schnitzel im Haus haben – ändern Sie Ihre Zubereitungspläne und machen Sie Eier im Nest draus, ein Klassiker zu Ostern. Und sonst merken Sie sich das Rezept für nächstes Jahr.
- Ein Besuch in einer Kirche gehört zu Ostern dazu. Und wenn es nicht der ganze Gottesdienst ist, gehen Sie einfach in eine kleine Kapelle in Ihrer Nähe und zünden Sie dort eine Kerze an.
- Gibt es in Ihrer Nähe eine kleine Quelle oder einen Fluss mit klarem Wasser? Dann sollten Sie dort vorbeigehen und etwas Osterwasser abfüllen. Das soll Glück im nächsten Jahr bringen.
- Smalltalk beim Osterfrühstück: Wussten Sie schon, dass in der Gegend von Coburg der Osterhase schon am Gründonnerstag die Geschenke bringt? Und das es früher überall in Deutschland Orte gab, wo nicht der Osterhase sondern der Osterfuchs für die Eier zuständig war?
- Sollten Sie nicht zu weit entfernt von der Lausitz wohnen, sollten Sie sich dort das Osterreiten nicht entgehen lassen. Das sind Prozessionen, bei denen bis zu 200 Reiter teilnehmen. Sie finden am Ostersonntag statt. Auch sonst gibt es viele regionale Osterbräuche – schauen Sie einfach einmal in ihre lokale Presse.
- Machen Sie Menschen eine Freude, die Ostern sonst alleine sind. Besuchen Sie jemanden aus der Nachbarschaft, ein Kinder- oder Altenheim oder einen Obdachlosen und machen diesen mit ein paar Ostereiern und Aufmerksamkeit eine Freude.
- Und am wichtigsten: Finden Sie Zeit für sich und für Ihre Familie.

Bild: aboutpixel.de / in einer Reihe © Petra Bork
7. April 2012
Der heutige Karsamstag ist der letzte Tag der Fastenzeit. Und wie jedes Jahr stellt sich wieder die Tage, wann die Fastenzeit genau endet.
Tatsächlich wird das aber nicht ganz einheitlich gehandhabt. So wird in vielen Regionen das Fasten bereits um 12h Mittags gebrochen, meist dann mit einem deftigen Eintopf mit Fleisch. Streng genommen endet das Fasten aber erst nach der Osternachtsmesse, die nach Einbruch der Dunkelheit beginnt und meist noch am Karsamstag endet. Gegessen werden danach traditionell Osterschinken, Eier Brot und dazu Meerrettich. In vielen Regionen gibt es dazu spezielles Bockbier, Osterbock genannt.
Und zum Ende der Fastenzeit hier auch wieder unsere Umfrage – Haben Sie die Fastenzeit durchgehalten?
Haben Sie die Fastenzeit 2012 durchgehalten?
- Ja, ich habe alle Vorsätze durchgehalten. (50%, 5 Votes)
- Jein, einiges habe ich geschafft, anderes nicht. (20%, 2 Votes)
- Ich habe erst gar nicht mitgemacht. (20%, 2 Votes)
- Nein, ich habe aufgegeben. (10%, 1 Votes)
Total Voters: 10

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2. April 2012
Über 1.300 Besucher haben bislang den Artikel “Abnehmen mit Eiscreme” gelesen. Und auch wenn er eigentlich direkt als Aprilscherz erkennbar ist, wird sich der ein oder andere gefragt haben, ob nicht doch ein kleiner wahrer Kern darin steckt – kann also eine Eiscreme-Diät funktionieren?
Jedenfalls nicht so, wie im Artikel beschrieben. Denn wer am Tag über 10.000 kcal durch Eiscreme zu sich nimmt, wird unweigerlich zunehmen. Es gilt eben der Grundsatz: wer mehr Kalorien zu sich nimmt, als er verbraucht, nimmt zu.
Daran kann auch die Temperatur der dort empfohlenen 40 Eiskugeln nichts ändern. Zwar wird immer wieder behauptet, dass z.B. das Trinken von kaltem Wasser helfen würde abzunehmen, da der Körper Energie aufbringen müsse, um das Wasser zu erwärmen. Das stimmt auch – verbrannt werden pro Liter Wasser aber nur gut 40kcal.
Und auch die Verstoffwechslung der Zucker in der Eiscreme verbraucht natürlich nicht mehr Kalorien, als sie enthalten. So ist z.B. auch die oft wiederholte Behauptung, Ananas oder Sellerie würden eine negative Energiebilanz haben, falsch. Lediglich reine Alkohole, z.B. Vodka, verbrauchen möglicherweise mehr Kalorien bei der Verstoffwechslung, als sie dem Körper zuführen – diese zum gezielten Abnehmen einzusetzen wäre aber nicht wirklich gesund.
Allerdings – ähnlich wie bei der Schokoladendiät kann Eis helfen, abzunehmen. Zum Beispiel indem man gezielt eine Kugel isst, um so Heißhunger-Attacken auf Süßigkeiten zu verhindern. Und gerade selbstgemachte Eiscreme kann durchaus gesund sein. So steckt also auch in diesem Aprilscherz ein kleiner wahrer Kern.