Umstellung

28. August 2012

Heike Harrison berichtet bei uns regelmäßig über ihre Erfahrungen als frischgebackene Nichtraucherin.

Sie hat am 27. Juli mit dem Rauchen aufgehört.

Die Kinderrechtsbeauftragte des ABA Fachverbandes aus Saerbeck interessiert sich in Ihrer Freizeit für Politik und Kultur und engagiert sich auch privat für die Belange von Kindern und Jugendlichen.

Das Wort ist toll… um meinen Körper an eine neue Situation zu gewöhnen, benötige ich eine Umstellung. Mein Körper soll sich auf das “Nicht Rauchen” einstellen oder ich stelle mir vor, etwas nicht zu tun, wie z.B. das Rauchen. Dazu brauche ich meinen Kopf, das Gehirn und darum geht es mir heute.

Mein Gehirn sagt mir gerade leider ständig… Hungerrrrrr! Hä? Ich hatte doch vorher nicht so einen ungezügelten Appetit! Was ist da los? Schokolade, Thai Tee mit 2 Löffeln Zucker, lecker fettige Pommes mit ordentlich Mayo, Eis in rauen Mengen… oh nein, wo soll das jetzt hinführen?

Dagegen hat mein Schneesuch Programm (Nordic Walking) auch keine Chance. Mhh… mal überlegen? Seht ihr, dazu brauch ich Hirn! Mein Hirn sagt mir aber, das mir etwas fehlt. Aber ich glaube nicht, dass es die Kalorienbomben sind. Diese kleinen weißbraune Stäbchen zwischen den Fingern sind weg.

Ging es Euch auch so? Dass wenn ihr mal eben keine Zeit zum Essen hattet, bot sich aber immer Zeit zum Rauchen an? Dadurch konnte man schon so manche Kalorie sparen. Ich bin ganz ehrlich, ich habe lieber geraucht als gegessen. Ich brauchte morgens kein Frühstückchen… sondern eine, nein gleich zwei Zigaretten (vielleicht waren es auch manchmal mehr als zwei, verzeiht!).

Also, wie hängt das jetzt zusammen? Ich soll also meinen Gehirn die Umstellung jetzt klar machen.. nicht rauchen und schon gar nicht Hunger haben! Wow, das habe ich nicht mit eingeplant und bin nun schockiert… oder schokoladig…

Ich gebe nun einen ultimativen Rat! Ignoriert das Hirn! Hört da nicht drauf, bewegt Euch, trinkt viel und tut so, als wäre nix passiert! Es ist halt eine Umstellung.. das schafft ihr, natürlich “Rauchfrei”!

Schwere Tage

23. August 2012

Heike Harrison berichtet bei uns regelmäßig über ihre Erfahrungen als frischgebackene Nichtraucherin.

Sie hat am 27. Juli mit dem Rauchen aufgehört.

Die Kinderrechtsbeauftragte des ABA Fachverbandes aus Saerbeck interessiert sich in Ihrer Freizeit für Politik und Kultur und engagiert sich auch privat für die Belange von Kindern und Jugendlichen.

Ganz am Anfang, also in den ersten Zeilen meiner Erfahrungsberichte über das “Nicht-Rauchen”, habe ich ja schon erwähnt, dass es halt nicht ganz so einfach ist, den Glimmstengel zur Seite zu legen. Jetzt ist es wirklich so. Damit habe ich leider nicht mehr gerechnet.

Kennt ihr das? Der Bus kommt zu spät, die Bahn fährt ab ohne Euch, ihr wartet auf einen gaaanz wichtigen Anruf und wenn es dann klingelt, ist der Akku des Handy´s leer und somit das Handy tot? Eure Familie schaart sich um Euch, jeder will was und jaaa… das Essen mitsamt der Idee was es wohl geben könnte, ist weg… und die Kinder und der Partner schauen euch mit hungrigen Blicken an… also, ich rede von so einem “Ach du Kacke Tag”!

Das ist schon eine Herrausforderung… Ruhe zu bewahren, nicht sofort loszuschreien, in Tränen auszubrechen… oder ganz einfach, Terassentür aufmachen und einen Schritt in die gute frische Luft zugehen, das Klicken des Feuerzeuges zu hören, den ersten Zug zu inhalieren und tief ausatmen… Stop! Ist es das? Ja, ich bin ehrlich. Manchmal konnte ich mich so sammeln, fangen oder wiederfinden. Ich wurde ruhiger und konnte pro Zug meine Gedanken suchen und nachgehen. Aber habe ich mir das nicht eingebildet ? Das frage ich mich zur Zeit immer und immer wieder ? Denn die größte Anspannung habe ich dann, wenn viel Stress auf einmal da ist. Dann möchte ich rauchen. Was ich aber nicht tue, aber könnte und das Verlangen ist immer da…

Liebe Heike, ich schicke jetzt mal ein paar nette Worte in deinen Kopf.. Warum hast du aufgehört? Weil du frei sein willst. Weil du stark sein möchtest, weil du dir beweisen willst, das du nicht so einer Sucht verfallen bist. Und bis jetzt warst du stark, frei und hast es dir bewiesen. Und das war bis jetzt ein gutes Gefühl! Also machen wir es weiter! Laßt uns stark sein!

Am 31.05.2010 ist Weltnichtrauchertag

31. Mai 2010

Am heutigen 31. Mai ist wieder Weltnichtrauchertag. Dieser wurde 1987 von der WHO (Weltgesundheitsorganisation) ins Leben gerufen und steht jedes Jahr unter einem anderen Motto; dieses Jahr lautet es: “Die Marketing-Strategie der Zigaretten-Industrie”. Es wird kritisch betrachtet, mit welchen Methoden die Zigarettenindustrie gerade junge Menschen zu ködern versucht. Mehr Informationen dazu gibt es auf der WHO Seite zum Weltnichtrauchertag.

So oder so – der Weltnichtrauchertag ist ein guter Anlass, sich das Rauchen abzugewöhnen.