Neue Wege gegen Haarausfall

16. Juli 2014

haare-gesundSchöne gesunde Haare gehören auf der ganzen Welt zum Schönheitsideal dazu – und daher sind die Menschen auch bereit, viel für die Gesundheit Ihrer Haare zu tun.

So kann an erster Stelle eine ausgewogene Ernährung helfen, die Haargesundheit zu erhalten und Haarausfall zu vermeiden. Besonders die Vitaminen K, H, A und B sowie die Spurenelemente Zink und Selen sind für gesunde Haare sehr wichtig. Wer genug Obst, Gemüse, Hülsenfrüchte, Nüsse und auch Fisch und Fleisch isst, wird damit jedoch keine Probleme haben. Im Gegenzug kann aber die Überversorgung mit Vitamin A, Folsäure und sogar Vitamin C Haarausfall begünstigen – hierzu kann es insbesondere kommen, wenn man übermäßig Nahrungsergänzungsmittel konsumiert. Ein weiterer Risikofaktor ist Rauchen, dies belegen einige Studien zumindest bei Männern.

Auch die individuelle Haarpflege – also z.B. die Auswahl des Shampoos, Spülung, weitere Pflegeprodukte (Haarwasser) Häufigkeit der Haarwäsche, Föhnen oder “Luft trocknen” - kann Einfluss auf die Gesundheit der Haare haben. Hier sollte man sich mit seinem Frisör absprechen, was dieser im Einzelfall für die beste Pflege hält.

Dennoch – in den allermeisten Fällen ist Haarausfall heutzutage anlagebedingt. In diesen Fällen können eine gesunde Ernährung und ein gesunder Lebensstil sowie Haarpflege allenfalls helfen, den Verlauf etwas hinauszuzögern – an medizinsch wirksamen Mitteln wird man jedoch nicht vorbeikommen, will man seine Haarpracht erhalten.

Ein bekanntes Mittel gegen Haarausfall ist Ell-Cranell, das eine medizinische Lösung gegen Haarausfall darstellt. Im Gegensatz zu vielen “Wunderpräparaten” ist die Wirksamkeit geprüft und in klinischen Studien bestätigt worden, in deren Rahmen vier von fünf Anwendern den Therapieerfolg bestätigten. Dementsprechend ist es auch nur in Apotheken erhältlich.

Ell-Cranell wirkt sowohl bei Männern als auch bei Frauen und muss auch nur einmal täglich angewandt werden und wirkt direkt an der Haarwurzel. Dort geht es direkt gegen den häufigsten Grund für Haarausfall vor, eine fast immer erblich bedingte Überempfindlichkeit der Haarwurzel gegenüber dem körpereigenen Botenstoff DHT (Dihydrotestosteron), diese Überempfindlichkeit stört das Wachstum des Haars – die Haare wachsen so extrem langsam nach, dass sie praktisch schon im Haarfollikel verkümmern. Das positive dabei – die Follikel sind nach wie vor vorhanden und können bei einer wirksamen Bekämpfung der Überreaktion wieder ganz normale Haare hervorbringen, was durch Ell-Cranell erreicht wird.

Zusammen mit einer gesunden Lebensweise und entsprechender Behandlung kann Haarausfall somit sehr oft gestoppt werden.

Bild: “Happy Woman With Green Apple” (c) by marin, freedigitalphotos.net

Ernährung und Geschlechtskrankheiten

12. Juni 2014

Unsere Ernährung hat einen riesigen Einfluss auf unsere Gesundheit, unsere Fitness und unser allgemeines Wohlbefinden. Das heißt ausreichend Bewegung und eine ausgewogene, abwechslungsreiche Ernährung helfen uns bessere Leistungen zu bringen, unser Immunsystem zu stärken und möglichen Infektionen entgegenzuwirken. Zwar kann eine gute Ernährung eine Infektion nicht verhindern, aber sie unterstützt den Heilungsprozess vieler Krankheiten. Eine gute Ernährung ist also kein Ersatz für andere Vorsichtsmaßnahmen wie zum Beispiel das Benutzen eines Kondoms um Geschlechtskrankheiten wie Chlamydien zu vermeiden. Chlamydien zählen zu einer der am häufigsten vorkommenden Geschlechtskrankheiten. Falls es also zu einer Infektion kommt, dann kann eine gesunde Ernährung einen Heilungsprozess möglicherweise beschleunigen.

Damit der Körper Infektionen wie Chlamydien effektiv bekämpfen kann, sollte man bei seiner Ernährung dafür sorgen, dass man entgiftende Nährstoffe zu sich nimmt. Der Großteil der Ernährung sollte aus ballaststoffreichen Produkten bestehen. Zu denen gehören Vollkornprodukte, Nüsse und Körner. Außerdem sollte man oft zu frischem Gemüse und Obst greifen. In Dosen eingelegte Produkte sind stattdessen eher zu meiden, da in diesen behandelten Lebensmitteln oftmals viel Zucker und andere schädliche Substanzen versteckt sind. Oftmals fehlt es diesen Lebensmitteln auch an Nährstoffen und Ballaststoffen.

Um die Verdauung anzuregen sollte man außerdem regelmäßig probiotischen Joghurt oder Sprossen mit in seinen Ernährungsplan einbauen. Anstatt Rind und Schwein sollte es öfter gesunden Fisch geben. Als kleine Mahlzeit zwischendurch eignen sich Mandeln, Oliven und Avocados hervorragend. Diese stecken voller guter Vitamine. Auch genügend Flüssigkeit ist sehr wichtig. Cola, Kaffee und Alkohol sind jedoch tabu. Stattdessen sind Wasser und ungesüßte Früchte- und Kräutertees zu empfehlen. Zwei Liter Flüssigkeit sollte man mindestens jeden Tag trinken.

Säfte sind oftmals zu süß, doch lohnt es sich ab und zu ein Glas Cranberry-Saft zu trinken. Viele Menschen schwören auf den Saft um Symptome einer Harnweginfektionen zu lindern und eine Neuinfektion zu verhindern. Wissenschaftlich bewiesen ist dies jedoch nicht.

Auch einigen Kräutern wird eine heilende Wirkung nachgesagt. Rohem Knoblauch wird zum Beispiel eine natürliche antibiotische Wirkung zugesprochen. Auch die Gerb- und Bitterstoffe in Oregano sollen bei Infektionen im Verdauungssystem hilfreich sein, während seine ätherischen Öle ein natürliches Antibiotikum sind.

Nährstoffe und Kräuter können keine Infektionen verhindern. Eine gesunde Ernährung ist also kein Ersatz für einen Arztbesuch. Bei einer Chlamydieninfektion ist es wichtig, dass diese mit Antibiotika behandelt wird um schlimme Folgen zu vermeiden. Zwar gibt es nicht genügend Studien, die beweisen, dass eine gesunde Ernährung die Heilung von Chlamydien unterstützt, doch schwören viele Menschen darauf. Ob man dies nun glauben will oder nicht, eine gesunde Ernährung und ausreichend Bewegung unterstützen allgemein eine anhaltende Gesundheit und sorgen für ein besseres Wohlbefinden.

Die Werbung mit der Fettverbrennungsformel

3. Juni 2014

fettverbrennungsformel

Immer noch gibt es im Internet die Werbung mit den 5 verbotenen Lebensmitteln, die man niemals essen darf – wir haben diese schon 2011 näher unter die Lupe genommen.

Letztlich sind die 5 verbotenen Lebensmittel nichts anderes als Werbung für die Seite fettverbrennungsformel.net (Screenshot oben), auf der einem eine ziemlich lange Präsentation über eine spezielle Fettverbrennungsformel vorgetragen wird. Das Konzept stammt angeblich von einem erfolgreichen Bestsellerautor und Coach, der sich in der Präsentation aber nicht zu erkennen gibt. Recherchiert man etwas, findet man aber schnell heraus, dass hinter dem Konzept Kris Stelljes steht. Dieser hat es nach eigenen Angaben in 12 Monaten vom Fließbandarbeiter zum erfolgreichen Internet Unternehmer gebracht.

Und so ist die Präsentation verkaufstechnisch auch nicht ungeschickt gemacht, auch wenn es manche Widersprüche gibt: “Essen Sie kein Getreide”  und später dann sinngemäß “Nein, sie müssen bei der Fettverbrennungsformel auf nichts verzichten.” Desweiteren ist die Rede von verschiedenen Hormonen, den negativen Auswirkungen von zu viel Fitnesstraining und erfolgreichen Beispielen.

Am Ende landet man dann bei einer Bestellseite für die Mitgliedschaft  bei der “Fettverbrennungsformel”. Für 49 Euro erhält man u.a. die Beschreibung des Konzepts, (automatisiertes!?) E-Mail Coaching und “leckere Rezepte”. Wir haben den uns den Zugang dann nicht bestellt, aber vielleicht hat ja einer unserer Leser Erfahrung mit dem Konzept gemacht und möchte in den Anmerkungen hier darüber berichten. Aus dem, was man der Präsentation entnehmen kann, scheint sich die Fettverbrennungsformel an der Steinzeitdiät zu orientieren, jedenfalls spricht Stelljes immer wieder von den Höhlenmenschen, die ernährungstechnisch alles richtig gemacht hätten – und richtig, die hatten ja auch kein Getreide (s.o.).

Dass man mit der dort beworbenen Fettverbrennungsformel Gewicht verlieren kann, wollen wir gar nicht ausschließen. Wir glauben aber auch, dass es günstigere Methoden gibt, abzunehmen.

Und die einfachste Fettverbrennungsformel ist immer noch die:

Nimm weniger Kalorien zu Dir, als Du verbrauchst.

Mehr dazu auch in unserer Anleitung “Abnehmen ohne Diät“.

WHO: ungesunde Ernährung ein immer größeres Problem

20. Mai 2014

Anlässlich der gerade in Genf stattfindenden 67. Weltgesundheitsversammlung wiesen Experten der WHO (World Health Organization) auf das immer größer werdende Problem ungesunder Ernährung hin. “Ein Teil der Welt isst sich im wahrsten Sinne des Wortes zu Tode”, meinte die Generaldirektorin der Weltgesundheits­organisation (WHO), Margaret Chan.

Das Hauptproblem seien die vielen verfügbaren süßen Getränke und zuckerhaltige Fertiggerichte, die gerade bei Kindern in Schwellenländern und den Industrienationen zu Übergewicht führten.

Der UN-Sonderbeauftragte für das Recht auf Nahrung, Olivier De Schutter, machte deutlich, dass ungesunde Ernährung mittlerweile eine größere Gefahr für die Gesundheit darstelle als das Rauchen. Er forderte ein internationales Abkommen zur Bekämpfung potenziell krankmachender Lebensmittel und daraus resultierender Essgewohnheiten. Dies könne über eine„globale Konvention zum Schutz und zur Förderung gesunder Ernährung” erfolgen.

Übrigens, den Anfang können Sie selbst ganz einfach machen – indem Sie sich und ihre Familie gesünder ernähren!

Kaffee kann das Abnehmen unterstützen

12. Mai 2014

kaffee-abnehmen

In der Frage, ob Kaffeekonsum im Rahmen einer Gewichtsreduktion sinnvoll ist oder nicht scheiden sich die Geister. Während die Frage auf dem einen Ärztekongress mit „Ja“ beantwortet wird, wird sie bei einer anderen Fachtagung wieder verneint. Fest steht, dass Kaffee sicherlich kein Geheimtipp für einen effizienteren Gewichtsverlust ist aber einige Fakten für den Einbau von Kaffee in eine ganzheitliche Ernährungsumstellung sprechen.
Figur schmeichelndes Getränk

Prinzipiell gilt, dass Kaffee kalorienarm ist. Der Fettgehalt ist überschaubar und die im Kaffee enthaltenen Kohlenhydrate (etwa ein Drittel) werden m Rahmen des Röstprozesses zu einem bedeutenden Teil neutralisiert. Nimmt man also Kaffee als Getränk her, so kann dieser – wenn man auf die Zugabe von Milch und Zucker verzichtet kalorientechnisch durchaus empfohlen werden.

Was bewirkt Koffein

Das im Kaffee enthaltene Koffein wird von vielen Ernährungswissenschaftlern als Appetitzügler angesehen. Studien haben gezeigt, dass Menschen, die gewohnt waren täglich mehrmals zum Kaffee zugreifen, nachdem sie drei Wochen lang auf Kaffee verzichten mussten, zugenommen haben. Dokumentiert wurde dabei insbesondere, dass der Appetit sich in der Phase des Kaffeeverzichtes deutlich gesteigert hatte und so eine Erhöhung der Nahrungsaufnahme erfolgte. Auch konnte mittlerweile nachgewiesen werden, dass Koffein dazu beiträgt körperliche Aktivitäten zu verbessern und die Lust auf Bewegung und Sport zu steigern. Auch Dauer und Intensität sportlicher Aktivitäten wurden bei vielen Testpersonen mit dem Konsum von Koffein höher. Daraus lässt sich auch der Rückschluss auf höheren Kalorienverbrauch ziehen. Zusätzlich erzeugt der Körper nach Kaffeegenuss Wärme, dazu werden Kalorien verbraucht. Eine Erhöhung des Grundumsatzes durch den Konsum von koffeinhaltigen Kaffee ist somit möglich. Ehrlicherweise muss allerdings festgehalten werden, dass wir hier in Summe von einem Energieverbrauch unter 100 kcal pro Tag sprechen. Wird Koffein allerdings beispielsweise zusätzlich eingenommen um die Lipolyse anzuregen, so ist festzuhalten, dass dies nur in Kombination mit Bewegung funktioniert. Auch wurde von Kritikern immer wieder die Theorie aufgestellt, dass Koffein den Blutzuckerspiegel hebt und daher bei vielen Diäten eine kontraproduktive Wirkung erzielt.

Kaffee kann Darmtätigkeit beeinflussen

Dass es einen direkten Zusammenhang zwischen der Verweildauer des Verdauungsbreis im Darm und der Verwertung der Nahrung und somit der Höhe der Kalorienaufnahme gibt, ist mittlerweile medizinisch nachgewiesen. Darf man einigen Ernährungswissenschaftlern glauben schenken, so kann der Konsum von Kaffee die obengenannte Verweildauer des Verdauungsbreis im Darm verkürzen. Eine geringere Aufnahme von Kalorien und regelmäßiger Stuhlgang sind die Folge. Oft wurde auch festgestellt, dass Menschen, die gewohnt waren Kaffee zu trinken nach plötzlichem Absetzen des Kaffees kurzfristig Verstopfungserscheinungen wahrnehmen mussten. Nebenbei bemerkt: sollte man selbst mal vor einem solchen Problem stehen: Das ein oder andere Stück getrocknete Obst oder ein paar Pflaumen können hier übrigens schnell Abhilfe schaffen.

Kaffeezubereitung macht den Unterschied

Wer sich im Rahmen eines Gewichtsverlustes für die Steigerung des eigenen Kaffeekonsums entscheidet, der ist meist gut beraten, sich einen Kaffeevollautomaten anzuschaffen. Der Kaffee wird so immer frisch gemahlen, geschmacksintensiver und kann jederzeit heiß genossen werden. Außerdem lässt sich Kaffee beim Abnehmen auch ideal in für kalorienarme Saucen auf Kaffeebasisnutzen. Im Gegensatz zu Café Latte, Latte Macchiato und Cappuccino, eignen sich im Rahmen der Gewichtsreduktion „Espresso“ und „Long Coffee“ besser für den kalorienarmen Genuss. Der Long Coffe, der besonders mit den Kaffevollautomaten perfekt gelingt, hat ungefähr die dreifache Menge eines Espresso und enthält auf Grund der langen Extraktionszeit wesentlich mehr Koffein, das den Stoffwechsel anregt. Als Faustregel gilt: Je länger die Extraktionszeit, desto höher der Koffeingehalt. Mittlerweile gibt es eine Vielzahl an praktischem Zubehör für den Kaffeevollautomaten von Delonghi, mit dem die unterschiedlichen Zubereitungen locker von der Hand gehen.

Einen Tipp damit der schwarze Kaffee (Milch, Zucker und Süßungsmittel sollten beim Abnehmen Tabu sein) besser schmeckt haben wir für Sie: geben Sie in den Kaffee eine Prise Chili und eine Messerspitze Zimt. Dadurch bekommt der Kaffee einen zusätzlichen Geschmackskick und während Chili den Stoffwechsel anregt, wird Zimt eine positive Wirkung für den Fettabbau nachgesagt. Klar ersetzt auch die Tasse Kaffee Sport und Bewegung die Fettkiller schlechthin nicht, aber Kaffee stimuliert das zentrale Nervensystem und besonders, wenn eine Tasse direkt nach der Nahrungsaufnahme zu sich genommen wird auch den Stoffwechsel.

Bild: Public Domain © Eptalon

Was sind eigentlich Gluten – das peinliche Video

9. Mai 2014

In den USA ist glutenfreie Ernährung momentan ziemlich beliebt, doch anscheinend wissen viele Anhänger des Konzepts gar nicht, was dahinter steckt, wie dieses Video zeigt…

Um zur Aufklärung beizutragen: Gluten ist ein pflanzliches Klebereiweiß, das z.B. im Weizenkorn vorkommt. Menschen, die an Zöliakie (Glutenunverträglichkeit) leiden, müssen auf diese zwingend verzichten. Und eine aktuelle dänische Studie deutet darauf hin, dass eine glutenfreie Ernährung für Schwangere angezeigt sein könnte, um das Kind vor Typ-1-Diabetes zu schützen.

Für gesunde Menschen ist eine glutenfreie Ernährung nicht zwingend, es kann aber generell nicht schaden, auf den übermäßigen Verzehr von Produkten mit Weizenmehl zu verzichten.

Gewicht zunehmen bei Krebserkrankungen

29. April 2014

trinknahrung-smoothieDie herrschende Meinung in der Medizin ist sich inzwischen sicher, dass man mit einer gesunden und ausgewogenen Ernährung das Risiko, an Krebs zu erkranken, deutlich reduzieren kann. Freilich gibt es hier – wie so oft, wenn es um das “richtige” Essen geht – höchst unterschiedliche Empfehlungen. Als kleinster gemeinsamer Nenner können aber die Empfehlungen der WCRF (“World Cancer Research Fund”) zur Krebsprävention gelten, die sich jeder einmal zu Gemüte führen sollte.

Diese Empfehlungen umfassen z.B. den Rat, viel Gemüse zu essen, auf Vollkornprodukte zu setzen und auf zu viel Alkohol und rotes Fleisch zu verzichten. Diese Ratschläge sollen im Grundsatz auch bei einer akuten Erkrankung eingehalten werden, wobei natürlich eine Absprache mit den behandelnden Ärzten erforderlich ist.

Viele Krebspatienten haben jedoch ein ganz anders gelagertes Problem: Auf der einen Seite ist ihr Körper besonders dringend auf wichtige Nährstoffe angewiesen, auf der anderen Seite fällt Ihnen die Nahrungsaufnahme oft besonders schwer. Die Ursachen hierfür können mannigfaltig sein: ein wunder Mund durch die Chemotherapie, Verdauungsbeschwerden, allgemeine Appetitlosigkeit um nur die wichtigsten zu nennen.

Das aus diesen Gründen resultierende Untergewicht und der damit einhergehende Mangel an Nährstoffen können eine wirksame Krebstherapie deutlich erschweren und zu einer Gefahr für das Leben der Patienten werden. Für betroffene Patienten ist es also wirklich essentiell, bei Krebs Gewicht zunehmen.

Eine Lösung in diesem Fall kann Trinknahrung sein. Hierbei handelt es sich um Getränke, die alle erforderlichen Nährstoffe, Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente in ausreichender Form erhalten, so dass sie sich - zumindest für einige Zeit - auch als alleinige Nahrung eignen. Durch die Trinknahrung ist der Körper also nicht nur mit allem versorgt, was er braucht, sich lässt sich auch viel leichter einnehmen als normales Essen und belastet den Körper ebenfalls nicht so stark.

Bei der Auswahl einer geeigneten Trinknahrung sollten Sie darauf achten, dass diese tatsächlich vollbilanziert ist, d.h., tatsächlich als alleinige Ernährung geeignet ist. Gut ist es zudem, wenn diese eine möglichst hohe Energie- und Nährstoffdichte aufweist. Die meisten Produkte werden in Portionen zu je 200ml angeboten, wobei man je nach Einzelfall zwischen fünf und acht Fläschchen pro Tag benötigt. Vielen kranken Patienten fällt es aber schwer, diese Flüssigkeitsmenge zu sich zu nehmen. Andere Produkte, z.B. Fortimel, werden zu 125ml angeboten und liefern in dieser Portion 300kcal und 12g Proteine, die besonders wichtig für den Körper sind. Angeboten wird die Trinknahrung in verschiedenen Geschmacksrichtungen und schmeckt leicht gekühlt am besten. Sie eignet sich aber auch, um z.B. Smoothies zu einem nahrhaften Getränk zu machen oder um leichte Suppen anzureichern.

Übrigens, die gesetzlichen Krankenkassen erstatten ggf. die Kosten der flüssigen Nahrung, wenn der Patient sich sonst nicht ausreichend ernähren kann. Bei den meisten privaten Krankenversicherungen bestehen entsprechende Regelungen. Sie sollten in jedem Fall mit ihrem behandelnden Arzt sowie ihrem Berater bei der Krankenkasse Rücksprache halten.

Trinknahrung kann also ein wichtiger Baustein in einer erfolgreichen Krebstherapie sein und die Lebensqualität deutlich steigern.

Bild: (c) gameanna, freedigitalphotos.net

Tag der gesunden Ernährung 2014

7. März 2014

Obst und Gemüse

Am heutigen 7. März ist der “Tag der gesunden Ernährung 2014″, der vom Verband für Ernährung und Diätetik e.V. ins Leben gerufen wurde und an dem daran erinnert werden soll, wie wichtig es ist, sich abwechslungsreich und ausgewogen zu ernähren. In diesem Jahr steht der Tag unter dem Motto Herzgesundheit.

Gerade das Herz-/Kreislaufsystem reagiert sehr empfindlich auf ungesundes, insbesondere zu fettes Essen. Und obwohl dies auch vielen bereits herzkranken Menschen bewusst ist, fällt es ihnen schwer, ihre Ernährung dauerhaft umzustellen. So zeigt die Ernährungsstudie der TK, dass für fast jeden zweiten Herz-Kreislauf-Patienten (46 Prozent) beim Essen das Motto gilt “Hauptsache lecker” und sogar mehr als die Hälfte der bereits erkrankten Studienteilnehmer bevorzugt fettlastiges Essen.

Das Problem ist anscheinend, dass die meisten Menschen sich selbst zu hohe Anforderungen stellen, denen sie dann schnell nicht gerecht werden können. In der Folge geben Sie ihre radikale Ernährungsumstellung auf und verfallen wieder in alte Verhaltensmuster. Sinnvoller ist es, mit kleinen Schritten zu beginnen und diese dann auszuweiten.

Helfen kann auch, dann mit einer gesünderen Ernährung zu beginnen, wenn es gerade viele tun, wie z.B. jetzt in der Fastenzeit. Wichtig ist dabei aber auch, dass man sich für kein zu radikales Fastenkonzept entscheidet, sondern eins, das man auch durchhalten kann. Und natürlich sollte man möglichst viele der guten Ernährungsgewohnheiten in den Alltag danach übernehmen.

Übrigens, viele Tipps zu einer bewussteren Ernährung finden Sie in unserer Kompaktanleitung “Abnehmen ohne Diät“. Also, ändern Sie was!

Bild: (c) Allposters

Fasten als Einstieg in eine gesündere Lebensweise

6. März 2014

Herbal Tea And LavenderDie Barmer Krankenkasse hat sich zum Beginn der Fastenzeit mit Empfehlungen zum richtigen Fasten an ihre Mitglieder gewandt. Denn wer das Fasten nur als Diät nutzen will, werde langfristig enttäuscht: Erst hungern, dann wieder essen wie zuvor – da sei der Jojo-Effekt programmiert:

“Zwar eignet sich Fasten nicht zum dauerhaften Abnehmen, dennoch ist die Fastenzeit ideal, um die eigene Ernährungsweise kritisch unter die Lupe zu nehmen und an der einen oder anderen Stelle zu korrigieren”, sagt Marianne Rudischer, ernährungsmedizinische Beraterin bei der Barmer GEK.

Das Fasten zur Fastenzeit solle besser als Einstieg in eine bewusste Ernährung dienen. Während der Fastentage spielt laut Rudischer vor allem der psychologische Effekt eine wichtige Rolle. Wenn jemand seinen Hunger und damit seinen Willen besiegt, stimmt ihn das positiv. Genauso wichtig wie das Fasten selbst ist allerdings auch die Zeit danach. Hier können nun die Weichen für eine gesündere Lebensweise gestellt werden. So berichten manche Fastende davon, dass sie nach dem Fasten einige Geschmacksrichtungen viel intensiver empfinden und beispielsweise weniger Salz oder Zucker verwenden. Ein Effekt, der sich durch den bewussten Genuss der einzelnen Mahlzeiten noch verstärken lässt. “Wenn wir langsam und bewusst essen, werden wir ein ganz anderes Geschmackserlebnis haben, als wenn wir das Essen einfach nur schnell herunterschlucken, weil wir beispielsweise nebenbei in den Fernseher schauen oder Zeitung lesen”, so Rudischer.

Wer dann noch zusätzlich nach dem Fasten zu qualitativ hochwertigen Lebensmitteln greift und seine Mahlzeiten möglichst frisch zubereitet, hat einen wichtigen Schritt in Richtung gesündere Lebensweise getan.

Diesem Ansatz folgt übrigens auch der Fastenkalender, der für jeden Tag ein passendes Rezept zur Verfügung stellt.

Bild: (c) Allposters

Whey Proteine bei Mic’s Body Shop

20. Februar 2014

proteine-muskelaufbauUnter den Nährstoffen sind Proteine am wichtigsten – ohne sie könnte der menschliche Körper nicht lange überleben. So sind sie gerade für die ständige Erneuerung der Zellen und für den Aufbau von neuen Muskeln besonders wichtig. Wieviele Proteine man am Tag zu sich nehmen sollte, hängt von mehreren Faktoren ab. Für einen erwachsenen Menschen sollten es mindestens 0,8g Protein pro kg Körpergewicht pro Tag sein, besser fährt man mit der Faustregel 1g. Bei Kindern und Jugendlichen, die wachsen, ist der Bedarf logischerweise höher, ebenso bei schwangeren und stillenden Frauen. Und gerade Sportler, die Muskelmasse aufbauen wollen, brauchen deutlich mehr Eiweiß – bis zu 2,5g pro kg Körpergewicht und Tag können es hier sein – das heißt, dass ein 80kg schwerer Mann, der Leistungssport betreibt, 200g reines Protein zu sich nehmen muss. Und da es nicht nur auf die reine Proteinmenge, sondern auch auf die Zusammensetzung aus den verschiedenen Aminosäuren ankommt, kann es eine Herausforderung sein, diese Menge mit normaler Nahrung zu erreichen – hier bietet sich Sportnahrung als ideale Proteinquelle an. Und auch für eine weitere Gruppe ist diese empfehlenswert: Menschen die Abnehmen wollen, die den Spagat zwischen niedriger Kalorienzufuhr und ausreichender Proteinzufuhr hinbekommen müssen.

Die große Auswahl an Sportnahrung bei Mic’s Body Shop bietet dabei für alle Anforderungen passende Proteinprodukte an, darunter viele Whey Proteinprodukte. Einige wollen wir noch kurz hervorheben.

  • Besonders interessant finden wir das NATURE’s BEST Isopure Whey Protein Isolat, ein Protein-Getränk, das nicht den klassischen Eiweiss-Shake Geschmack hat und pro Flasche 32g Protein liefert – ohne Fett und ohne Kohlenhydrate. Gerade, wenn man abnehmen will, ist dies ideal.
  • Für Sportler, die den Schwerpunkt auf Muskelaufbau legen wollen, ist das EXTREME WHEY DELUXE von BODY ATTACK gut geeignet. Es ist eine Mischung aus Whey-Protein-Isolaten und Whey-Protein-Konzentraten. Dadurch enthält es besonders viel Eiweiß. Da es mit Lactase-Enzym angereichert ist, ist es auch für Menschen mit Laktose-Intoleranz verträglich.
  • Wer bei Protein-Produkten Probleme mit dem Geschmack hat, sollte GOLD WHEY von WEIDER ausprobieren, bei dem auf einen besonders angenehmen Geschmack geachtet wurde.

Daneben sind viele weitere Proteinprodukte in verschiedenen Größen und Preiskategorien verfügbar, meist auch deutlich günstiger, als bei vielen anderen Anbietern.

Einen Hinweis wollen wir aber nicht vergessen: Alle Proteinprodukte sind auf Dauer kein Ersatz für eine ausgewogene Ernährung, sondern unterstützen diese in Zeiten erhöhten Proteinbedarfs,

Bild: “Guy After Gym Workout” (c) by stockimages, freedigitalphotos.net