Das werden die Ernährungstrends 2015

3. Januar 2015

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Ernährungsumstellung statt nur Diät

Wir haben uns umgehört, welche Trends wir in Sachen Ernährung im Jahr 2015 erleben werden.

Die wichtigste Erkenntnis: klassische “Diäten” verlieren an Bedeutung. Die meisten Experten setzen hingegen auf eine ausgewogene, auf Lebenszeit angelegte Ernährungsumstellung. Dazu gehören viel frisches Gemüse und möglichst unbearbeitete Lebensmittel. Der Trend zu Low-Carb färbt auch auf die alltägliche Küche ab: So kommt z.B. Blumenkohlpüree statt Kartoffelpüree auf den Tisch – oder die Kartoffeln werden zur Hälfte mit Sellerie ersetzt.

Die internationalen Food Consultants Baum + Whiteman haben als Food Trends 2015 unter anderem die Rückkehr bitterer Gemüse und Salate wie z.B. Radicchio, japanischen Matcha Tee sowie fermentierte Lebensmittel wie Sauerkraut prognostiziert – diese sind auch alle gut für Ihre Gesundheit und sollten daher in den Ernährungsplan eingebaut werden. Lebensmittel aus dem Meer, besonders auch Algen, sowie die gesunde nordische Küche (New Nordic Diet) liegen ebenfalls im Trend. Weitere Lebensmittel an denen man nicht vorbeikommt: Kurkuma, selbstgemachte Brühen, Blumenkohl (!) und Erdmandeln.

Am besten ist es also, dass man auch selber kocht. Das muss nicht kompliziert sein, auch hier setzt man auf Einfachheit: Gemüse, das nicht verkocht wird und kurz angebratenes Fleisch, möglichst in Bio Qualität. Wer noch nicht ganz so geübt in Sachen Kochen ist, setzt auf Kochboxen wie sie z.B. von hello-fresh.

Diäten noch zum schnellen Gewichtsverlust

Lediglich, um schneller zum gewünschten Zielgewicht zu kommen, werden Diäten im herkömmlichen Sinne eingesetzt. Hierbei bleibt die Dukan Diät nach wie vor wichtig, insbesondere deren beiden ersten Phasen, mit denen man sehr schnell effektiv abnehmen kann. Auch Detox Konzepte sowie intermittierendes Fasten erfreuen sich nach wie vor größter Belientheit, wenn es um schnellen Gewichtsverlust geht.

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Wann mit den guten Vorsätzen starten?

31. Dezember 2014

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Die meisten Menschen nehmen sich fürs neue Jahr vor, etwas zum guten zu ändern – ganz vorne sind auch für 2015 gesündere Ernährung, Abnehmen und mehr Sport und Bewegung.

Bleibt die Frage – ab wann soll man mit der Umsetzung starten? Das ist eine ganz individuelle Entscheidung.

Einige werden direkt am 1. Januar konsequent durchstarten wollen, andere genießen lieber noch den Feiertag und fangen am Freitag an. Vielleicht wollen Sie aber noch das Wochenende mit Freunden gemeinsam feiern und dann erst am Montag in ein besseres Leben durchstarten. Nicht zu vergessen: in Baden-Württemberg, Bayern und Sachsen-Anhalt ist am 6. Januar Feiertag. In einigen Regionen, besonders in Franken, gibt es zudem am 5. oder 6. Januar den Brauch sich mit Freunden und Familie gemeinsam “Stärke” für das neue Jahr anzutrinken. Dementsprechend enden die traditionellen Rauhnächte auch nach dem 5. oder 6. Januar.

Kurzum – es gibt in den ersten Tagen des neuen Jahres genug Anlässe, eben nicht so sehr auf eine gesunde Ernährung zu achten. Es ist also völlig in Ordnung, sich für die Umsetzung der guten Vorsätze für den Tag zu entscheiden, der einem persönlich am besten passt. Für die meisten wird das diesmal der 5. Januar sein. In den Regionen, in denen Dreikönig gefeiert wird, kann es auch der 7. Januar sein. Und wenn Sie am 8. Januar Geburtstag haben, starten Sie erst am 9. Januar. Denn wichtig ist, dass sie die erste Zeit ihrer gesünderen Ernährung ohne Unterbrechungen und Ausnahmen durchziehen.

Mehr dazu, wie man eine konsequent durchzieht, finden Sie in diesem Artikel.

Wir wünschen Ihnen auf jeden Fall viel Erfolg mit Ihren guten Vorsätzen!

Das sind die beliebtesten Vorsätze für 2015!

30. Dezember 2014

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Der Jahreswechsel steht vor der Tür – und ganz gleich, wie man ihn feiert (hier übrigens Tipps, was man gegen den Kater tun kann), eines gehört bei den meisten Menschen dazu: gute Vorsätze für das neue Jahr.

Die Bild Zeitung berichtet z.B. über die guten Vorsätze einiger Promis: Moderatorin Andrea Kaiser will mehr Wasser trinken und Kochen lernen (sehr löblich), Jürgen Drews will bewusster Essen, Colleen Ulmen Fernandes will mehr Sport treiben, Jo Well setzt gleich auf beides. Und auch wenn man sich die Vorsätze anderer Promis ansieht sind Ernährung, Gesundheit und Sport ganz vorne mit dabei.

Eine große Rolle spielen diese Ziele auch für nicht so berühmten Bundesbürger, schaut man sich an, was sich die Deutschen laut DAK Studie für 2015 vorgenommen haben:

  1. Stress vermeiden oder abbauen (60 Prozent)
  2. Mehr Zeit für Familie / Freunde (55 Prozent)
  3. Mehr bewegen/Sport (55 Prozent)
  4. Mehr Zeit für mich selbst (48 Prozent)
  5. Gesünder ernähren (48 Prozent)
  6. Abnehmen (34 Prozent)
  7. Sparsamer sein (28 Prozent)
  8. Weniger fernsehen (15 Prozent)
  9. Weniger Handy, Computer, Internet (15 Prozent)
  10. Weniger Alkohol trinken (12 Prozent)

Weniger Stress und mehr Zeit für sich selbst und die Familie sind übrigens ganz wichtige Faktoren für ein gesundes und ausgeglichenes Leben und gehören zu einer gesunden Ernährung und Sport dazu.

Hier auf umstellung.info finden Sie viele Infos, die bei einer Umstellung auf ein gesünderes, aktiveres und bewussteres Leben helfen. Zum Beispiel unser Verzeichnis mit Ernährungskonzepten, viele Kochrezepte und praktische Anleitungen.

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Test: Unsere Erfahrungen mit den Garden Gourmet Produkten

27. November 2014

Vegetarische oder gar vegane Ernährung liegt nach wie vor im Trend. Und selbst dann, wenn man nicht generell auf Fleisch und andere tierische Produkte verzichten will, ist es empfehlenswert, die eigene Ernährung etwas vegetarischer zu gestalten. Am besten funktioniert vegetarisches Essen, wenn man selbst kocht – doch Hand auf’s Herz: nicht jeder ist ein Kochtalent und manchmal fehlt auch dem begnadetsten Hobbykoch die Zeit, selbst zu kochen. Oft hat man auch nicht die Möglichkeiten dazu, so z.B. mittags in der Büroküche, wo oft nur eine Mikrowelle zur Verfügung steht.

In solchen Fällen können die Produkte von Garden Gourmet eine große Hilfe sein. Es handelt sich dabei um vegetarische und teilweise auch vegane Produkte, die einfach nur aufgewärmt werden müssen und dann – in Kombination mit einer Beilage – eine vollwertige gesunde Hauptmahlzeit liefern. Wir haben uns vier Produkte etwas näher angesehen und selbst ausprobiert.

Besonders gut gefallen und geschmeckt haben uns die vegetarischen Klößchen, die gut in der Mikrowelle zubereitet werden können. Sie bestehen zu 17% aus Sojaeiweiß, so dass sie ein hervorragender Proteinlieferant sind. Und da hier auch der Kohlenhydratanteil mit nur 10,5g pro 100g sehr gering ist, passen sie gut in moderate Low-Carb Ernährungskonzepte. Sie schmecken toll als Solisten zusammen mit einem leichten Joghurt- oder Quarkdipp, freuen sich aber auch über einen Salat als Beilage – so haben wir sie im Büro in der Mittagspause gemacht. Geschmacklich sind sie Fleischklößchen recht ähnlich. Wir fanden Sie so gut, dass wir eines der Rezepte von der Garden Gourmet nachgekocht haben, nämlich die Spießchen mit Klößchen und Grillgemüse:

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Bei der Zubereitung auf dem (Elektro) Grill schmeckten sie uns noch besser, als aus der Mikrowelle. Hat man beides nicht zur Hand, kann man sie auch im Backofen oder in der Pfanne zubereiten.

Nach dieser positiven Überraschung haben wir uns eines der schwierigsten Fleischersatzprodukte vorgenommen, dem guten alten Wiener Schnitzel. In der Tat haben wir schon von einigen Vegetariern, gehört, dass sie ein gutes Schnitzel Wiener Art am meisten vermissen… und von den vegetarischen Schnitzel hat uns noch keines so recht überzeugt… Garden Gourmet macht es richtig und gibt die Zubereitung in der Mikrowelle beim vegetarischen Schnitzel NICHT als Option an – es sollte im Ofen oder in der Pfanne zubereitet werden – wir haben beides probiert. Im Ofen ist bei uns die Panade nicht so knusprig geworden und es blieb geschmacklich etwas fad. Deutlich besser beim braten in etwas Rapsöl: knusprige, schmackhafte Panade und dadurch ein guter gesamter Geschmackseindruck. In einer Blindverkostung dürfte man es immer noch unterscheiden können, aber es kommt schon recht nah an ein Schnitzel aus Fleisch dran.

Als nächstes haben wir uns die Gemüsebällchen vorgenommen, die wiederum Mikrowellen-tauglich sind. Sie schmecken etwas dezenter als die vegetarischen Klößchen – einfach gemüsiger. Wir haben Sie einmal zusammen mit Kräuterdipp/Salat und einmal als Einlage in einer Tomatensuppe probiert. Sie sind auf jeden Fall eine Bereicherung jedes vegetarischen Speiseplans.

veggie-burgerSchließlich haben wir ein weiteres eher kompliziertes Ersatzprodukt geteset: Burger. Von der Zubereitung in den Mikrowelle würden wir absehen, aber vom E-Grill sind sie von echten Burgerpatties kaum zu unterschieden. Allerdings enthalten Sie viel weniger Fett als ihre Pendants aus Fleisch, so dass man ruhig öfter mal zu ihnen greifen sollte, wenn man sich bewusst ernähren will.

Unser Fazit: Vegetarische Klößchen und Gemüsebällchen konnten uns restlos überzeugen. Für die Burger gilt dies, soweit man sie in der Pfanne oder auf dem Grill zubereitet – aber das macht man mit echten Burgern ja aus. Das Schnitzel war aus dem Backofen etwas schwach, bei der Zubereitung in der Pfanne aber überraschend nah am Original.

Für alle, die weniger Fleisch essen, aber auf typischen Geschmack nicht verzichten wollen oder auch für Vegetarier, die mal Abwechslung oder eine schnelle Alternative suchen, sind die Garden Gormet Produkte also sehr gut geeignet.

Es gibt sie in mehr und mehr Supermärkten in der Kühlabteilung. Das Design der Packungen wird übrigens gerade geändert und sieht jetzt so aus wie der nebenstehende Burger.

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Wie man sein Darmkrebsrisiko um ein Drittel senken kann

14. Oktober 2014

Darmkrebs zählt nach wie vor zu den häufigsten Krebserkrankungen in Deutschland. Eine Studie von Krasimira Aleksandrova vom Deutschen Institut für Ernährungsforschung Potsdam-Rehbrücke (DIFE) zeigt nun, wie man sein Darmkrebsrisiko signifikant senken kann – im Einzelfall um bis zu ein Drittel oder sogar mehr.

Fünf Punkte sind es, mit denen man sein persönliches Darmkrebsrisiko signifikant senken kann:

  • Vermeidung von Übergewicht (Adipositas)
  • Nicht Rauchen
  • Kein oder nur moderater Alkoholkonsum
  • genug Bewegung
  • ausgewogene, gesunde Ernährung

Bereits wenn man nur zwei der gesundheitsfördernden Faktoren umsetzt, ist das Risiko, an dieser Form des Krebs zu erkranken um 13% gesenkt. Setzt man drei der untersuchten Empfehlungen um, sinkt das Erkrankungsrisiko um 21 Prozent, bei vier sogar um 34 Prozent und bei allen fünf Empfehlungen sinkt das Risiko sogar um 37%!

Was kann man also selbst konkret tun?

Am einfachsten – und auch am wichtigsten – ist es, mit dem Rauchen aufzuhören. Auch für mehr Bewegung kann man leicht sorgen, indem man z.B. im Alltag aktiver ist. Sich gesünder zu ernähren ist ebenfalls nicht so schwierig – bringen Sie mehr frische Lebensmittel wie Gemüse in Ihrem Alltag unter und verzichten Sie im Gegenzug auf Fertigprodukte. Wenn Sie dann auch nur moderat Alkohol trinken, erreichen Sie auch leicht ein normales Gewicht.

Damit verringern Sie übrigens nicht nur Ihr Darmkrebsrisiko sondern auch das für viele weitere Erkrankungen. Und nicht nur das – Sie werden sich generell besser und gesünder fühlen.

Also, fangen Sie an, Ihr Leben umzustellen.

29. September 2014: Weltherztag

29. September 2014

Runner, Male Likeness Showing Musculature and Skeleton Against an Ekg and Heart

Am heutigen 29. September 2014 wird der Weltherztag begangen. Er ist eine Initiative der World Heart Federation (WHF), in der sich die Herzstiftungen und kardiologischen Fachgesellschaften von mehr als 100 Ländern zusammengeschlossen haben. In Deutschland ist dies die Deutsche Herzstiftung e. V..

Der Tag soll als Denkanstoß dienen, dass man mehr für die Gesundheit seines Herzens tun sollte – und zwar, bevor es zu spät ist. Vielen Menschen wird dies oft erst bewusst, wenn sie akut krank sind und zum Beispiel schon ihren ersten Herzinfarkt hatten. Zur alten Kraft kann das Herz dann aber nicht mehr finden. Es ist also wichtig, sich schon möglichst früh um ein gesundes Herz zu kümmern: indem man gesund isst, sich ausreichend bewegt, nicht raucht und nur moderat Alkohol trinkt.

Auch hier bei umstellung.info finden Sie mehr zur Herzgesundheit.

Bild: (c) Allposters

Stress macht Kinderknochen schwach

23. September 2014

Stress bei Schulkindern und Jugendlichen sorgt dafür, dass die Knochendichte geringer wird, wie eine Studie ergab. Unmittelbar hat dies Einfluss auf die Festigkeit des Knochens, warnt Thomas Remer vom Institut für Ernährungs- und Lebensmittelwissenschaften an der Universität Bonn.

Bei der Untersuchung von 175 Kindern und Jugendlichen im Alter von sechs bis 18 Jahren haben er und sein Team festgestellt, dass das bei Stress von der Nebennierenrinde freigesetzte Cortisol schon in geringen Mengen Einfluss auf die Knochenfestigkeit bei Kindern hat. Dies ist um so problematischer, als dass die Knochendichte im Alter immer weiter abnimmt. Wird in der Wachstumsphase keine “stabile Grundlage” gelegt, sind die Konsequenzen im Alter um so gravierender: das Risiko, dass es zu Knochenbrüchen kommt ist höher und die Wahrscheinlichkeit, im Alter an Osteoporose zu leiden dürfte nach Vermutung der Forscher gleichsam erhöht sein.

Das beste Mittel dagegen ist zum einen, Stresssituationen möglichst zu vermeiden, indem man z.B. das organisierte Freizeitprogramm der Kinder entzerrt und ihnen mehr Freiräume gibt. Auch ausreichender Schlaf ist wichtig.

Daneben ist die Ernährung ein wichtiger Faktor: zum einen sollten die Kinder Lebensmittel konsumieren, die gut für die Entwicklung der Knochen sind, zum anderen solche, die den Cortisol-Spiegel senken.

Zu den Lebensmitteln, die den Knochenbau unterstützen gehören Milchprodukte, wobei Joghurt und Käse empfehlenswert sind. Aber auch Grünkohl, Spinat sowie Nüsse enthalten viel wertvolles Kalzium.

Gleichermaßen helfen viel Obst und Gemüse, den Cortisol-Spiegel zu senken – so schlägt man gleich zwei Fliegen mit einer Klappe.

Übergewicht erhöht Risiko für 10 Krebsarten

18. August 2014

Eine britische Studie, in deren Rahmen medizinische Daten von rund 9% der dort lebenden Bevölkerung ausgewertet wurden, hat sehr deutliche Belege dafür geliefert, dass Übergewicht das Risiko, an folgenden 10 Krebsarten zu erkranken, sehr signifikant erhöht. Es sind dies:

  1. Uterus (Gebärmutter)
  2. Gallenblase
  3. Nieren und Leber
  4. Kolon (Grimmdarm, ein Teil des Dickdarms)
  5. Zervix (Gebärmutterhals)
  6. Schilddrüse
  7. Ovarien (Eierstöcke) und Brust (nach den Wechseljahren)
  8. Pankreas (Bauchspeicheldrüse)
  9. Rektums (Mastdarm)
  10. Blut/Lymphsystem (Leukämie)

Unklar ist zwar, ob das Übergewicht an sich oder die dies auslösende Lebensweise (Ernährung, Bewegungsmangel) ursächlich dafür sind – doch ist dies im Ergebnis für die Betroffenen sicher zweitrangig.

Jedenfalls sind auch das 10 weitere gute Gründe, auf sein Gewicht und eine gesunde Ernährung zu achten!

 

Neue Wege gegen Haarausfall

16. Juli 2014

haare-gesundSchöne gesunde Haare gehören auf der ganzen Welt zum Schönheitsideal dazu – und daher sind die Menschen auch bereit, viel für die Gesundheit Ihrer Haare zu tun.

So kann an erster Stelle eine ausgewogene Ernährung helfen, die Haargesundheit zu erhalten und Haarausfall zu vermeiden. Besonders die Vitaminen K, H, A und B sowie die Spurenelemente Zink und Selen sind für gesunde Haare sehr wichtig. Wer genug Obst, Gemüse, Hülsenfrüchte, Nüsse und auch Fisch und Fleisch isst, wird damit jedoch keine Probleme haben. Im Gegenzug kann aber die Überversorgung mit Vitamin A, Folsäure und sogar Vitamin C Haarausfall begünstigen – hierzu kann es insbesondere kommen, wenn man übermäßig Nahrungsergänzungsmittel konsumiert. Ein weiterer Risikofaktor ist Rauchen, dies belegen einige Studien zumindest bei Männern.

Auch die individuelle Haarpflege – also z.B. die Auswahl des Shampoos, Spülung, weitere Pflegeprodukte (Haarwasser) Häufigkeit der Haarwäsche, Föhnen oder “Luft trocknen” – kann Einfluss auf die Gesundheit der Haare haben. Hier sollte man sich mit seinem Frisör absprechen, was dieser im Einzelfall für die beste Pflege hält.

Dennoch – in den allermeisten Fällen ist Haarausfall heutzutage anlagebedingt. In diesen Fällen können eine gesunde Ernährung und ein gesunder Lebensstil sowie Haarpflege allenfalls helfen, den Verlauf etwas hinauszuzögern – an medizinsch wirksamen Mitteln wird man jedoch nicht vorbeikommen, will man seine Haarpracht erhalten.

Ein bekanntes Mittel gegen Haarausfall ist Ell-Cranell, das eine medizinische Lösung gegen Haarausfall darstellt. Im Gegensatz zu vielen “Wunderpräparaten” ist die Wirksamkeit geprüft und in klinischen Studien bestätigt worden, in deren Rahmen vier von fünf Anwendern den Therapieerfolg bestätigten. Dementsprechend ist es auch nur in Apotheken erhältlich.

Ell-Cranell wirkt sowohl bei Männern als auch bei Frauen und muss auch nur einmal täglich angewandt werden und wirkt direkt an der Haarwurzel. Dort geht es direkt gegen den häufigsten Grund für Haarausfall vor, eine fast immer erblich bedingte Überempfindlichkeit der Haarwurzel gegenüber dem körpereigenen Botenstoff DHT (Dihydrotestosteron), diese Überempfindlichkeit stört das Wachstum des Haars – die Haare wachsen so extrem langsam nach, dass sie praktisch schon im Haarfollikel verkümmern. Das positive dabei – die Follikel sind nach wie vor vorhanden und können bei einer wirksamen Bekämpfung der Überreaktion wieder ganz normale Haare hervorbringen, was durch Ell-Cranell erreicht wird.

Zusammen mit einer gesunden Lebensweise und entsprechender Behandlung kann Haarausfall somit sehr oft gestoppt werden.

Bild: “Happy Woman With Green Apple” (c) by marin, freedigitalphotos.net

Ernährung und Geschlechtskrankheiten

12. Juni 2014

Unsere Ernährung hat einen riesigen Einfluss auf unsere Gesundheit, unsere Fitness und unser allgemeines Wohlbefinden. Das heißt ausreichend Bewegung und eine ausgewogene, abwechslungsreiche Ernährung helfen uns bessere Leistungen zu bringen, unser Immunsystem zu stärken und möglichen Infektionen entgegenzuwirken. Zwar kann eine gute Ernährung eine Infektion nicht verhindern, aber sie unterstützt den Heilungsprozess vieler Krankheiten. Eine gute Ernährung ist also kein Ersatz für andere Vorsichtsmaßnahmen wie zum Beispiel das Benutzen eines Kondoms um Geschlechtskrankheiten wie Chlamydien zu vermeiden. Chlamydien zählen zu einer der am häufigsten vorkommenden Geschlechtskrankheiten. Falls es also zu einer Infektion kommt, dann kann eine gesunde Ernährung einen Heilungsprozess möglicherweise beschleunigen.

Damit der Körper Infektionen wie Chlamydien effektiv bekämpfen kann, sollte man bei seiner Ernährung dafür sorgen, dass man entgiftende Nährstoffe zu sich nimmt. Der Großteil der Ernährung sollte aus ballaststoffreichen Produkten bestehen. Zu denen gehören Vollkornprodukte, Nüsse und Körner. Außerdem sollte man oft zu frischem Gemüse und Obst greifen. In Dosen eingelegte Produkte sind stattdessen eher zu meiden, da in diesen behandelten Lebensmitteln oftmals viel Zucker und andere schädliche Substanzen versteckt sind. Oftmals fehlt es diesen Lebensmitteln auch an Nährstoffen und Ballaststoffen.

Um die Verdauung anzuregen sollte man außerdem regelmäßig probiotischen Joghurt oder Sprossen mit in seinen Ernährungsplan einbauen. Anstatt Rind und Schwein sollte es öfter gesunden Fisch geben. Als kleine Mahlzeit zwischendurch eignen sich Mandeln, Oliven und Avocados hervorragend. Diese stecken voller guter Vitamine. Auch genügend Flüssigkeit ist sehr wichtig. Cola, Kaffee und Alkohol sind jedoch tabu. Stattdessen sind Wasser und ungesüßte Früchte- und Kräutertees zu empfehlen. Zwei Liter Flüssigkeit sollte man mindestens jeden Tag trinken.

Säfte sind oftmals zu süß, doch lohnt es sich ab und zu ein Glas Cranberry-Saft zu trinken. Viele Menschen schwören auf den Saft um Symptome einer Harnweginfektionen zu lindern und eine Neuinfektion zu verhindern. Wissenschaftlich bewiesen ist dies jedoch nicht.

Auch einigen Kräutern wird eine heilende Wirkung nachgesagt. Rohem Knoblauch wird zum Beispiel eine natürliche antibiotische Wirkung zugesprochen. Auch die Gerb- und Bitterstoffe in Oregano sollen bei Infektionen im Verdauungssystem hilfreich sein, während seine ätherischen Öle ein natürliches Antibiotikum sind.

Nährstoffe und Kräuter können keine Infektionen verhindern. Eine gesunde Ernährung ist also kein Ersatz für einen Arztbesuch. Bei einer Chlamydieninfektion ist es wichtig, dass diese mit Antibiotika behandelt wird um schlimme Folgen zu vermeiden. Zwar gibt es nicht genügend Studien, die beweisen, dass eine gesunde Ernährung die Heilung von Chlamydien unterstützt, doch schwören viele Menschen darauf. Ob man dies nun glauben will oder nicht, eine gesunde Ernährung und ausreichend Bewegung unterstützen allgemein eine anhaltende Gesundheit und sorgen für ein besseres Wohlbefinden.