Zeitumstellung und Urlaub: Worauf sollte ich achten?

9. Juli 2013

urlaubUrlauber, die mit dem Flugzeug lange Flüge planen, können aufgrund der Zeitverschiebung von einem sogenannten Jetlag betroffen sein. Unter einem Jetlag versteht man eine Schwächung des Körpers durch die Zeitverschiebung. Die innere Uhr gerät durcheinander, es können Kreislaufbeschwerden, Müdigkeit, Abgeschlagenheit, Kopfschmerze, Schlafstörungen, Stimmungsschwankungen, leichte Übelkeit oder auch Hunger zu bislang nicht gewohnten Zeiten auftreten. Diese Symptome treten nicht bei allen Menschen gleichermaßen auf.

Jedoch sind gerade geschwächte, kranke oder alte Menschen besonders häufig davon betroffen. Das bedeutet, dass diese Personen nicht einfach unbedarft in Urlaub fliegen sollten. Hier bedarf es einiger Vorbereitungen und auch die Rücksprache mit dem Arzt.

Die ersten Tage am Urlaubsort

Der Jetlag verschwindet meist innerhalb weniger Tage. Am Anfang gibt es einige Tipps, die dafür sorgen, dass die Symptome des Jetlags nicht voll hervorkommen. Dazu zählt die leichte Kost zum Abendessen. Insbesondere kohlehydratreiche Kost wie Kartoffeln oder Nudeln sorgen dafür, dass Urlauber am Urlaubsort besser einschlafen können. Die eiweißreichen Mahlzeiten hingegen sollten zu Urlaubsbeginn in die Wachphasen, also zur Tageszeit verzehrt werden und nicht vor dem Schlafen gehen.

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Aminosäuren – Warum sie so wichtig für uns sind

19. Juni 2013

aminosauren

Aminosäuren sind die Bausteine unseres Körpers. Nur sie sind in der Lage, unsere Muskeln, die Hautzellen, Haare und Gewebe zu bilden. Sie sind stickstoffenthaltene Energieträger und sie regulieren weitesgehend alle Stoffwechselfunktionen unseres Körpers alleine. Somit können wir auf Aminosäuren nicht verzichten.

Es gibt weit über 200 verschiedene Aminosäuren, aber nur 22, die Eiweiß und Gewebe bilden können. Diese Säuren heißen proteinogene Aminosäuren. Aminosäuren finden Verwendung in der Medizin, im Sportbereich und auch in Lebensmitteln. Dies sind die Arten von Säuren, die unser Körper nicht selber bilden kann.
Die wichtigsten und bekanntesten Aminosäuren sind:

  • Taurin
  • Carnitin
  • Glutamin
  • Arginin

Weitere Aminosäuren und Hintergrundinformationen findet man auf www.aminosaeuren.biz

In der Medizin finden orthomolekulare Aminosäuren Verwendung. Diese Art der Medizin beschäftigt sich mit den Auswirkungen von gesunder Ernährung und gleichzeitiger Aufnahme von hochdosierten Aminosäuren und Vitaminen.
Diese Studien zeigen regelmäßig nachgewiesene therapeutische Wirkungen auf und aufgrund ihren hohen wissenschaftlichen Standards führen diese Forschungen auch renommierte Universitäten durch.

Aminosäuren in Lebensmitteln sind in unterschiedlich hoher Dosis enthalten und hierbei kommt es auf die Art des Zubereitens an. Bei einigen Kochvorgängen können die Aminosäuren im wahrsten Sinne verbrennen.
Daher wird von vielen Ärzten Rohkost empfohlen, weil hier alle Nährstoffe und Aminosäuren noch enthalten sind. WAIT! There is more to read… read on »

Werbefreies Elternwissen

21. Mai 2013

elternwissenEltern haben es heutzutage nicht leicht. Lebten früher mehrere Generationen unter einem Dach und halfen die Großeltern mit ihrer Erfahrung bei der Erziehung und bei Problemen mit dem Nachwuchs mit, sind junge Eltern diesbezüglich meist auf sich allein gestellt. Schlimmer noch, die Ansprüche an die Erziehung und das Vergleichs- und Konkurrenzdenken untereinander sind in den letzten Jahren stark gestiegen: “Was, Dein Martin braucht mit zwei Jahren noch Windeln?” oder “Sophie konnte aber schon mit 11 Monaten laufen, Ihr solltet mal zum Kinderarzt gehen.” sind nicht selten gehörte Sprüche.

Dazu kommt, dass es zur gleichen Frage unzählige Antworten gibt. Und oft kann man sich nicht sicher sein, dass in den Artikeltexten in Magazinen und im Internet nicht die Interesse von irgendwelchen Herstellen vertreten werden – zu interessant ist die Zielgruppe junger Eltern. WAIT! There is more to read… read on »

Den erhöhten Vitaminbedarf während der Schwangerschaft decken

3. April 2013

schwangerschaft-vitamineNormalerweise kann man seinen Bedarf an Nährstoffen gut mit einer ausgewogenen Ernährung abdecken. Doch gibt es immer wieder Situationen im Leben, in denen der Bedarf an bestimmten Nährstoffen erhöht ist. Dies kann bei besonderer Anstrengung der Fall sein, bei Unverträglichkeiten gegen bestimmte Nahrungsmittel, bei Rauchern, bei anderen Erkrankungen und während einer der schönsten Zeiten des Lebens: Der Schwangerschaft.

Genau genommen nicht nur während der Schwangerschaft, sondern auch davor. Denn den genauen Termin, wann man schwanger wird, kann man oft nur sehr schwer planen. Und oft ist man schon schwanger, ohne dass man es bemerkt – der heranwachsende Embryo ist aber trotzdem schon auf bestimmte Vitamine und Nährstoffe angewiesen.

Besonders Folsäure wird in der frühen Schwangerschaftsphase benötigt, um eine gesunde Entwicklung sicherzustellen. Ein offener Rücken kann z.B. die Folge von Folsäuremangel sein. Und Langzeitstudien zeigen, dass die kognitive Entwicklung von Kindern und Jugendlichen eingeschränkt sein kann, wenn es während der Schwangerschat zu einem Folsäuremangel kommt. Je nachdem, welchen Experten man fragt, sollten es zwischen 400µg und 1.000µg Folsäure pro Tag sein. Den Bedarf an diesem Vitamin mit normaler Ernährung zu decken, ist aber relativ schwierig – die meisten Menschen kommen auch bei ausgewogener Ernährung kaum über 300µg.

Ein erhöhter Vitaminbedarf vor und während der Schwangerschaft - sollte dann aber auf jeden Fall mit Nahrungsergänzungsmitteln abgedeckt werden.

Besonders wichtig während der Schwangerschaft sind auch Omega-3-Fettsäuren (EPA, DHA), die besonders in Seefischen zu finden sind. Viele Frauen haben aber während der Schwangerschaft eine Abneigung gegen den typischen Fischgeschmack, so dass auch hier die Deckung des Bedarfs mit Nahrungsergänzungsmitteln sinnvoll ist. Wichtig sind die Omega-3-Fettsäuren besonders für den Aufbau der Nerven sowie des Gehirns – und die Entwicklung des Kindes wird generell dadurch gefördert. Experten empfehlen, täglich bis zu 2.000mg dieser besonders wertvollen Fettsäuren zu sich zu nehmen.

Daneben gibt es weitere wichtige Elemente, mit denen man ausreichend versorgt sein sollte: z.B. Vitamin D3, Eisen und natürlich der Klassiker, Vitamin C.

Weitere Infos zum Thema Vitamine und Nährstoffe in der Schwangerschaft und in anderen Lebenssituationen erhalten Sie nicht nur hier bei uns, sondern auch unter http://vitamine-ratgeber.com/. Dort finden Sie auch immer aktuelle Studien zu Gesundheit und Ernährungsmedizin, so dass sich regelmäßiges Reinschauen lohnt!

Bild: “Pregnant Female Doing Yoga”  (c) by imagerymajestic, freedigitalphotos.net

Ernährung: Umstellen statt verzichten

20. Februar 2013

ernaehrung-umstellungAuf die Zeit der Plätzchen, Glühwein und Co. folgt bald die Saison der Faschingskrapfen. Kaum hat man den Entschluss gefasst sich gesünder zu ernähren und dabei vielleicht ein paar Pfunde zu verlieren, steht eine neue Versuchung vor der Tür. Sich langfristig eine sportliche Figur anzueignen, funktioniert nicht durch plötzlichen Verzicht auf manche Lebensmittel, sondern dadurch seine Lebensweise allmählich umzustellen.

Das Wort Diät kommt aus dem Griechischen und wurde ursprünglich im Sinne von Lebensführung und Lebensweise verwendet. Es bedeutet als nicht einen Verzicht auf etwas. Die Kalorienaufnahme reduzieren und den Kalorienverbrauch dabei steigern, ist durch eine bewusste Ernährung in Kombination mit Sport möglich. Wer auf lange Sicht abnehmen möchte, dem muss das Ganze auch Spaß machen. Sich zu Sportübungen zu zwingen und auf Lieblingsspeisen zu verzichten, wird nicht den gewünschten Effekt bringen.

Ernährungsberater raten das Sportverhalten und die Ernährung in der Gruppe umzustellen. Unter Menschen profitiert man von der gegenseitigen Motivation und Verbindlichkeit den anderen gegenüber. Doch jeder Körper braucht seinen eigenen Rhythmus, um Gewicht zu verlieren. Den Anfang einer Diät sollte man mit einem individuell erstellten Ernährungsplan machen. Diesen erhält man bei Bedarf auch im Web, bei Anbietern wie zum Beispiel Sportnahrung Engel. Wer sich jahrelang ungesund ernährt hat, muss gesundes Essen trainieren, etwa wie eine Sportart.

Übergewicht entsteht meistens durch unüberlegtes und spontanes Essen. Indem man seine Mahlzeiten und die Essenszeiten im Voraus plant, legt man sich einen Essensrhythmus zu, der beim Abnehmen helfen kann. Zwei warme und zwei kalte Mahlzeiten am Tag sind in Ordnung. Dabei muss man nicht auf Lieblingsspeisen verzichten. Bevor man in kürzester Zeit seine Ernährung komplett umstellt, kann man zunächst bei den Getränken beginnen. Zuckerhaltige Limonaden und Bier binden das Fett im Körper. Die ungesunden Getränke durch gewässerte Säfte zu ersetzen, wird vielen leichter fallen als auf manchen Speisen zu verzichten.

Erst wenn man sich an das regelmäßige Essen und von den größten Ernährungssünden befreit hat, sollte man den Kaloriengehalt seiner täglichen Ernährung optimieren. Die Richtwerte für eine optimale Nährstoffzufuhr variieren je nach Geschlecht, Alter, Körpergewicht und körperlicher Belastung. Der Tagesbedarf kann so zwischen 1.200 kcal für eine schlanke Buchhalterin und 4.000 kcal für einen kräftigen Bauarbeiter schwanken. Wer sich ausgewogen und gesund ernähren möchte, sollte versuchen, das Verhältnis von Fett, Kohlenhydrate und Eiweißen einzuhalten. Die Verteilung beläuft sich auf folgende Angaben: 55 Prozent Kohlenhydrate, 30 Prozent Fett, 15 Prozent Eiweiß, so die Deutsche Gesellschaft für Ernährung.

Um langfristig sein Gewicht zu halten, lautet die Devise seine Ernährung allmählich umzustellen und nicht plötzlich auf manche Ernährungssünden zu verzichten. Gesunde und ausgewogene Ernährung bilden die Basis für ein gesundes Leben.

Bild: Micha – Fotolia.com

Weltkrebstag 2013

4. Februar 2013

Wie jedes Jahr seit 2006 ist Weltkrebstag, der u.a. von der Weltgesundheitsorganisation ins Leben gerufen wurde. Der Tag soll insbesondere dazu dienen, an die Krebsvorbeugung zu erinnern. Denn inzwischen sterben in Deutschland wieder mehr Menschen an Krebs, ca. jeder vierte Sterbefall geht auf die tückische Krankheit zurück.

Und an zunehmend vielen Krebsfällen ist Übergewicht Schuld: Nierenkrebs, Darmkrebs, Gebärmutterschleimhautkrebs und Speiseröhrenkrebs werden besonders oft durch diesen Risikofaktor ausgelöst. Nur das Rauchen ist ein noch größerer Krebs-Auslöser.

Abnehmen und eine gesunde Ernährung können also ihr Leben verlängern!

Als Einstieg empfehle ich Ihnen die Anleitung Abnehmen ohne Diät, in der Sie auch alle wichtigen Hintergrundinfos rund um gesunde Ernährung finden. Spezielle umfangreiche Empfehlungen zur Krebsprävention gibt es bei den Ratschlägen der WCRF (World Cancer Research Foundation) zurKrebsvorbeugung.

Pressemitteilung: umstellung.info – über 2.700 Seiten rund um ein gesünderes Leben

30. Januar 2013

Hinweis: Diese Pressemitteilung können Sie frei kopieren und veröffentlichen.

Bonn, 30.01.2013 – Drei Jahre lang ist das Portal umstellung.info nun online und bietet seinen Besuchern über 2.700 Seiten an Informationen rund um gesunde Ernährung, Sport, Bewegung, Gesundheit und ein bewussteres Leben. Initiator Severin Tatarczyk gibt aus diesem Anlass einen Einblick in das Projekt und die weiteren Pläne.

Der Schwerpunkt von umstellung.info liegt klar beim Themenbereich Ernährung und Abnehmen. “Einerseits sind das die Artikel, die unsere Leser am meisten interessieren, andererseits sind eine ausgewogene Ernährung und ein nicht zu hohes Körpergewicht wichtige Voraussetzungen für ein gesundes Leben.” erläutert Severin Tatarczyk, der auch Hauptautor des online Projekts ist. Dabei verfolgt umstellung.info aber keine feste “Ideologie”, sondern stellt verschiedene Diäten und Ernährungskonzepte gleichberechtigt nebeneinander dar. “Es gibt eben nicht die eine perfekte Methode, abzunehmen. Jeder Mensch muss für sich das zu ihm passende Konzept finden.” meint Tatarczyk dazu, ergänzt aber auch “dass vor unsinnigen oder potentiell gefährlichen Diäten natürlich auch gewarnt wird.”

Das Diätverzeichnis wird durch einen großen Rezeptteil ergänzt. Dieser bietet gerade für die Anhänger der Dukan Methode und der Steinzeiternährung viele Anregungen, was während des Abnehmens auf den Tisch kann. “Es wichtig, nicht nur abstrakt darzustellen, wie eine Diät theoretisch funktioniert. Der Zugang fällt viel leichter, wenn man konkrete Anleitungen und eben gerade Rezepte dazu findet.”

Ergänzende Themenbereiche wie Sport und Bewegung, Gesundheit und bewussteres Leben sind schon in der Struktur angelegt, aber noch nicht so umfangreich mit Informationen bestückt. Tatarczyk verspricht aber, dass sich auch hier noch einiges tun wird. Sein langfristiges Ziel: “umstellung.info soll die zentrale Anlaufstelle im Internet werden, wenn es um ein gesünderes Leben geht.”

umstellung.info ist eine Mischung aus Blog und Portal rund um die Themen Ernährung, Sport und Bewegung, Gesundheit und bewussteres Leben. Das Projekt ist seit Januar 2010 online und ist seitdem auf über 2.700 Inhaltsseiten angewachsen. Initiiert wurde die Website von Severin Tatarczyk, der sich seit 20 Jahren intensiv mit dem Internet auseinandersetzt und selbst seine Ernährungsgewohnheiten “umgestellt” hat, um gesünder zu leben.

 

Abnehmen und Schichtdienst – ein Erfahrungsbericht

17. Januar 2013

Eigentlich wurde dieser Beitrag als Kommentar zum Artikel “Zwei Wochen im 8kg-weniger Projekt” gepostet. Ich finde ihn aber so informativ, dass er einen eigenen Artikel verdient hat:

Hallo Severin, sehr inspirierend, die Zusammenfassung zu Deinem 8 Kg Projekt.

Zeigt sie mir doch, dass wir in etwa den gleichen Weg eingeschlagen haben. Bei mir standen jedoch zum Anfang etwas andere Werte. 35 Kg und ein Bauchumfang von 120 verlangen etwas mehr Zeit und Aufmerksamkeit.

Ich habe dabei mit der Dukan Angriffsphase angefangen – 10 Tage. In den ersten Wochen ging es natürlich schneller mit dem Gewichtsverlust. Seit Anfang Oktober sind bis jetzt gut 17 Kg runter und 15 cm Bauchumfang weniger.

Meine Ernährung ist ähnlich wie bei Dir. Ich habe damit begonnen, das Frühstück ausfallen zu lassen was an sich überhaupt keine Schwierigkeit ist, sobald der Körper an eine Ernährung mit wenig Kohlenhydraten gewöhnt ist. Einerseits habe ich dadurch sowieso weniger Hunger, andererseits entfallen die üblichen Symptome die man beim Frühstücksverzicht mit “normaler” Ernährung hat. Oft kommt es ja dann dazu, dass man etwas nervös wirkt, Kopfschmerzen bekommt oder zittrig wird. Bei manch einem kann das sogar bis zur Unterzuckerung gehen.

Doch wenn der Körper bereits gelernt hat, sich seine nötige Energie auch ohne Kohlenhydrate zu beschaffen, fällt das alles weg.

Es gibt aber auch noch eine weitere, für mich sehr interessante Erfahrung mit dieser Ernährung: Bis Oktober hatte ich viel mit zum Teil heftigen Kopfschmerzen zu tun. Seit ich auf Getreide, Stärke und Zucker verzichte, brauchte ich nicht eine einzige Tablette mehr.

Mir war das anfangs gar nicht so bewusst, bis ich in einem Text zum Thema Ernährung und Migräne darüber las. Da viel mir auf, dass die im Oktober gekaufte Packung mit Tabletten noch unangetastet war. Normal waren 1 – 2 Tage pro Woche, wo ich zu Tabletten greifen musste. Das ist seit dem völlig verschwunden.

Beim Start zu diesem Projekt habe ich mich sehr intensiv umgeschaut, um mich über die verschiedenen Methoden zu informieren. Mein Interesse an der Dukan Methode, hat mich auch auf Deine Seite hier gebracht.

Neben den verschiedenen Low Carb Diäten gefiel mir auch die Idee des kurzzeitigen Fastens.

Da ich ja oft an meinen freien Tagen ( ich arbeite im Schichtdienst) erst gegen Mittag oder Nachmittag die erste Mahlzeit zu mir genommen habe, stellte das keine große Herausforderung dar. Ich fand eine Reihe interessanter Ansätze wie z.B. Eat-Stop-Eat von Brad Pilon oder anderen Autoren. Man findet sehr ausführliche Berichte wenn man nach „intermittent Fasting“ oder „intermittierendes Fasten“ im Internet sucht. Die englischsprachigen Seiten sind da jedoch viel umfangreicher.

Es gibt etliche Untersuchungen von diversen Universitäten, die den positiven Effekt des kurzzeitigen Fastens belegen. Darüber hinaus braucht man sich einfach nur mal selber darüber schlau zu machen und das Ganze für sich auszuprobieren, dann kennt man die Effekte aus eigener Erfahrung und weiß sie zu schätzen.

Es geht dabei um mehr als nur um den Gewichtsverlust. Man fühlt sich einfach viel besser und ist entgegen der Erwartung völlig energiegeladen und munter.

Nebenbei kommt das meinem doch etwas unstetem Leben im Schichtdienst sehr entgegen. Es ist oft hart genug, den Körper zur Nachtschicht umzustellen, da empfinde ich es als Erleichterung mit dem entsprechendem Konzept die Ernährung auf ein Mindestmaß anzupassen.

Meine Ernährung besteht also im Wesentlichem aus Proteinquellen wie Fleisch, Geflügel,Fisch, Eiern und viel frisches Gemüse so wie etwas Obst. Ich vermeide so weit es geht alle bereits fertigen und verarbeiteten Lebensmittel. Da ich sowieso kein Alkohol trinke, muss ich hier auf nichts verzichten. Zu trinken gibt es bei mir reichlich – Wasser, Tee und etwas Kaffee.

Neben dem „Weglassen“ bestimmter Nahrungsmittel und der Zeit der Nahrungsaufnahme stellte sich auch für mich die Frage nach „mehr Bewegung“.

Sportverein kommt für mich auf Grund meines chaotischen Dienstplan nicht in Frage und Fitnesscenter ist nicht mein Ding. Aber auch auf diese Frage bietet das Internet eine Fülle an sehr interessanten Hinweisen.

Zunächst jedoch habe ich das Pensum an Bewegung in meinem Alltag mit vielen kleinen Dingen erhöht. So gehe ich viel zu Fuß. Von der Bushaltestelle bis nach Hause sind es 1,5 Km mit einer anstrengenden Steigung.

Darüber hinaus gibt es zahlreiche Untersuchungen die belegen, dass kurzzeitige hohe Belastungen beim Sport zum Teil effektiver sein können als die frühere Empfehlung von langem Ausdauersport.

Einen aktuellen englischsprachigen Bericht dazu gibt es hier:http://goo.gl/07Xvz – oder unter dem Suchbegriff „Tabata Protokoll“

Ich teste solche Aussagen gerne selber und habe festgestellt, dass sie sehr gut in mein Leben passen. Meine Ausdauer hat sich auf jeden Fall merklich erhöht und ich kann alle Übungen überall und ohne Geräte spezieller Kleidung machen. Liegestüzen, Klimmzüge, Kniebeugen, etc. – alles Übungen die man jederzeit und überall machen kann. Richtig ausgeführt bringen sie enorme Vorteile.

Soweit meine Erfahrung mit dem doch ziemlich ähnlichem Konzept. Es wirkt und macht Laune :-)

Gruß Klaus

Trennkostmania

12. Januar 2013

Heike Harrison hat bei uns schon erfolgreich über Ihren Weg zur Nichtraucherin berichtet. Und jetzt hat sie sich einiges zum neuen Jahr vorgenommen. 30kg weniger mit Trennkost. Wir freuen uns, dass sie hier bei umstellung.info über Ihre Erfahrungen berichtet und drücken ihr wieder ganz fest die Daumen!

Ich liebe die Trennkost. Sie hilft mir meine “Ernährungsumstellung” zu organisieren. Sie hilft mir auch dabei nicht alles in mich rein zu stopfen. Bei meinen Anfangskampfgewicht ( 101,7 kg) habe ich darüber nachgedacht mir professionelle Hilfe zu holen. Ich bin ehrlich, ich habe darüber nachgedacht zu den Weight Watchers zu gehen. Aber ich habe mich online informiert und bin zu den Schluss gekommen, dass ich das mit Trennkost alleine schaffen kann. Was macht denn der Unterschied zwischen Kalorien zu zählen oder sich auf ein Punktesystem einzustellen? Neee, dazu habe ich keine Lust.

Und da ich ja sehr ehrlich bin, kommt jetzt die zweite Wahrheit ans Licht. Ich glaube gar nicht an die Trennkost. Aber das Kind muss ja einen Namen haben und mir gefällt der Name “Trennkost” eigentlich am besten. Ich trenne mich von meinen schlechten Angwohnheiten (Good Bye Mars, Snickers und Co.) und suche nach Lebensmittel, die mich glücklich machen (Welcome to Paprika, Möhrchen und Salat). Das hört sich dramatisch an und nicht nach Spaß. Nein, im Gegenteil. Es ist wirklich ein gutes System, die Frage ist nur ob es alles so stimmt mit der Verdauung und dem Stoffwechsel. Aber was solls, ich bleibe konsequent.

Nach 14 Tagen kann ich nun vermelden, ich habe den ersten Erfolg. Ich habe in dieser Zeit schon 4,7 kg verloren und bin richtig gut zufrieden. Mein Körper fühlt sich prima an, meine Haut durchlebt einen Wechsel , sie ist weich und zart. Meine Laune ist sehr gut und morgens starte ich wie eine Rakete in den Tag.

Aller guten Dingen sind drei. Somit ist heute der Tag der Wahrheiten. Ich nehme zur Trennkost noch Almased. Ich unterstütze damit meinen Körper am Abend mit einem Eiweißshake. Er schmeckt gruselig, mein Körper brauchte ein paar Tage um das Gefühl des “satt seins” zu akzeptieren und ja, er schmeckt mega gruselig (ich bin nicht senil, aber dass der Shake gruselig schmeckt muss ich einfach hier öfters erwähnen..) . Außerdem ist der Preis einer 500 gr Packung mit satten 16 Euro, wenn man ihn im Internet bestellt, auch nicht zu verachten. Aber ich nehme ihn nur abends und somit komme ich so 10 Tage damit hin. Und wenn ich mal die ganzen Schokoriegel und Schlemmerbrötchen in der Woche zusammen zähle, habe ich mehr als 16 Euro in der Woche dafür bezahlt. Also was solls?

Ich möchte dazu noch erwähnen, das ich unter eine Schilddrüsenunterfunktion leide. Das ist zwar kein Drama (wenn man vernünftig eingestellt ist), aber es erschwert durch die Hormontabletten das Abnehmen. Es war eine lange Zeit für mich eine gute Ausrede, um mir einzureden, das es eh nicht klappen kann. Aber es geht. Meine Mama, die ihr ja schon aus dem “Nicht Rauchen Projekt” vielleicht kennt, meint immer sie hätte zu schwere Knochen und ihr Alter wäre jetzt zu hoch um noch mit einer Diät anzufangen. Dazu sage ich: Liebe Mama, lass doch einfach den Kuchen jeden Tag weg, koche etwas weniger fettig und “schwup die wupp” sind deine Knochen wieder leichter ( lach !!!)

Eigentlich möchte ich Euch nur sagen, egal wie Eure Diät heißt, egal woran Ihr glaubt… Hauptsache Ihr stellt Euch auf ein gesundes Essen ein, nicht mehr und nicht weniger…

(Bild: c freedigitalphotos.net)

Tag 8 beim 8kg weniger Projekt: was ist eigentlich mit Sport?

10. Januar 2013

Am 8 Tag gab es mittags Salat mit Parmaschinken, zum Abendessen einen schnellen Lauchauflauf mit Hackfleisch. Als kleinen Snack zwischendurch gab es noch eine Tomate, etwas Gurke und ca. 30g Salami.

Viele haben mich inzwischen angesprochen, warum ich im Rahmen des Projekts noch nicht viel über Sport und Bewegung geschrieben habe. Das hat mehrere Gründe: Zum einen ist Abnehmen zunächst einmal zu 80% Ernährung. Das soll jetzt nicht heißen, dass ich Sport ablehne, aber das Thema wird meist überbewertet, zumindest was die Gewichtsreduzierung bei “Normalbürgern” wie mir angeht. Was hier viel mehr wichtig ist: bringen Sie möglichst viel Bewegung im Alltag unter. Allein schon dadurch, dass ich jeden Tag mit öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs bin, komme ich auf ca. 30 Minuten zügiges Gehen am Tag. Zudem lasse ich nach Möglichkeit jeden Aufzug aus und nehme die Treppe. Allein das ist schon mehr, als es die meisten Menschen machen. Hier habe ich einige Tipps zusammengestellt, wie Sie mehr Bewegung im Alltag unterbringen. Wenn Sie diese Ratschläge umsetzen, ist schon sehr viel gewonnen!

Aber auch sonst bin ich nicht untätig, so arbeite ich derzeit wieder auf das Ziel hin, 100 Liegestütze am Stück zu schaffen, was ich letzten Sommer schon einmal konnte.

Gerade für Einsteiger sind Liegestütze ideal, da diese leicht umzusetzen sind und zahlreiche Muskeln trainieren: Brust-, Arm-, Schulter-, Bauch-, Rücken-, Gesäß- und Beinmuskulatur profitieren davon. Aus eigener Erfahrung kann ich z.B. berichten, dass durch die Liegestütze meine durch einen Bandscheibenvorfall verursachten Rückenschmerzen deutlich nachgelassen haben. Zur Unterstützung des Trainings nutze ich die App “6 Week Training“, die es für Windows Phone gibt und die mir persönlich am besten gefällt. Die App testet einen zunächst, wieviele Liegestütz man am Stück schafft und berechnet und kontrolliert dann ein entsprechendes Trainingsprogramm, mit dem man innerhalb von 6 Wochen 100 Liegestütz am Stück schaffen sollte –  und das mache ich konsequent. Entsprechende Apps gibt es übrigens auch für iPhone (z.B. 100+ Pushups) und Android (PushUps Pro).

Zu weiteren sportlichen Aktivitäten werde ich im Zuge dieser Artikelserie immer wieder einmal schreiben. Also: Sport ist wichtig, aber die richtige Ernährung ist am Anfang noch wichtiger.

Ach ja, das aktuelle Gewicht habe ich noch gar nicht mitgeteilt: 78,8kg. Das sind 100g weniger als am Vortag und seit Beginn 3,6kg weniger.

Severin Tatarczyk berichtet hier über seinen Plan, zum Anfang des Jahres 2013 8kg abzunehmen. Alle Beiträge aus der Artikelserie finden Sie unter dem Stichwort 8kg Projekt.