Gewicht zunehmen bei Krebserkrankungen

29. April 2014

trinknahrung-smoothieDie herrschende Meinung in der Medizin ist sich inzwischen sicher, dass man mit einer gesunden und ausgewogenen Ernährung das Risiko, an Krebs zu erkranken, deutlich reduzieren kann. Freilich gibt es hier – wie so oft, wenn es um das “richtige” Essen geht – höchst unterschiedliche Empfehlungen. Als kleinster gemeinsamer Nenner können aber die Empfehlungen der WCRF (“World Cancer Research Fund”) zur Krebsprävention gelten, die sich jeder einmal zu Gemüte führen sollte.

Diese Empfehlungen umfassen z.B. den Rat, viel Gemüse zu essen, auf Vollkornprodukte zu setzen und auf zu viel Alkohol und rotes Fleisch zu verzichten. Diese Ratschläge sollen im Grundsatz auch bei einer akuten Erkrankung eingehalten werden, wobei natürlich eine Absprache mit den behandelnden Ärzten erforderlich ist.

Viele Krebspatienten haben jedoch ein ganz anders gelagertes Problem: Auf der einen Seite ist ihr Körper besonders dringend auf wichtige Nährstoffe angewiesen, auf der anderen Seite fällt Ihnen die Nahrungsaufnahme oft besonders schwer. Die Ursachen hierfür können mannigfaltig sein: ein wunder Mund durch die Chemotherapie, Verdauungsbeschwerden, allgemeine Appetitlosigkeit um nur die wichtigsten zu nennen.

Das aus diesen Gründen resultierende Untergewicht und der damit einhergehende Mangel an Nährstoffen können eine wirksame Krebstherapie deutlich erschweren und zu einer Gefahr für das Leben der Patienten werden. Für betroffene Patienten ist es also wirklich essentiell, bei Krebs Gewicht zunehmen.

Eine Lösung in diesem Fall kann Trinknahrung sein. Hierbei handelt es sich um Getränke, die alle erforderlichen Nährstoffe, Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente in ausreichender Form erhalten, so dass sie sich – zumindest für einige Zeit – auch als alleinige Nahrung eignen. Durch die Trinknahrung ist der Körper also nicht nur mit allem versorgt, was er braucht, sich lässt sich auch viel leichter einnehmen als normales Essen und belastet den Körper ebenfalls nicht so stark.

Bei der Auswahl einer geeigneten Trinknahrung sollten Sie darauf achten, dass diese tatsächlich vollbilanziert ist, d.h., tatsächlich als alleinige Ernährung geeignet ist. Gut ist es zudem, wenn diese eine möglichst hohe Energie- und Nährstoffdichte aufweist. Die meisten Produkte werden in Portionen zu je 200ml angeboten, wobei man je nach Einzelfall zwischen fünf und acht Fläschchen pro Tag benötigt. Vielen kranken Patienten fällt es aber schwer, diese Flüssigkeitsmenge zu sich zu nehmen. Andere Produkte, z.B. Fortimel, werden zu 125ml angeboten und liefern in dieser Portion 300kcal und 12g Proteine, die besonders wichtig für den Körper sind. Angeboten wird die Trinknahrung in verschiedenen Geschmacksrichtungen und schmeckt leicht gekühlt am besten. Sie eignet sich aber auch, um z.B. Smoothies zu einem nahrhaften Getränk zu machen oder um leichte Suppen anzureichern.

Übrigens, die gesetzlichen Krankenkassen erstatten ggf. die Kosten der flüssigen Nahrung, wenn der Patient sich sonst nicht ausreichend ernähren kann. Bei den meisten privaten Krankenversicherungen bestehen entsprechende Regelungen. Sie sollten in jedem Fall mit ihrem behandelnden Arzt sowie ihrem Berater bei der Krankenkasse Rücksprache halten.

Trinknahrung kann also ein wichtiger Baustein in einer erfolgreichen Krebstherapie sein und die Lebensqualität deutlich steigern.

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Tag der gesunden Ernährung 2014

7. März 2014

Obst und Gemüse

Am heutigen 7. März ist der “Tag der gesunden Ernährung 2014″, der vom Verband für Ernährung und Diätetik e.V. ins Leben gerufen wurde und an dem daran erinnert werden soll, wie wichtig es ist, sich abwechslungsreich und ausgewogen zu ernähren. In diesem Jahr steht der Tag unter dem Motto Herzgesundheit.

Gerade das Herz-/Kreislaufsystem reagiert sehr empfindlich auf ungesundes, insbesondere zu fettes Essen. Und obwohl dies auch vielen bereits herzkranken Menschen bewusst ist, fällt es ihnen schwer, ihre Ernährung dauerhaft umzustellen. So zeigt die Ernährungsstudie der TK, dass für fast jeden zweiten Herz-Kreislauf-Patienten (46 Prozent) beim Essen das Motto gilt “Hauptsache lecker” und sogar mehr als die Hälfte der bereits erkrankten Studienteilnehmer bevorzugt fettlastiges Essen.

Das Problem ist anscheinend, dass die meisten Menschen sich selbst zu hohe Anforderungen stellen, denen sie dann schnell nicht gerecht werden können. In der Folge geben Sie ihre radikale Ernährungsumstellung auf und verfallen wieder in alte Verhaltensmuster. Sinnvoller ist es, mit kleinen Schritten zu beginnen und diese dann auszuweiten.

Helfen kann auch, dann mit einer gesünderen Ernährung zu beginnen, wenn es gerade viele tun, wie z.B. jetzt in der Fastenzeit. Wichtig ist dabei aber auch, dass man sich für kein zu radikales Fastenkonzept entscheidet, sondern eins, das man auch durchhalten kann. Und natürlich sollte man möglichst viele der guten Ernährungsgewohnheiten in den Alltag danach übernehmen.

Übrigens, viele Tipps zu einer bewussteren Ernährung finden Sie in unserer Kompaktanleitung “Abnehmen ohne Diät“. Also, ändern Sie was!

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Fasten als Einstieg in eine gesündere Lebensweise

6. März 2014

Herbal Tea And LavenderDie Barmer Krankenkasse hat sich zum Beginn der Fastenzeit mit Empfehlungen zum richtigen Fasten an ihre Mitglieder gewandt. Denn wer das Fasten nur als Diät nutzen will, werde langfristig enttäuscht: Erst hungern, dann wieder essen wie zuvor – da sei der Jojo-Effekt programmiert:

“Zwar eignet sich Fasten nicht zum dauerhaften Abnehmen, dennoch ist die Fastenzeit ideal, um die eigene Ernährungsweise kritisch unter die Lupe zu nehmen und an der einen oder anderen Stelle zu korrigieren”, sagt Marianne Rudischer, ernährungsmedizinische Beraterin bei der Barmer GEK.

Das Fasten zur Fastenzeit solle besser als Einstieg in eine bewusste Ernährung dienen. Während der Fastentage spielt laut Rudischer vor allem der psychologische Effekt eine wichtige Rolle. Wenn jemand seinen Hunger und damit seinen Willen besiegt, stimmt ihn das positiv. Genauso wichtig wie das Fasten selbst ist allerdings auch die Zeit danach. Hier können nun die Weichen für eine gesündere Lebensweise gestellt werden. So berichten manche Fastende davon, dass sie nach dem Fasten einige Geschmacksrichtungen viel intensiver empfinden und beispielsweise weniger Salz oder Zucker verwenden. Ein Effekt, der sich durch den bewussten Genuss der einzelnen Mahlzeiten noch verstärken lässt. “Wenn wir langsam und bewusst essen, werden wir ein ganz anderes Geschmackserlebnis haben, als wenn wir das Essen einfach nur schnell herunterschlucken, weil wir beispielsweise nebenbei in den Fernseher schauen oder Zeitung lesen”, so Rudischer.

Wer dann noch zusätzlich nach dem Fasten zu qualitativ hochwertigen Lebensmitteln greift und seine Mahlzeiten möglichst frisch zubereitet, hat einen wichtigen Schritt in Richtung gesündere Lebensweise getan.

Diesem Ansatz folgt übrigens auch der Fastenkalender, der für jeden Tag ein passendes Rezept zur Verfügung stellt.

Bild: (c) Allposters

Whey Proteine bei Mic’s Body Shop

20. Februar 2014

proteine-muskelaufbauUnter den Nährstoffen sind Proteine am wichtigsten – ohne sie könnte der menschliche Körper nicht lange überleben. So sind sie gerade für die ständige Erneuerung der Zellen und für den Aufbau von neuen Muskeln besonders wichtig. Wieviele Proteine man am Tag zu sich nehmen sollte, hängt von mehreren Faktoren ab. Für einen erwachsenen Menschen sollten es mindestens 0,8g Protein pro kg Körpergewicht pro Tag sein, besser fährt man mit der Faustregel 1g. Bei Kindern und Jugendlichen, die wachsen, ist der Bedarf logischerweise höher, ebenso bei schwangeren und stillenden Frauen. Und gerade Sportler, die Muskelmasse aufbauen wollen, brauchen deutlich mehr Eiweiß – bis zu 2,5g pro kg Körpergewicht und Tag können es hier sein – das heißt, dass ein 80kg schwerer Mann, der Leistungssport betreibt, 200g reines Protein zu sich nehmen muss. Und da es nicht nur auf die reine Proteinmenge, sondern auch auf die Zusammensetzung aus den verschiedenen Aminosäuren ankommt, kann es eine Herausforderung sein, diese Menge mit normaler Nahrung zu erreichen – hier bietet sich Sportnahrung als ideale Proteinquelle an. Und auch für eine weitere Gruppe ist diese empfehlenswert: Menschen die Abnehmen wollen, die den Spagat zwischen niedriger Kalorienzufuhr und ausreichender Proteinzufuhr hinbekommen müssen.

Die große Auswahl an Sportnahrung bei Mic’s Body Shop bietet dabei für alle Anforderungen passende Proteinprodukte an, darunter viele Whey Proteinprodukte. Einige wollen wir noch kurz hervorheben.

  • Besonders interessant finden wir das NATURE’s BEST Isopure Whey Protein Isolat, ein Protein-Getränk, das nicht den klassischen Eiweiss-Shake Geschmack hat und pro Flasche 32g Protein liefert – ohne Fett und ohne Kohlenhydrate. Gerade, wenn man abnehmen will, ist dies ideal.
  • Für Sportler, die den Schwerpunkt auf Muskelaufbau legen wollen, ist das EXTREME WHEY DELUXE von BODY ATTACK gut geeignet. Es ist eine Mischung aus Whey-Protein-Isolaten und Whey-Protein-Konzentraten. Dadurch enthält es besonders viel Eiweiß. Da es mit Lactase-Enzym angereichert ist, ist es auch für Menschen mit Laktose-Intoleranz verträglich.
  • Wer bei Protein-Produkten Probleme mit dem Geschmack hat, sollte GOLD WHEY von WEIDER ausprobieren, bei dem auf einen besonders angenehmen Geschmack geachtet wurde.

Daneben sind viele weitere Proteinprodukte in verschiedenen Größen und Preiskategorien verfügbar, meist auch deutlich günstiger, als bei vielen anderen Anbietern.

Einen Hinweis wollen wir aber nicht vergessen: Alle Proteinprodukte sind auf Dauer kein Ersatz für eine ausgewogene Ernährung, sondern unterstützen diese in Zeiten erhöhten Proteinbedarfs,

Bild: “Guy After Gym Workout” (c) by stockimages, freedigitalphotos.net

Gesunde Rezepte bei gutekueche.ch

28. Januar 2014

gesunde-kuecheRezeptseiten im Internet gibt es unzählig viele. Was einerseits positiv ist, ist andererseits auch ein Problem, wenn man auf der Suche nach gesunden Rezepten ist – diese gehen im Wust leicht unter. Doch stellt sich zunächst die Frage, was eine gesunde Ernährung eigentlich ausmacht.

Klar ist – der Körper benötigt zum Leben Proteine, Fette, Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente. Kohlenhydrate sind zwar nicht lebensnotwendig, liefern schnelle Energie. Bei weiteren Inhaltsstoffen der Nahrung – wie z.B. sekundären Pflanzenstoffen – ist zwar unklar, inwieweit diese wirklich essentiell sind, sie haben aber häufig positive Auswirkungen auf die Gesundheit und z.B. antioxidative Wirkung und können somit Herz- und Kreislauferkrankungen und möglicherweise auch bestimmten Krebsarten vorbeugen.

Damit ist eigentlich auch schon klar, was bei einer gesunden Ernährung besonders wichtig ist: Sie versorgt den Körper mit den Inhaltsstoffen, die er braucht und belastet ihn möglichst wenig mit unerwünschten Stoffen, z.B. chemischen Zusätzen oder zu viel Fett oder Zucker. Komplizierter wird es jedoch im Detail: Denn je nach Lebensphase und -Situation ist der Bedarf an Nährstoffen durchaus unterschiedlich. So muss sich ein Jugendlicher anders ernähren, als ein Senior. eine schwangere Frau muss besonders auf eine gute Nährstoffversorgung achten und ein aktiver Sportler braucht mehr Energie als ein reiner Büromensch.

Weitere Unterschiede ergeben sich aus Ernährungsphilosophien: Vegetarier und Veganer müssen auf ganz andere Dinge achten als Menschen, die auf normale Mischkost setzen. Und viele gesundheitsbewusste Menschen verfolgen inzwischen bestimmte Ernährungskonzepte wie Low-Carb (wenig Kohlenhydrate) oder glutenfreie Ernährung.

Eines trifft aber allgemein zu: Rezepte für eine gesunde und ausgewogene Ernährung sind möglichst abwechslungsreich und kommen mit möglichst wenigen künstlichen Inhaltsstoffen aus: Eben frische, unveränderte Lebensmittel statt Fertiggerichte. Denn die beste Quelle für Vitamine und Mineralstoffe sind nicht Nahrungsergänzungsmittel sondern frische Lebensmittel, allen voran Gemüse.

Eine Rezeptseite wie gutekueche.ch beachtet diesen Grundsatz und nimmt dabei inhaltlich auch auf die eingangs geschilderten Anforderungen Rücksicht – d.h., es werden unterschiedliche Lebensabschnitte und Ernährungsphilosophien erklärt und bei den dargestellten Rezepten auch beachtet.

Eine seriöse und fundierte Rezeptseite ist damit auch Ihr Einstieg in eine besser Ernährung und damit generell ein gesünderes Leben.

Gesund kochen mit dem richtigen Zubehör

11. Dezember 2013

gesunde-ernaehrung

Die Deutschen fangen an, in der Küche umzudenken. Und das ist auch gut so, denn mittlerweile ist über die Hälfte der Deutschen zu dick. Seien es die verführerischen Pommes oder der schnelle Burger für zwischendurch. Auch Pizza und Co verführen und lassen ihre Spuren am Körper zurück.

Ungesättigte und gesättigte Fettsäuren

Für eine gesunde Ernährung ist ein fettarmes Kochen der wichtigste Punkt. Da Fett ein Energieträger ist, sollte dieser nicht ganz weggelassen werden. Allerdings gibt es verschiedene Arten von Fetten, die der Körper verarbeitet. Hauptsächlich gibt es gesättigte Fettsäuren und ungesättigte Fette. Für den Körper sind die ungesättigten Fettsäuren die Richtigen, denn diese wandeln die Energie so um, wie wir sie brauchen. Da unser Körper nicht von alleine regenerieren kann, müssen wir diese Fette für eine Zellerneuerung aufnehmen. Die gesättigten Fette sind schädlich und auf langer Sicht gesehen eine Gefahr für den Körper. Sie verstopfen Arterien und führen zu Übergewicht.

Gesättigte Fettsäuren sind enthalten in:

  • Wurstwaren
  • Erdnussflips
  • Schokolade
  • Fast Food

Ungesättigte Fettsäuren sind:

  • Rapsöl
  • Avocados
  • Oliven
  • Nüssen

Gerade das Kochen mit Olivenöl wird bevorzugt, um die ungesättigten Fettsäuren dem Körper zuzuführen.

Das richtige Kochgeschirr für gesunde Ernährung

Mit dem richtigen Werkzeug lässt sich noch mehr Fett einsparen. Auch die Industrie hat schon lange ihre Produkte umgestellt und mit einer beschichteten Pfanne gelingt vieles einfacher mit einer geringen Menge an Öl. Frittiertes Essen muss auch nicht mehr der Vergangenheit angehören, denn durch neuste und modernste Technik reicht eine geringe Menge an Öl, um sein Essen frittieren zu können. Neben dem fettarmen braten in der richtigen Pfanne kann man auch viele Gerichte im Backofen herstellen. Frikadellen sind ein gutes Beispiel dafür. Hat man sie vorher im Fett schwimmen lassen, so kann man sie im Backofen gar braten und sie sind trotzdem noch saftig. Ob es die beschichtete Pfanne ist, die Fritteuse, die nur einen geringen Ölanteil braucht, oder der Bräter für den Backofen. Wer sich mit den richtigen Geräten eindeckt, der lernt schnell das fettarme kochen, da dies im Geschmack keinen Unterschied mehr macht.  Auf dieser Webseite kann man sich die besten Kochtöpfe und Pfannen kaufen, um seine Nahrung umzustellen.

Umstellung auf Gemüse

Man erreicht noch mehr gesunde Küche, wenn man sein Fleischbedarf reduziert. Hat man in der Steinzeit jeden Tag eine Fleischmahlzeit haben müssen, um den Anforderungen des Körpers gerecht zu werden, so reicht es heute einmal in der Woche. Der Kalorienverbrauch ist nicht so hoch wie früher, sondern durch Berufe, die am Schreibtisch ausgeübt werden, bewegt man sich nicht mehr so viel, wie die Steinzeitmenschen, die ihr Essen vorher noch fangen mussten. Darum ist viel Gemüse in den Küchen für eine gesunde Ernährung oberstes Gebot. Da Gemüse einen großen Eigenanteil an Wasser hat, muss man keine Fette hinzugeben, um dies gar zu kochen, sondern mit dem richtigen Kochtopf, zieht es von alleine. Gemüse kann man in vielen Varianten herrichten, sodass es jedem schmeckt, der seine Nahrung umstellen möchte. Ob im Backofen, in einem Bratschlauch oder tiefgefroren langsam aufwärmend im passenden Topf. Natürlich ist frisches Gemüse immer das Beste.

Bild: © christianreimer (CC-BY-SA-2.0) via Flickr

Ursachen der ungewollten Kinderlosigkeit

7. Oktober 2013

traurig-kinderlosBei den meisten Paaren, die fest zusammen sind, kommt mit der Zeit der Wunsch nach Kindern. Und während dies meisten kein allzu großess Problem darstellt, ist Unfruchtbarkeit gerade in Mitteleuropa nicht mehr sehr selten. Grundsätzlich hat heutzutage ca. jedes sechste Paar Schwierigkeiten bei der Erfüllung seines Kinderwunschs. Bei rund 10 % der Paare dauert es länger als zwei Jahre, bis sie Kinder zu bekommen und immerhin 3–4 % der Paare bleiben dauerhaft ungewollt kinderlos.

Ursachen für Unfruchtbarkeit gibt es viele. Und sah man früher die Gründe für den nicht erfüllten Kinderwunsch fast schon grundsätzlich bei der Frau, wissen wir es dank der medizinischen Forschung inzwischen besser. Eindeutig bei der Frau liegen die Ursachen in rund 30% der Fälle, ebenso oft beim Mann. In 20% sind die Gründe bei bei beiden Partnern zu suchen, in weiteren 20% gibt es keine eindeutig feststellbare Ursache.

Ursachen bei der Frau

Mit der richtigen Ernährung vor der Schwangerschaft und einem bewussten Lebenswandel ist vielen kinderlosen Paaren schon geholfen, insbesondere bei älteren Frauen kann diese die Wahrscheinlichkeit einer Schwangerschaft erhöhen, denn ab dem 35. Lebensjahr nimmt die weibliche Empfängnisfähigkeit zunehmend ab und nach dem 45. Lebensjahr ist eine Schwangerschaft äußerst ungewöhnlich. Bei dem heutigen Trend, Kinder immer später zu bekommen, ist dies ein nicht zu vernachlässigender Grund.

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Das Doppelherz System für Schwangere und Mütter

4. Oktober 2013

doppelherz-systemDass eine gesunde Ernährung vor, während und nach der Schwangerschaft wichtig ist, haben wir auf umstellung.info schon mehrfach dargelegt. Besonders unser Artikel über die Ernährung bei geplanter Schwangerschaft erfreut sich größter Beliebtheit. Doch auch gerade während der Schwangerschaft und der nachfolgenden Stillzeit sollte frau darauf achten, dass sie sich mit allen wichtigen Nährstoffen versorgt – im Interesse der eigenen Gesundheit und besonders auch der des Kindes.

Während mit einer ausgewogenen und abwechslungsreichen Ernährung die meisten Nährstoffe, Vitamine, Spurenelemente und Mineralstoffe in hinreichender Menge aufnimmt, ist dies gerade bei Folsäure und den beiden Omega-3-Fettsäuren EPA (Eicosapentaensäure) und DHA (Docosahexaensäure) schwierig.

Folsäure gehört zu den B-Vitaminen und wird daher manchmal auch Vitamin B9 oder B11 sowie Folat genannt. Sie ist besonders für die Zellteilung und das Gewebewachstum des ungeborenen Kindes auch schon in den ersten Schwangerschaftswochen wichtig. Enthalten ist sie z.B. viel in Spinat und Vollkornprodukten. Dennoch erreichen die wenigsten Menschen über die Ernährung, die 300µg aufzunehmen, die empfohlen werden, geschweige denn die 600µg, die es bei schwangeren und stillenden Frauen sein sollten. WAIT! There is more to read… read on »

Natürlich durch die Erkältungszeit

30. September 2013

erkaeltungszeitDer Herbst bringt nicht nur sonnige Tage mit farbenfroh leuchtenden Blättern mit sich sondern leider auch mehr und mehr nass-kalte Tage, je mehr es auf den Winter zugeht. Und damit steigt auch das Risiko, eine Erkältung zu bekommen.

Vorbeugen ist besser als Heilen

Auslöser einer Erkältung sind meist Viren, gelegentlich auch Bakterien. Und auch wenn die Erkältung nichts mit Kälte direkt zu tun hat, besteht durchaus ein Zusammenhang mit der “kalten Jahreszeit”. So wird bei vielen Menschen durch eine unzureichende Ernährung und einen Mangel an Sonnenlicht das Immunsystem geschwächt. Zudem wird der Kontakt zu anderen Menschen enger, zum Beispiel indem man beim Warten auf den Bus bei Regen unter dem Wartehäuschen zusammenrückt. Nicht zuletzt sorgt die Heizungsluft in den Räumen dafür, dass die Schleimhäute empfindlicher sind und damit ein Einfallstor für Bakterien darstellen.

Sind einem diese häufigen Ursachen für eine Erkältung bewusst, kann man auch vorbeugend tätig werden. Eine besondere Bedeutung hat dabei die Ernährung. So sollten Sie viel Gemüse und Obst essen, darunter am besten heimische Sorten. Äpfel, Birnen, Kürbis, Wirsing und andere Kohlsorten sind jetzt frisch verfügbar und versorgen den Körper mit den Vitaminen und Mineralstoffen, die er jetzt braucht, um das Immunsystem fit zu halten. Und auch trinken sollten Sie genug: am besten Wasser und Tees, so bleiben Ihre Schleimhäute feucht und können Bakterien besser abwehren.

Sobald sich die Gelegenheit bietet noch etwas Sonne zu tanken, sollten Sie die nutzen. Schon mit einem kurzen Spaziergang in der Mittagspause tun Sie etwas für die Vitamin-D Produktion in Ihrem Körper und stärken Ihr Immunsystem weiter.

Mit einer nicht zu warmen und nicht zu trockenen Raumluft in Büro, Wohnräumen und Schlafzimmer unterstützen Sie die Schleimhäute in Nase und Mund sowie Ihre Bronchien.

Schließlich sollten Sie Menschenansammlungen möglichst meiden, um so das Ansteckungsrisiko durch Tröpfchen- oder Schmierinfektionen niedrig zu halten.

Wenn Sie diese Maßnahmen beachten, können Sie das Risiko, eine Erkältung zu bekommen, deutlich reduzieren.

Wenn die Erkältung da ist

Sicher, hinterher ist man immer klüger. Aber spätestens, wenn die Erkältung dann da ist, sollten Sie die oben beschriebenen Maßnahmen umsetzen, um den Krankheitsverlauf zu verkürzen. Wenn Sie es einrichten können, sollten Sie auch etwas kürzer treten, damit Ihr Körper gegen die Invasion der Erkältungsviren kämpfen kann.

Auch homöopathische Mittel werden gegen Erkältungen eingesetzt, besonders bekannt ist dabei Meditonsin. Es enthält die homöpathischen Wirkstoffe Aconitinum D5, Atropinum sulfuricum D5 und Mercurius cyanatus D8. Diese unterstützen den Körper darin, seine Selbstheilungskräfte zu aktivieren. Um den vollständigen Ausbruch der Erkältung möglichst noch zu verhindern, sollten sie möglichst frühzeitig mit der Behandlung beginnen.

Sollten Sie mit diesen natürlichen Maßnahmen keinen Erfolg haben und die Erkältung dauert länger als eine Woche an, sollten Sie einen Arzt aufsuchen und mit diesem die weitere Behandlung besprechen. Kritisch hinterfragen sollten Sie jedoch einem Einsatz von Antiobiotika und diesem nur zustimmen, wenn Ihre Erkältung Bakterien als Ursache hat oder andere gewichtige Gründe dafür sprechen – z.B. wenn zu befürchten ist, dass eine Lungenentzündung oder eine bakterielle Infektion des Herzmuskels drohen. Denn so harmlos eine Erkältung anfangs sein kann – wird sie verschleppt, kann sie zu schwerwiegenden Folgen führen.

Daher sollten Sie zusehen, dass Sie es mit natürlichen Mitteln verhindern, dass es überhaupt zu einer Erkältung kommt.

Bild: (c) porbital, freedigitalphotos.net

Atkins Diät – Wie funktioniert diese und wie effektiv ist diese Diät?

14. September 2013

steak-atkinsDie Atkins Diät stellt gewissermaßen die Basis der Low Carb Diäten dar. Sie wurde erstmals während der 1970er Jahre durch Robert Atkins publiziert und begründet sich auf einer massiven Reduzierung der Kohlenhydrate innerhalb des Speiseplans. Proteine sowie Fette hingegen dürfen fast uneingeschränkt verwendet werden.

Der Gedanke hinter der Diät nach R. Atkins

Die Atkins Diät basiert auf der Meinung, dass Kohlenhydrate das Körpergewicht erhöhen. Es wird angenommen, dass sie eine körpereigene Fettverbrennung verhindern und zudem die Produktion von mehr Fett im Organismus forcieren. Mittels der Atkins Diät und somit durch Entzug von Kohlenhydraten wird der Körper dazu gezwungen, Ketonkörper aus dem gespeicherten Fett zu entwickeln. Damit der Stoffwechsel die Möglichkeit hat sich umzustellen, wird zu Beginn der Diät der Glykogenspeicher durch entsprechend geringe Mengen Kohlehydrate entleert.
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