Fastenzeit 2013 – ein persönlicher Rückblick

8. April 2013

fastenzeit-2013Mit etwas zeitlichem Abstand möchte ich ein kurzes Resümee meiner diesjährigen Fastenzeit ziehen. Ich habe ja versucht, auf Fleisch und Kohlenhhydrate sowie Alkohol zu verzichten, wobei die Sonntage fastenfrei waren.

Gerade die Kombination, sowohl auf Kohlenhydrate als auch auf Fleisch zu verzichten, war dann letztlich eine größere Herausforderung als erwartet und hat dazu geführt, dass ich doch einige ganz neue Rezepte ausprobiert habe, wie z.B. Ricotta aus dem Backofen. Und auch Bohnen standen als pflanzliche Proteinquelle vermehrt auf dem Speiseplan, u.a. als italienisches Bohnengemüse. Außerdem gab es mehr Fisch als üblich.

Habe ich durchgehalten – ja, weitgehend. Zugeben muss ich aber, dass es gegen Ende den ein oder anderen Ausnahmetag hinsichtlich eines Biers oder Weins gab. Meist waren diese Einladungen geschuldet. Und aus Zeitgründen habe ich nicht so regelmäßig über meine Erfahrungen geschrieben, wie ich mir das im Vorfeld vorgenommen habe. Im wesentlichen war ich aber konsequent.

Hinsichtlich meines Gewichts hat sich übrigens nur wenig geändert – es ist konstant geblieben. Das liegt aber daran, dass ich mich auch in den Wochen sehr konsequent “Low Carb” ernährt habe, so dass auch keine großen Sprünge erwartet habe.

Und was bleibt? Auf jeden Fall die Absicht, auch in Zukunft weniger Fleisch zu essen und dann auf eine bessere Fleischqualität zu achten. Die neu entdeckten Rezepte kommen dazu gerade recht. Und der Plan ist, auch die nächste Fastenzeit ähnlich zu gestalten. Am 5. März 2014 ist es wieder soweit, dann ist Aschermittwoch.

Beginn der Fastenzeit 2013

12. Februar 2013

Am 13. Februar 2013, dem Aschermittwoch, beginnt wieder die katholische Fastenzeit, die bis zum Karsamstag (30.03.2013) dauert.

Während ursprünglich seitens der Kirche nur kein Fleisch gegessen werden sollte, verzichten Menschen inzwischen (zusätzlich) auf andere Dinge, die ihnen wichtig sind: z.B. Alkohol oder Süßigkeiten. Aber auch hinsichtlich anderer Annehmlichkeiten kann man sich einschränken: so ist z.B. das “Autofasten” zunehmend beliebt, bei dem  auf Bus, Bahn und Fahrrad umsteigt. Wieder andere wollen gezielt abnehmen und ihren Körper reinigen und verzichten auf feste Nahrung.

Dabei wird das Fasten inzwischen längst nicht mehr nur von gläubigen Katholiken praktiziert. Menschen aller Glaubensrichtungen nehmen die Fastenzeit zum Anlass, auf etwas zu verzichten, was ihnen wichtig ist und bewusster zu leben.

Bei uns finden Sie viele Informationen und Hilfen für die Fastenzeit. So z.B. Rezepte für die Fastenzeit, die sich an der katholischen Tradition orientieren, diese aber modern interpretieren. Und auf unserem Fastenkalender finden Sie nicht nur für jeden Tag Tipps, was Sie essen können sondern auch Hinweise für ein bewussteres und nachhaltigeres Leben.

Wie auch schon in den Jahren zuvor werden wir die Fastenzeit 2013 zudem mit weiteren aktuellen Artikeln begleiten. Und auch für Ihre Fragen rund um die Fastenzeit haben wir ein offenes Ohr!

1. Advent – die Fastenzeit beginnt

2. Dezember 2012

Heute ist der 1. Advent. Und während die meisten Menschen damit Lebkuchen, Glühwein und Geschenke verbinden, ist der Advent eigentlich eine Fastenzeit, die auch der Buße dienen sollte. Wie in der vorösterlichen Fastenzeit sollte insbesondere auf Fleisch verzichtet werden. Von der katholischen Kirche ist diese Fastenzeit seit 1917 nicht mehr vorgeschrieben und ist seitdem zusehends in Vergessenheit geraten.

Wir finden aber, dass es durchaus empfehlenswert ist, sich vor dem Weihnachtsfest etwas zu besinnen und innezuhalten und nicht nur auf Fleisch sondern auch auf andere Genüsse zu verzichten.

Aus diesem Grund haben wir mit die Seite Adventsfasten gestartet, die Ihnen für jeden Tag der Adventszeit einen Vorschlag macht, was Sie essen können.

Aber auch der Genuss kommt nicht zu kurz – denn wie auch in der Fastenzeit vor Ostern sind die Sonntage fastenfrei.

In diesem Sinne wünschen wir Ihnen einen schönen ersten Advent!

Die 10 beliebtesten Diäten bei umstellung.info

6. November 2012

Uns hat einmal interessiert, welche Diäten und Ernährungskonzepte unsere Besucher am meisten interessieren – und hier ist die Liste der Diäten, die seit Start von umstellung.info bis heute am meisten abgerufen wurden:

  1. Dukan Diät – die Diät des französischen Arztes Dr. Pierre Dukan zählt zu den beliebtesten Diäten der Welt. Sie flexibel und für die meisten abnehmwilligen Menschen sehr gut geeignet.
  2. Steinzeiternährung – essen, was es schon immer gab: Gemüse, Nüsse, Fisch, Fleisch und keine verarbeiteten Lebensmittel. Die Steinzeiternährung gewinnt zu Recht immer mehr Anhänger.
  3. Jenny Craig Methode – in Deutschland ist dieses Konzept, bei dem man anfangs fertig zubereitete Lebensmittel kauft, noch gar nicht angekommen. Das Interesse ist trotzdem riesig.
  4. Ruth Moschners Schoko-Diät – klingt verlockend, ist aber eine ganz vernünftige Methode, die auf wenig Kohlenhydrate setzt und Schokolade in kleinen Mengen gegen Heißhungerattacken einsetzt.
  5. Tracy Anderson Methode – die richtige Entscheidung, wenn Sie als Frau einen perfekt trainierten Körper wollen.
  6. Buttermilch-Diät – ein einfaches Konzept, das aber leider noch in der Entwicklung ist. Nur wenig Informationen sind verfügbar.
  7. Katholische Fastenzeit – einmal im Jahr verzichten die Katholiken 40 Tage lang auf Fleisch. Das liegt (wieder) im Trend.
  8. Abnehmen ohne Diät – auch mit ganz normaler bewusster Ernährung können Sie abnehmen. Hier erzählen wir Ihnen, wie das geht.
  9. adaptural – ADAPTed natURAL – eine an die modernen Ernährungsgewohnheiten angepasste Steinzeitdiät.
  10. Amapur – der Einstieg fällt dank des Formula-Konzepts leicht und in der Folge lernt man, wie man seine Ernährung vernünftig umstellt.

Für Sie ist nicht das richtige dabei? Dann werfen Sie doch mal einen Blick in unser Gesamtverzeichnis mit Diäten!

Bild: (c) “Woman Holding Weighing Scales” by stockimages, freedigitalphotos.net

Letzter Tag des Ramadan 2012

17. August 2012

Am 19. August (Sonntag) endet der Ramadan 2012, der islamische Fastenmonat. Gläubige Muslime dürfen ab diesem Tag dann auch wieder tagsüber essen.

Der genaue Zeitpunkt kann zwar aufgrund unterschiedlicher Rechnungsgrundlagen um einen Tag variieren, die deutschen muslimischen Gemeinden haben sich aber auf dieses Datum geeinigt. Auch regional gibt es aufgrund der unterschiedlichen Mondsichtung naturgemäß Unterschiede.

Dann beginnt das Fest des Fastenbrechens, auchAid al Fitra-Fest, ʿĪdu l-Fitr, Ramdanfest oder Zuckerfest genannt wird. Dieses wird dann bis zum Dienstag gefeiert wird.

Typisch für das Ramdanfest ist, dass man seine Verwandtschaft und Freunde besucht. Dazu werden meist süße Gerichte gereicht und eine Süßigkeiten verschenkt wie z.B. Lokum, eine im ganzen Orient verbreitete aber besonders in der Türkei beliebte Süßigkeit. Zudem werden Freunden, Verwandten aber besonders auch bedürftigen Menschen Geschenke gemacht. Wir haben hier einige Rezepte zusammengestellt, die auch zum Zuckerfest passen.

Übrigens, einige islamische Gemeinden laden auch Andersgläubige ein, beim Fest des Fastenbrechens mitzufeiern, so z.B. die Kölner Moscheengemeinde der Türkisch Islamischen Union (Ditib).

Allen unseren muslimischen Lesern wünschen wir ein gesegnetes Ramadanfest.

Ramadan 2012 – der islamische Fastenmonat beginnt

20. Juli 2012

Heute am 20. Juli 2012 beginnt der islamische Fastenmonat Ramadan, in dem gläubige Muslime am Tag selbst nichts essen und trinken und auch sonst enthaltsam und bewusster leben sollen. So fallen unter das Fastengebot z.B. Geschlechtsverkehr und Rauchen, aber auch üble Nachrede, Verleumdung, Lügen und Beleidigungen aller Art sollen unterbleiben. Ausgenommen vom Nahrungsverzicht sind kleine Kinder (vor der Pubertät), schwangere Frauen und Kranke.

Nach Sonnenuntergang darf dann jedoch wieder gegessen und getrunken werden. Auch eine abschließende Mahlzeit im letzten Drittel der Nacht vor Sonnenaufgang, sahur genannt, ist erlaubt bzw. wird teilweise auch als Pflicht angesehen.

Beim muslimische Fasten steht – wohl noch stärker als beim Fasten der Christen – das bewusstere Erfahren der Religion im Vordergrund, weniger der Verzicht auf Nahrung an sich. Das Essen zum abendlichen Fastenbrechen soll sogar ein richtiges Festmahl sein.

So gibt es beim traditionellen türkische Fastenbrechen zuerst verschiedene kleine Vorspeisen wie Schafskäse, Oliven, eingelegte Gemüse, Kichererbsenpaste und Datteln. Meist folgt dann eine, Suppe z.B. Knoblauchsuppe. Es folgen Gemüsegerichte und Fleisch, wozu es meist Reis und/oder Fladenbrot gibt. Den Abschluss bilden dann die bekannten türkischen Gebäckspezialitäten wie Baklava.

Viele Muslime nutzen den Ramadan inzwischen aber auch, um abzunehmen und nehmen dann abends eher leichte Gerichte zu sich, z.B. Salate mit etwas Fisch oder Fleisch.

Bei umstellung.info finden Sie übrigens einige für den Ramadan geeignete Rezepte, die wir während des Monats fortlaufend ergänzen.

Das Fest des Fastenbrechens wird dann am 19. August 2012 gefeiert, dann endet der Ramadan 2012.

Wir wünschen allen unseren muslimischen Lesern einen gesegneten Ramadan.

Karsamstag 2012 – der letzte Tag der Fastenzeit

7. April 2012

Der heutige Karsamstag ist der letzte Tag der Fastenzeit. Und wie jedes Jahr stellt sich wieder die Tage, wann die Fastenzeit genau endet.

Tatsächlich wird das aber nicht ganz einheitlich gehandhabt. So wird in vielen Regionen das Fasten bereits um 12h Mittags gebrochen, meist dann mit einem deftigen Eintopf mit Fleisch. Streng genommen endet das Fasten aber erst nach der Osternachtsmesse, die nach Einbruch der Dunkelheit beginnt und meist noch am Karsamstag endet. Gegessen werden danach traditionell Osterschinken, Eier Brot und dazu Meerrettich. In vielen Regionen gibt es dazu spezielles Bockbier, Osterbock genannt.

Und zum Ende der Fastenzeit hier auch wieder unsere Umfrage – Haben Sie die Fastenzeit durchgehalten?

Haben Sie die Fastenzeit 2012 durchgehalten?

  • Ja, ich habe alle Vorsätze durchgehalten. (50%, 5 Votes)
  • Jein, einiges habe ich geschafft, anderes nicht. (20%, 2 Votes)
  • Ich habe erst gar nicht mitgemacht. (20%, 2 Votes)
  • Nein, ich habe aufgegeben. (10%, 1 Votes)

Total Voters: 10

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Tag der gesunden Ernährung 2012

7. März 2012

Am 7. März 2012 ist wieder der “Tag der gesunden Ernährung” in Deutschland, der vom “Verband für Ernährung und Diätetik e.V.” ins Leben gerufen wurde. Dieses Jahr ist das Schwerpunktthema “Nahrungsmittelunverträglichkeiten – Ursachen, Diagnose und Therapie” – ein breites Feld, das z.B. Laktoseintoleranz und Nahrungsmittelallergien umfasst.

Abgesehen vom Schwerpunktthema soll am heutigen Tage jedoch generell zu einer bewussteren Ernährung aufgerufen werden, deren Ziele eine ausgewogene Versorgung mit Nährstoffen einerseits und die Vermeidung von Übergewicht andererseits sind. Denn Übergewicht und falsche Ernährung sind oft Auslöser für fatale Erkrankungen wie Diabetes, Herzerkrankungen, Gelenkbeschwerden und sogar Krebs.

Wir haben daher zum heutigen Tag gesunden Ernährung fünf Linktipps zusammengestellt:

  1. Unsere immer wieder beliebte kompakte Anleitung “Abnehmen ohne Diät“, die alles wissenswerte rund um ausgewogene Ernährung zwecks Gewichtsabnahme enthält.
  2. Die Empfehlungen der WCRF zur Krebsvorbeugung durch Ernährung.
  3. Es ist nie zu spät, noch in die Fastenzeit einzusteigen: Tipps und Rezepte gibt es beim Fastenkalender.
  4. Selbst kochen ist der beste Weg, zu einer gesunden Ernährung zu kommen. Schauen Sie sich doch “Jamies Kochschule. Jeder kann kochen” mal näher an.
  5. Die offizielle Seite zum “Tag der gesunden Ernährung” des VFED. Hier dürfen wir nur anmerken, dass es wenig glaubwürdig ist, Alfons Schuhbeck als Botschafter für gesunde Ernährung zu präsentieren, der gleichzeitig Werbung für McDonalds macht.

Fastenzeit 2012

22. Februar 2012

fastenzeit-kreuzMit dem heutigen Aschermittwoch beginnt die Fastenzeit, die nicht nur von Katholiken in aller Welt praktiziert wird. Vielmehr hat es sich unabhängig vom Glauben etabliert, in den nächsten Wochen bis Ostern auf etwas zu verzichten und bewusster zu leben.

Nach alter Tradition wird auf den Verzehr auf Fleisch verzichtet, heute stehen aber Süßigkeiten und Alkohol im Vordergrund. Und natürlich können Sie in der Zeit auch eine klassische Diät absolvieren. Aber auch sein sonstiges Verhalten sollte man ändern – indem man z.B. aufs Autofahren verzichtet, wieder mehr liest, mit einer Sportart anfängt oder sich sozial mehr engagiert.

Mehr Ideen, was man in der Fastenzeit tun kann und Hintergrundinfos finden Sie in unserem Beitrag zur Fastenzeit. Dort finden Sie auch einen Fastenplan zum Download, der sich an der modern interpretierten katholischen Tradition orientiert und Ihnen für jeden Tag ein passendes Rezept vorschlägt.

Oder Sie machen für die Dauer der Fastenzeit fastenkalender.org zu Ihrer Startseite – hier gibt es automatisch für jeden Tag nicht nur Empfehlungen, was Sie essen können, sondern auch, wie Sie die Fastenzeit bewusster gestalten können.

Auch hier auf umstellung.info werden wir die Fastenzeit mit einigen aktuellen Beiträgen weiter begleiten – seien Sie dabei!

Bildquelle: aboutpixel.de / Cross © Jonas Schilke

Wann genau endet die Fastenzeit?

22. April 2011

Viele fragen sich, wann genau die katholische Fastenzeit endet. Hier gibt es jedoch keine allgemeingültige Antwort:

Nach strenger katholischer Auslegung endet die Fastenzeit in der Nacht von Samstag auf Sonntag nach der Ostermesse. Dann wird in vielen Gegenden traditionell ein “Osterschinken” gegessen. Dabei handelt es sich meist um einen Beinschinken, der oft im Brotteig zubereitet wird. Dazu gibt es Meerrettich und Ostereier.

Verbreitet ist auch der Brauch, das Fasten am Karsamstag um 12h Mittags zu beenden. Hier gibt es dann meist traditionell einen Eintopf, oft mit Sauerkraut und Hackfleisch. Besonders im süddeutschen und österreichischen Raum ist dieser Brauch verbreitet.

Sie können sich also getrost für eine dieser beiden Möglichkeiten entscheiden.

Doch daneben existieren noch andere Varianten: So die sehr strenge Einstellung, bei der der Karsamstag noch ein kompletter Fastentag ist. Sehr lax hingegen ist die Ansicht, nach der am Karsamstag nicht mehr gefastet wird. Und manche fasten bis zum Einbruch der Dunkelheit am Karsamstag.