4. Januar 2013
Nachdem ich am ersten Tag ja nichts gegessen haben, gab es auch am zweiten Tag zum Frühstück nur eine Tasse schwarzen Kaffee und ein Glas Wasser.
Das erste Essen kam dann mittags auf den Tisch: gemischter Salat mit rohem Rotkohl und roten Zwiebeln, dazu rund 125g Hühnerbrustfilet. Als Salatdressing nehme ich nur etwas salzarme Sojasauce. Die 200g Salat füllen den Magen gut und das Hühnchenfleisch sorgt dafür, dass die Proteinversorgung nicht zu kurz kommt.
Über den Tag verteilt trank ich diesmal 2,5l Wasser. Und das ist auch gut so: der Körper stellt sich jetzt langsam darauf um, das eingelagerte Fett zu verbrennen. Das Wasser hilft, die dabei entstehenden Nebenprodukte auszuscheiden.
Abends kamen Minutensteaks vom Schwein mit Knoblauch auf den Tisch, dazu Schnittlauch-Schmand und in etwas Salzwasser gegarten Brokkoli (Bild). Beim Gemüse langte ich richtig zu: gut 700g habe ich gegessen, was für einen guten Schub an Ballaststoffen sorgt.
Hungrig ins Bett gehen musste ich also nicht – wobei mir schon klar war, dass ich damit wieder etwas “zunehmen” würde.
Und so ist es dann auch: genau 81kg zeigt die Waage an, 600g mehr als am Vortag aber immer noch 1,4kg weniger als zu Beginn. Über solche Gewichtsschwankungen gerade zu Beginn einer Diät darf man sich eben keine Gedanken machen, sie sind ganz normal.
Insoweit gehe ich ganz entspannt in den heutigen Tag.
Severin Tatarczyk berichtet hier über seinen Plan, zum Anfang des Jahres 2013 8kg abzunehmen. Alle Beiträge aus der Artikelserie finden Sie unter dem Stichwort 8kg Projekt.
3. Januar 2013
Was so ein Buttermilch-Stopptag bringen kann: 80,4kg zeigte die Waage heute nach dem ersten Tag meines 8kg-Abnehmen-Projekts an. Das sind genau 2kg weniger innerhalb von 24 Stunden.
Wie angekündigt habe ich gestern keine feste Nahrung zu mir genommen. Auf dem Programm standen zwei Becher reine Buttermilch, davon einer mittags und einer Abends sowie über den Tag verteilt etwas über zwei Liter Wasser. Als Extra gab es zum Frühstück dann noch einen Espresso – der aber ohne Zucker. Einsteigern empfehle ich übrigens, auf den Kaffee zu verzichten. Für viele Menschen ist es ungewohnt, mal einen Tag nichts zu essen, da kann die anregende Wirkung des Koffeins störend sein. Wenn Sie schon Erfahrung mit Fastentagen gemacht haben, gut damit zurechtkommen und auf ihren Kaffee nicht verzichten wollen, ist dagegen aber nichts einzuwenden – solange Sie auf Zucker, Süßstoffe oder Milch verzichten.
Warum aber so viel Gewichtsverlust? Der Körper ist in der Lage, einen “Zuckervorrat” zu speichern, aus denen er die Energie zieht, wenn kein Nachschub kommt. Erklärt ist das übrigens etwas ausführlicher in unserem Artikel über Gewichtsschwankungen, der zur Lektüre empfohlen sei. Klar ist also, Fett werde ich durch den Fastentag noch nicht bzw. kaum verloren haben, aber durch das Leeren der Glykogen-Speicher sind die besten Voraussetzungen geschaffen, den Körper dazu zu bringen, mit der Fettverbrennung zu starten. Das steht genauer in unserem Artikel, wie Low-Carb funktioniert.
Nudeln, Pizza, Pasta, Reis und Brot werde ich mir also heute sparen. Stattdessen wird es Gemüse, Salat und Fleisch geben. Was genau und was die Waage dazu sagt, können Sie morgen hier lesen.
Severin Tatarczyk berichtet hier über seinen Plan, zum Anfang des Jahres 2013 8kg abzunehmen. Alle Beiträge aus der Artikelserie finden Sie unter dem Stichwort 8kg Projekt.
30. Juni 2012
Wie eine aktuelle Studie zeigt, kann Koffein die Leistung von Muskeln verbessern. Jason Tallis, von der Coventry University in England, untersuchte dabei die Muskelleistung von zwei Kontrollgruppen von Mäusen. Die Mäuse, die regelmäßig eine Koffeindosis erhielten, die wenigen Tassen Kaffee pro Tag beim Menschen entspricht, zeigten nach wenigen Wochen eine um bis zu 6% bessere Muskelleistung.
Dabei ist der Effekt bei ausgewachsenen Mäusen “im besten Alter” am höchsten, bei Senioren etwas schwächer. Bei jungen Mäusen bringt das Koffein-Doping praktisch nichts (nur 1% Steigerung). Tallis hält die Ergebnisse für auf den Menschen übertragbar.
Regelmäßiger Kaffeekonsum kann sich demnach auch positiv auf den Alterungsprozess von Muskeln auswirken.
Mehr über das schwarze Getränk finden Sie auf unserer Übersichtseite Kaffee.
21. Juni 2012

Über Matcha, das grüne japanische Teepulver, haben wir ja gerade berichtet. In den USA gibt es aber einen neuen Geheimtipp, mit dem man für weniger Gewicht und mehr Gesundheit sorgen kann: grünen Kaffee.
Seitdem eine medizinische Studie Anfang des Jahres deutliche Belege dafür lieferte, dass grüner Kaffee beim Abnehmen hilft, ist ein wahrer Run darauf entbrannt.
Moment – grüner Kaffee, werden Sie sich jetzt fragen? Was ist das? Das ist zunächst einmal nichts anderes als Kaffee aus grünen, nicht gerösteten Bohnen, wie sie auf dem Bild zu sehen sind. Der schmeckt eigentlich nicht nach viel, wird aber traditionell manchen arabischen Kaffeemischungen beigefügt. Und seitdem die Studienergebnisse da sind, bietet sogar Starbucks in den USA Kaffeespezialitäten mit einem kleinen Anteil grünen Kaffee an.
Die meisten Menschen dort nehmen aber einfach ein Extrakt aus grünen Kaffeebohnen zu sich, das eine höhere Wirkstoffdosis enthält und zusätzlich leicht anregend und als Antioxidanz wirken soll. Auch die Bräunung der Haut soll das Extrakt aus grünem Kaffee beschleunigen.
Wenn Sie mehr erfahren wollen, finden Sie das auf der Infoseite über das Extrakt aus grünem Kaffee.
1. Juli 2010
Es war nur noch eine Frage der Zeit: Amazon verkauft jetzt auch Lebensmittel und Getränke
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Über 65.000 verschiedene Produkte sind verfügbar, von Kaffee und Tee über Alltagsprodukte hin zu Spezialitäten bis hin zu Weinen. Die Produkte können nach verschiedenen Kriterien gesucht werden und sind meist mit umfangreichen Beschreibungen versehen. Und alles natürlich in gewohnter Amazon-Qualität.
Zum Bereich Lebensmittel und Getränke
14. Mai 2010
Haben Sie gestern den Vatertag zu sehr gefeiert? Hier sind fünf Drinks gegen den Kater:
- Kaffee mit Zitrone – das Mittel der Italiener
- Virgin Mary – die alkoholfreie Variante der Bloody Mary
- Witwe Bolte – macht den Kopf wieder frei
- Quark Power Drink – bringt die verlorene Energie zurück
- Oyster – für harte Fälle
Auch wenn Sie keinen Kater haben; diese fünf Drinks sorgen für mehr Power am Tag!
2. April 2010
Gestern berichteten wir über das Abnehmhormon Siyuesin: Essen was man will – und das ohne zuzunehmen. Inzwischen sind wir selbst skeptisch geworden und wollen die Geschichte kritisch betrachten
1. Die beiden Forscher:
Eine Fu Irst einen Arnold Pril konnten wir bei der Webrecherche nicht finden, jedoch etwas erschreckendes, wenn man die Vornamen Abkürzt: F.Irst A.Pril.
2. Die Stadt Siyue
Auf der Suche nach der Provinzhauptstadt Siyue stießen wir auf folgenden Wörterbucheintrag:
四月 [四月] sì yuè: der April
…die Chancen, dass die Geschichte stimmt, sinken.
3. Das Hormon Siyuesin
Dementsprechend gibt es auch kein Hormon Siyuesin. Für die Senkung des Blutzuckerspiegels ist tatsächlich Insulin verantwortlich und seine Gegenspieler, die den Blutzuckerspiegel anheben, sind Glucagon, Adrenalin, Kortisol und einige Schilddrüsenhormone.
Der Blutzuckerspiegel steigt vor allem nach der Aufnahme kohlenhydratreicher Nahrung an. Als Reaktion darauf wird von den β-Zellen Insulin ins Blut ausgeschüttet. Die Hauptwirkung des Insulins für die rasche Senkung der Blutzuckerkonzentration ist seine „Schlüsselfunktion“ für den Transport von Glukose aus dem Blutplasma und aus der Gewebsflüssigkeit in das Zellinnere. Vor allem die Leber- und Muskelzellen können in kurzer Zeit große Mengen von Glukose aufnehmen und sie in der Folge entweder in Form von Glykogen speichern oder in Energie umwandeln.
Quelle: Wikipedia.
4. Die Herkunft des Hormons
Daher ist es auch Unfug, dass das angebliche Wunderhormon aus durch von Meerkatzen verdauten Avocado-Kernen gewonnen wird. Es gibt aber tatsächlich eine Spezialität, die so entsteht: Kopi Luwak.
Kopi Luwak stammt aus Indonesien von den Inseln Sumatra, Java und Sulawesi. “Kopi” ist das indonesische Wort für Kaffee. “Musang luwak” die indonesische Bezeichnung für den Fleckenmusang. Der wieselähnliche Baumbewohner ernährt sich auch von den Früchten der Kaffeepflanze, von denen er aber nur das Fruchtfleisch verdauen kann, die Bohnen werden ausgeschieden. Das Exkret wird von den Einheimischen eingesammelt, und die Bohnen werden gewaschen und leicht geröstet. Da die Kaffeekirschen im Darm des Tieres einer Nassfermentation durch Enzyme ausgesetzt waren, schmeckt der so gewonnene Kaffee etwas anders: Kenner loben sein dunkles und volles Aroma, das aber tatsächlich auch muffige Töne habe. Kopi Luwak gilt als der teuerste Kaffee der Welt.
5. Nestlé
Nestlé hat mit der Geschichte natürlich nichts zu tun – außer, dass das Unternehmen auch Kaffee herstellt und vertreibt.
Fazit
…schade eigentlich, so ein Abnehmhormon wäre doch eine tolle Sache gewesen.
Kommentare:
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19. Januar 2010
…das behauptet zumindest das neue Ernährungsportal EatSmarter:

Link zu EatSmarter
Rechnen wir einmal nach: Gehen wir davon aus, dass die Angabe ca. 60mg Koffein pro Tasse stimmt. Dann sind das bei 70 Tassen Kaffee ca. 4g Koffein. Der Koffeingehalt ist aber abhängig von der Bohnensorte, dem Alter der Bohnen, der Zubereitungsart, der verwendeten Kaffeemenge und dem Tasseninhalt. Und so kann eine Tasse durchaus 120mg Koffein enthalten: bei 70 Tassen also 8,4g – diese Dosis ist für die meisten Menschen tödlich.
Vergiftungserscheinungen treten aber schon viel früher auf: je nach Alter, Körpergewicht und Gewöhnung schon ab 0,5g Koffein. Unruhe und schnelleren Herzschlag als Symptome kennen viele, die an einem Tag mehr Kaffee als üblich getrunken haben; schon 5 starke Tassen können diese verursachen. Hör- und Sehstörungen, Herzrasen (Tachykardien), Herzrhythmusstörungen (Extrasystolien) und sogar ein Delir sind möglich.
Von den für zulässig gehaltenen 70 Tassen Kaffee am Tag kann man also nur abraten – im Zweifel sind Sie schon nach 35 Tassen tot.
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