Mehr als 10 Zigaretten am Tag kosten 9,4 Lebensjahre

13. August 2014

Ja – Sie haben die Überschrift richtig gelesen. Männer, die mehr als 10 Zigaretten am Tag rauchen, leben im Schnitt fast 10 Jahre weniger als Nichtraucher und bei Frauen sind es immerhin noch 7,4 Jahre. Und wer weniger als 10 Zigaretten am Tag raucht, verliert geschlechtsunabhängig immerhin noch gut fünf Lebensjahre, so Rudolf Kaaks, der Leiter der Abteilung “Epidemiologie von Krebserkrankungen” am DKFZ (Deutsches Krebsforschungszentrum) ist.

Seit 1994 führt seine Abteilung eine Studie mit rund 25.500 Teilnehmern durch, bei der die Auswirkungen des Lebensstils auf die Lebenserwartung untersucht werden. Sie ist Teil der europäischen Langzeitstudie “European Prospective Investigation into Cancer and Nutrition”, die fast 520.000 Teilnehmern hat.

Weitere hohe Risikofaktoren sind Übergewicht, viel Alkohol und zu hohes Fleisch. Kommen diese mit dem Rauchen zusammen, kostet das im Schnitt bei Männern 17 Lebensjahre, bei Frauen rund 14.

Die größte Lebenserwartung haben Nichtraucher mit einem BMI zwischen 22,5 und 24,9, die zudem nur moderat Alkohol trinken, körperlich aktiv sind und wenig rotes Fleisch, im Gegenzug aber viel Obst und Gemüse essen.

Sie wollen selber gesünder leben? Hier finden Sie 10 wichtige Tipps für Ihre Gesundheit.

Obst statt Pulver

14. Februar 2014

apfel-gesundLange Zeit haben Ärzte weltweit die Einnahme von Vitaminpräparaten empfohlen, um sich vor Krankheiten zu schützen. Am bekanntesten ist darunter sicher der Rat, Tabletten mit Vitamin C zur Erkältungs-Vorbeugung einzunehmen. Lange Zeit wurde auch geraten, nach einem Herzinfarkt Multivitaminpräparate einzunehmen, um die Heilung zu beschleunigen. Viele Studien zeigen jetzt aber: diese Empfehlungen sind so nicht haltbar und die Ärzte raten sogar eher von der Einnahme von Vitaminpräparaten ab.

Wovon sie nicht abraten sind freilich Vitamine - aber eben nicht in Pulverform und künstlich hergestellt, sondern aus frischen Lebensmitteln. Wer sich ausgewogen und abwechslungsreich ernährt, ist mit allen wichtigen Vitaminen gut versorgt und auch die Gefahr der Überdosierung besteht faktisch gar nicht. Zudem scheinen die “natürlichen” Vitamine wirksamer zu sein, als die synthetisch hergestellten. Und ganz entscheidend scheint auch die Mischung zu sein: So unterstützen sekundäre Pflanzenstoffe wohl die Aufnahme und Wirkung von Vitaminen im menschlichen Körper.

Pillen, Brausepulver und andere künstliche Vitaminquellen “raus” und dafür mehr Gemüse und frisches Obst auf den Tisch. Nicht umsonst lautet ein englisches Sprichwort “An apple a day keeps the doctor away”. Und in der Tat: ein Apfel versorgt uns mit viel Vitamin C und E,  Vitaminen aus dem B-Komplex und außerdem noch mit Kalium, Magnesium, Calcium und Eisen. Das im Apfel enthaltene Pektin unterstützt den Körper dabei, den Blutzuckerspiegel konstant zu halten und hilft beim Abnehmen.

Das Problem dabei ist freilich: Viele Menschen starten mit viel Euphorie in ihr gesünderes Leben, lassen dann aber alte Gewohnheiten wieder einreißen oder gewöhnen sich positive Verhaltensänderungen erst gar nicht fest an. Dabei kann man sich in vielen Bereichen Unterstützung holen. So kann man sich z.B. regelmäßig frisches Obst durch einen Lieferdienst Sie können den Obsteinkauf also gar nicht mehr vergessen und tun damit richtig viel für Ihre Gesundheit. Der Lieferdienst von Obst.de z.B. bietet eine große Auswahl an verschiedenen Obstkörben für Firmen und private Haushalte an.

Hilfreich ist es auch, sich in seinem Kalender – ob Papier oder elektronisch – Erinnerungen für die Zukunft anzulegen: “Mehr Obst essen”, “Sport treiben”, “Genug Wasser trinken” – so werden Sie immer wieder an Ihre guten Vorsätze erinnert.

Bild (c) Gualberto107, freedigitalphotos.net

Mehr Obst und Extrawünsche bei der Bordverpflegung im Flieger

7. November 2013

essen-flugzeugDie Bandbreite der Speisen, die im Flugzeug auf dem (Klapp-)Tisch kommt, ist groß: vom labbrigen Sandwich bis hin zu feinstem Kaviar ist alles vorhanden. Doch einen Anspruch auf andere Speisen oder besondere Leistungen, wie ein fleischloses Essen, haben die Passagiere eigentlich nicht. Trotzdem werden immer häufiger Sonderwünsche geäußert – und zumeist auch erfüllt!

Ansprüche an die Mahlzeiten steigen

Auch wenn das Ticket noch so günstig war – auf einem Flug über zwei Stunden, beispielsweise auf die Balearen, kann schnell Frust aufkommen, wenn keine kostenlosen Getränke serviert werden. Umgekehrt werden in der First Class renommierter Airlines teilweise Speisen aufgefahren, die von angesehenen Spitzenköchen stammen. Doch ebenso wenig wie es ein Anrecht auf einen kulinarischen Hochgenuss für ein teures Ticket gibt, gibt es auch keinen Anspruch auf ein Mineralwasser beim Schnäppchenflug!

Reiserechtler Ernst Führich aus Kempten bestätigt, dass es keine gesetzliche Richtlinie gibt, die eine bestimmte Verpflegung an Bord voraussetzt. Denn je nach gebuchtem Tarif hat man vertraglich lediglich einen Anspruch auf eine „angemessene“ Verpflegung. Wie diese schwammige Erklärung aber ausgeführt wird, liegt alleine im Ermessen der Fluggesellschaften. Doch bisher habe auch noch kein Gericht eine Airline wegen einer unangemessenen Verpflegung gerügt. So ist es durchaus verständlich, wenn man für unter 20 Euro nach Griechenland fliegt, dass die Versorgung mit Getränken und Speisen einfacher ist als bei einem Flug in der Business Class in die USA. WAIT! There is more to read… read on »

Obst & Gemüse – Hier verstecken sich Kalorienfallen

12. August 2013

Wenn Sie bisher glaubten, Obst und Gemüse wären ideal zum Abnehmen geeignet, so werden Sie nun eines besseren belehrt. Hätten Sie gedacht, dass Bananen, Datteln und Avocados jede Menge Kalorien enthalten und in einem zu hohen Maße verzehrt regelrechte Dickmacher sind? Erfahren Sie hier, warum dem so ist und bei welchen Obst- und Gemüsesorten Sie in Zukunft aufpassen sollten, wenn Ihnen Ihre schlanke Linie wichtig ist.

Bananen und Datteln: gesund, jedoch trügerische Zucker- und damit Kalorienbomben

Gerade die Banane steht bei vielen Menschen regelmäßig auf dem Speiseplan, gilt sie doch als gesund und sehr sättigend. Doch die schnelle Sättigung kommt nicht von ungefähr, sondern liegt im hohen Zuckergehalt der Banane begründet. Immerhin: 100 g enthalten 96 kcal Kalorien. Zwar gibt es Monodiäten, die rein auf Bananenverzehr spezialisiert sind, doch diese sind nur so effektiv, weil die Bananen so schnell sättigen und keine weiteren Kalorienbomben wie Fertiggerichte, Alkohol, Chips und Schokolade verzehrt werden. Noch wesentlich mehr Kalorien stecken in Datteln (100 g haben 114 kcal). Kein Wunder, diese Palmenfrucht aus der Wüste soll ja auch die Körper der Beduinen in den kargen Wüsten versorgen.

Die Top 4 der Kalorienfallen: Gemüse und Fettfrüchte

Auch die Avocado zählt zu den Kalorienfallen. 100 g dieser Frucht enthalten über 200 Kalorien. Damit ist sie eine Frucht, die zu 32 % aus Fetten besteht (also eine regelrechte Fettfrucht). Doch auch Oliven gehören zu den „Übeltätern“, bei denen Sie womöglich nicht vermutet hätten, dass die grünen Oliven 145 kcal und die schwarzen Oliven sogar das Doppelte pro 100 g enthalten. Damit steckt hinter diesen unscheinbaren Steinfrüchten, von denen man schnell einmal zu viel essen kann, ein sehr hoher Energiewert. Weiterhin sind auch Zuckermais, der nicht ohne Grund so heißt (90 Kalorien pro 100 g), Knoblauch, Erbsen, Dicke Bohnen und Süßkartoffeln versteckte Kalorienfallen, die vielen Menschen gar nicht bekannt sind.

Obst und Gemüse: nicht immer kalorienarm

Auch bei kalorienreichem Obst und Gemüse gilt – wie bei vielen anderen Nahrungsmitteln – nicht in Massen, sondern mit Bedacht genießen. Besonders bei Avocados, Mais, Erbsen und schnell sättigenden Früchten sollten Sie aufpassen, damit Ihr Gewichtsmanagement nicht außer Kontrolle gerät! Wenn Sie Unterstützung bei Ihrem Gewichtsmanagement benötigen, besuchen Sie beispielsweise die Homepage von Dr. Peter Hartig.

Tagestipp: Mr. Fruitness kämpft für mehr Obstkonsum

31. August 2010

Kennen Sie Mr. Fruitness? Dieser grüne Superheld kämpft für mehr Obstkonsum bei Kindern und Jugendlichen – und das jetzt auch auf seiner eigenen neuen Website www.fruitness.eu.

Dort gibt es nicht nur viele Hintergrundinformationen rund um gesunde Ernährung, sondern auch viele interaktive Elemente, die dazu inspirieren, bewusster zu essen und zu leben: Browserspiele, E-Card Versand, ein Quiz und Rezepte, um nur einige zu nennen.

Die Website ist mehrsprachig (deutsch, englisch, italienisch, schwedisch und polnisch) und wird unter anderem von der Europäischen Union unterstützt. Denn Fettleibigkeit bei Kindern ist ein zunehmendes Problem, dem man nur mit stetiger, zielgruppengerechter Aufklärung begegnen kann.

Und wer Pflaumen, Birnen, Pfirsichen, Kiwis und Birnen statt Schokolade und anderen Süßigkeiten isst, hat schon den ersten Schritt zu einer gesünderen Lebensweise getan. *

Tagestipp: Mundraub

24. August 2010

Nein, wir fordern nicht zu Straftaten auf. Vielmehr ist mundraub.org eine sehr empfehlenswerte Internetseite, auf der “herrenlose” oder freigegebene Obstbäume aufgelistet sind. Ziel der Macher von Mundraub ist es, dass kein herrenloses Obst mehr am Baum verrottet und diese wertvolle Ressource genutzt wird.

Die jeweiligen Standorte mit Beschreibung sind übersichtlich aufgelistet und jeder kann neue Standorte melden. Eine wirklich nützliche und empfehlenswerte Internetseite.

Immer frisches Gemüse – der “Rheinische Landkorb”

2. Mai 2010

Sie wollen jede Woche frisches Gemüse, gesundes Obst, leckere Wurstwaren oder gar Feinkost? Dann abonnieren Sie doch den “Rheinischen Landkorb”.

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Quicklink: Obst und Gemüse schützen vor Krebs

7. April 2010

Eine breit angelegte Studie kommt laut Ärzteblatt zu dem Schluss, dass je 200g Gemüse oder Obst am Tag das Risiko an Krebs zu erkranken, um je 3% senken.

Dies erscheint wenig, doch wird aber auf viele unbekannte Faktoren verwiesen: so ist unklar, ob nicht bestimmte Obst und Gemüsesorten besonders wirksam sind, andere hingegen nicht. Und auch gegen welche Tumorerkrankungen Obst und Gemüse helfen, ist noch nicht hinreichend erforscht.

Argumente gegen die Empfehlung “5 am Tag” lassen sich jedenfalls auch aus dieser Studie nicht ziehen: Denn die Schutzwirkung insbesondere von Obst gegen Kreislauferkrankungen ist unbestritten.

Schulobst Programm in NRW startet im März

25. Februar 2010

Nach neuerer Ansicht sollten nicht Brot und Getreide, sondern nicht stärkenhaltige Gemüse und auch Obst die Grundlage unserer Ernährungspyramide bilden. Und die Regel, dass man mindestens fünf Portionen Gemüse oder Obst am Tag essen sollte, sollte ja inzwischen bekannt sein.

Doch gerade Kinder und Jugendlich essen davon zu wenig. Deswegen startet im März in NRW das Schulobst Programm, das an über 350 Schulen in NRW für zumindest eine Portion der Vitaminbomben sorgen soll. Und es soll nicht nur verteilt werden: das Thema gesunde Ernährung soll in den Unterricht integriert werden, damit die Schüler ihre Ernährungsgewohnheiten langfristig umstellen.

Gefördert mit Mitteln der EU soll das Programm mindestens bis 2011 laufen. Alle Infos und die Liste der teilnehmenden Schulen unter schulobst.nrw.de.