Die Top 10 der guten Vorsätze für 2013

31. Dezember 2012

Jedes Jahr an Silvester ist es wieder soweit – man fasst gute Vorsätze für das nächste Jahr. Die Deutschen Angestellten Krankenkasse hat im Rahmen unter dem Motto “Gute Vorsätze 2013″ das Meinungs­forschungsinstitut Forsa beauftragt, herauszufinden, was sich die Deutschen diesmal für das neue Jahr vorgenommen haben. Dazu wurden in der zweiten Novemberhälfte 3.019 Deutsche befragt.

Und das sind die beliebtesten guten Vorsätze der Deutschen für das Jahr 2013

  1. Stress vermeiden oder abbauen (59 %)
  2. mehr Zeit für Familie / Freunde (52 %)
  3. mehr bewegen/Sport (51 %)
  4. mehr Zeit für mich selbst (48 %)
  5. gesünder ernähren (44 %)
  6. abnehmen (34 %)
  7. sparsamer sein (30 %)
  8. weniger fernsehen (14 %)
  9. Rauchen aufgeben (12 %)
  10. weniger Alkohol trinken (11 %)

Übrigens, umstellung.info kann Ihnen in vielen dieser Bereiche helfen – so haben wir viele Hintergrundinfos rund ums Abnehmen und gesunde Ernährung online. Und auch wenn es um Sport und Bewegung geht, lassen wir Sie nicht alleine. In unserem Magazin finden Sie dazu viele Tipps und Anregungen, wie Sie besser und bewusster leben können, z.B. indem Sie mehr lesen statt fernsehen. Oder lesen Sie bei unseren Erfahrungsberichten, wie andere ihre Ziele erreicht haben.

umstellung.info wird dazu immer weiter ausgebaut und liefert Ihnen immer aktuelle Informationen rund um ein bewussteres Leben. Unser Tipp, damit Sie nichts verpassen: werden Sie Fan von uns auf facebook.

Rauchen in der Schwangerschaft führt zu Leseschwäche

21. November 2012

Kinder von Müttern, die während der Schwangerschaft geraucht haben, lesen im Schnitt deutlich schlechter als Kinder von Nichtraucherinnen.

Jeffrey Gruen von der Yale University in New Have (Connecticut/USA) hat in der Auswertung der Daten von mehr als 4.000 in den frühen 1990er Jahren geborenen Kindern festgestellt, dass  das Rauchen in der Schwangerschaft einen schädlichen Einfluss auf die kognitive Entwicklung der Kinder hat (Smoking in pregnancy tied to lower reading scores).

Insbesondere wertete Gruen auch die Ergebnisse der Lesetests im Alter von 7 und 9 Jahren aus. Dabei zeigte sich, dass Kinder, die während der Schwangerschaft stark rauchende Mütter hatten, in Lesetests um 21 Prozent schlechtere Ergebnisse erzielten als die Kinder von Nichtraucherinnen. Schwächen zeigten sich sowohl bei der Lesegenauigkeit als auch im Textverständnis.

Vorher zeigte schon eine Auswertung der gleichen Gruppe, dass auch der regelmäßige Konsum von 1 bis 2 Glas Wein pro Woche während der Schangerschaft zu Schädigungen des Kindes führt (Fetal Alcohol Exposure and IQ at Age 8: Evidence from a Population-Based Birth-Cohort Study). Hierdurch ergeben sich z.B. negative Auswirkungen auf die gesamte Intelligenz des Kindes.

Es zeigt sich hiermit wieder einmal, wie wichtig es ist, vor und während der Schwangerschaft gesund zu leben. Lesenswert dazu ist z.B. unser Leitfaden “Ernährung vor der Schwangerschaft“.

Übergewichtige und rauchende Mütter bekommen dicke Kinder

2. November 2012

Die Faktenlage ist langsam erdrückend: Wissenschaftler um Stephen Weng von der School of Community Health Sciences der Universität Nottingham haben in den “Archives of Disease in Childhood” eine Metaanalyse veröffentlicht die belegt, dass Rauchen und Übergewicht der Mutter die größten Risikofaktoren für später übergewichtige Kinder sind (Quelle: doi:10.1136/archdischild-2012-302263)

Dafür haben die Forscher mehr als 30 Studien ausgewertet, worin die Daten von mehr als 200.000 Studienteilnehmern berücksichtigt wurden.

Sie fanden dabei heraus, dass allein Rauchen während der Schwangerschaft das Übergewichts-Risiko des Kindes um fast 48% erhöht. Und auch eigenes Übergewicht der Mutter hat einen übermäßigen Einfluss auf späteres Übergewicht des noch ungeborenen Kindes. Diese äußern sich dann auch schon in einem hohen Geburtsgewicht und in einer schnellen Gewichtszunahme innerhalb des ersten Lebensjahres.

Was gegen späteres Übergewicht des Kindes hilft ist übrigens Stillen – allein das senkt das Übergewichtsrisiko um 15%.

Die Studie zeigt wieder einmal, wie wichtig es ist, während aber auch schon vor der Schwangerschaft auf ein gesundes Gewicht zu achten. Empfehlenswert hierzu ist z.B. unsere Anleitung “Ernährung vor der Schwangerschaft“.

Bildquelle: adamr, freedigitalphotos.net

Kinder von Rauchern sind häufiger krank

21. August 2012

Und wieder einmal belegt eine Studie, wie schädlich Passivrauchen gerade für Kinder ist.

Forscher am Monell Center in Philadelphia haben jetzt herausgefunden, dass bei Kindern von Rauchern der Hustenreiz deutlich reduziert ist. Das führt dazu, dass mit der Luft aufgenommene Krankheitserreger nicht so leicht abgehustet werden können und somit das Infektionsrisiko steigt. Tatsächlich leiden Kindern von Rauchern häufiger an Erkrankungen der Atemwege und anderen Infektionen.

Studienteilnehmer zwischen zehn und 17 Jahren wurde dabei über ein spezielles Inhaliergerät so lange ein Husten-auslösender Stoff zugeführt,  bis sie zwei mal husten mussten. Von den Kindern kam einen Hälfte aus Raucher- die andere Hälfte aus Nichtraucher-Haushalten.

Die passiv rauchenden Kinder benötigten im Vergleich zu ihren anderen Altersgenossen eine doppelt so hohe Dosis, bis sie zweimal  husten mussten, was die Herabsetzung des Hustenreizes eindrucksvoll belegt. Ein vergleichbarer Effekt konnte dann auch bei den Eltern beobachtet werden.

Wenn Sie also noch zu den Rauchern gehören – hören Sie besser auf damit, allein schon im Interesse Ihrer Kinder.

Übrigens berichtet bei uns gerade Heike Harrison über ihre Erlebnisse als frisch gebackene Nichtraucherin.

[doi: 10.1093/ntr/nts198]

Genuss

16. August 2012

Heike Harrison berichtet bei uns regelmäßig über ihre Erfahrungen als frischgebackene Nichtraucherin.

Sie hat am 27. Juli mit dem Rauchen aufgehört.

Die Kinderrechtsbeauftragte des ABA Fachverbandes aus Saerbeck interessiert sich in Ihrer Freizeit für Politik und Kultur und engagiert sich auch privat für die Belange von Kindern und Jugendlichen.

Heute ist mein 19 Tag ohne Zigaretten… Wow… ich bin echt beeindruckt von mir selbst und von meinem Durchhaltevermögen.

Inzwischen kommt auch mal eine zaghafte Frage meiner Mutter über mein Durchhaltevermögen und sie raunt danach nur noch in den Hörer: “Siehste.. endlich hörst du mal auf mich !”.. Oh weia Mama, wenn du wüßest.. das habe ich mir schon seit 28 Jahren abgewöhnt.. ich höre auf mich und auf meine Bedürfnisse.

Somit wären wir beim Thema.. mein Bedürfnis hat mir gesagt, das ich schnell meine Chance ergreifen muss und mir eine neue Jogginghose zulegen sollte. Wer jetzt denkt, dann hat sie eine gemütliche Hose für das Sofa – den nenne ich mal Schelm. Nein, ich gehe ab sofort mit meiner Freundin “Schnee suchen”. Sie bringt mir die Stöcke mit und wir werden ordentlich schwitzen, denn es ist mitten im Sommer und wir haben gerade so ungefähr 28 Plusgrade… aber ich habe gehört, der Schnee liegt überall.

Also, damit ihr nicht denkt ich sei etwas blöde… nein, ich werde mich sportlich betätigen. Nordic Walking. Ich glaube, ich bekomme jetzt durch mein “Nicht Rauchen” besser Luft und ich möchte dieses gerne ausbauen. Leider habe ich durch meine kleinen körperlichen Einschränkungen nicht soviel Auswahl, selbst beim Nordic Walking habe ich noch Skepsis.  Aber der Versuch macht klug. Wenn nicht, dann setzte ich mich halt aufs Fahrrad oder gehe Schwimmen. Eins habe ich in den letzten 19 Tagen gelernt.. mein Leben hat eine Freiheit und die muss einfach jetzt ausgenutzt werden… und frische Luft ist nicht nur eine Freiheit, ich würde sogar sagen… ein totaler Genuss.

Timing

9. August 2012

Heike Harrison berichtet bei uns regelmäßig über ihre Erfahrungen als frischgebackene Nichtraucherin.

Sie hat am 27. Juli mit dem Rauchen aufgehört.

Die Kinderrechtsbeauftragte des ABA Fachverbandes aus Saerbeck interessiert sich in Ihrer Freizeit für Politik und Kultur und engagiert sich auch privat für die Belange von Kindern und Jugendlichen.

“Das ist das ganze Geheimnis des Lebens – Timing.”
Lee Iacocca (*1924)

Warum gerade jetzt und hier? Warum ohne Vorwarnung, ohne Grund? Ich dachte immer, wenn ich mir mal das Rauchen abgewöhne passiert das mit einem Grund. Vielleicht weil ich eine nette Sommergrippen bekomme oder weil meine Lunge sich mal wieder verabschiedet (Lungenentzündungen haben mich noch nie vom Rauchen abgehalten… nur kurzfristig pausieren lassen) Vielleicht weil ich ein Kind erwarte… nein, ich gebe es zu, selbst in der Schwangerschaft habe ich geraucht… zwar deutlich reduziert, aber halt doch. Und ja, ein schlechtes Gewissen plagt mich heute noch !

Die Frage nach dem Timing kann ich anscheinend nicht beantworten. Allerdings gibt es gerade mal einen anderen interessanten Aspekt dazu: Money, Schotter, Penunsen.. auf Hochdeutsch: das liebe Geld.

Ich habe jeden Tag 10 Euro für zwei große Schachteln benutzt. Laut meiner mathematischen Schulbildung macht das 70 Euro die Woche, mal vier Wochen im Monat ergibt das dann 280 Euro… Auuuuuua.. ja, und wir könnten das jetzt auch pro Jahr, pro zehn Jahre mal drei ausrechnen.. nein !!! Ich will es gar nicht hören, ich hätte davon mir sooooviele Schuhe kaufen können (wenn ich dann eine typische Frau mit Schuhwahn wäre.., oder Taschen.. auch diesen Irrsinn verfolge ich nicht!)

Egal, es ist viel Geld bzw. es war viel Geld… ein großer Teil unseres Hauses wäre schon abgezahlt, ich hätte mir ein tolles Auto leisten können, in Urlaub fahren… (Heike, höre auf zu träumen!)

Das Timing beim Nichtrauchen nennt man das hier und jetzt! Verschiebt es nicht, nicht wollte ich, sondern hier und jetzt. Und nicht wegen der vielen Sachen die man hätte machen können, sollen und wollen.. sondern weil ihr die vielen Dinge jetzt erleben könnt.. ich schmecke jetzt wieder den Orangensaft, ich bekomme mehr und intensiver Luft…und die Jauche von unserem Bauern in der Nachbarschaft erinnert mich wieder an Kindheitserlebnisse.. Nicht wegen dem Geld und schon gar nicht wegen Muttern.. sondern weil ihr frei sein wollt!

Out of Wedding

6. August 2012

Heike Harrison berichtet bei uns regelmäßig über ihre Erfahrungen als frischgebackene Nichtraucherin.

Sie hat am 27. Juli mit dem Rauchen aufgehört.

Die Kinderrechtsbeauftragte des ABA Fachverbandes aus Saerbeck interessiert sich in Ihrer Freizeit für Politik und Kultur und engagiert sich auch privat für die Belange von Kindern und Jugendlichen.

Hochzeiten sind doch was feines.. da haben sich zwei liebende Menschen gefunden und wollen den Bund der Ehe eingehen.. einen Spaziergang durchs Leben zu “Z”weit…, aber man sollte eben nie die Kosten außer acht lassen.. es kann ganz schön teuer werden, denn davor gibt es für die Nachbarn, Freunde, Verwandte und Bekannte einige Diziplinen zu erreichen.. man stelle sich Olympia mitten im Münsterland vor.. wir hätten da folgende Diziplinen: Rosen machen (bestehend aus Papier und Draht schneiden, einwickeln und befestigen), Kranz ausmessen (also mit einem Zentimetermass ausrechnen, wieviel Kranz gebastelt werden darf) und nun kommt die schlimmste Diziplin (zumindest für mich zur Zeit) die dann heißt: Schnaps und Alkohol in rauen Mengen trinken!

Verdammt noch mal, liebes Brautpaar ! Könnt ihr euch nicht einen anderen Termin für eure Hochzeit aussuchen ? Muss dieser Termin unbedingt in die Zeit meiner Rauchentwöhnung fallen… war ich so schlecht für Euch meine Freunde? Ihr bestraft mich mit grünen Pinnchen, Bier und Süßem, Pizza und Schokolade ? Was habe ich denn getan, das ich nun mit der zukünftigen Braut durch die Kneipen ziehen muss und dort in den Raucherecken demnächst Kondome, Gummibärchen und Co. verkaufen darf..? Und das alles ohne Fluppe im Hals?

Auch beim “Rosen machen” mußte ich mich den wehleidenden Blicken meiner Freunde zur Wehr setzen… und grundsätzlich stand der leicht überfüllte Aschenbecher vor meiner Nase. Als ich ihn dann ungefähr zum zehnten Mal nach rechts oder links vom Tisch stossen wollte und verächtlich die Nase gerümpft habe entstand auch der Moment der Glückseeligkeit “Yeah, ich kann stark sein…”.

Ich wünsche dem Brautpaar eine supertolle Hochzeit.. und ganz viel Spaß und Energie auf dem Weg zu Zweit und ich Danke Ihnen dafür, das ich Sie auf dem Weg zur Hochzeit ein Stück begleiten darf… ganz Rauchfrei!

Ich rauche nicht mehr, Mama

4. August 2012

Heike Harrison berichtet bei uns regelmäßig über ihre Erfahrungen als frischgebackene Nichtraucherin.

Sie hat am 27. Juli mit dem Rauchen aufgehört.

Die Kinderrechtsbeauftragte des ABA Fachverbandes aus Saerbeck interessiert sich in Ihrer Freizeit für Politik und Kultur und engagiert sich auch privat für die Belange von Kindern und Jugendlichen.

Ich bin eine Frau.. und mein leichter Anfall von Selbstkritik besteht aus: “ich telefoniere gerne”.

Nicht nur, dass man die Kosten im Blick halten sollte… sondern man verliert auch eine Menge “Energie” beim Quasseln… Diese Quasselenergie muss auch erst einmal wieder aufgeholt werden und daher hatte ich mich dazu entschlossen, kein Telefongespräch in den ersten 6 Tagen meiner Nicht-Rauch-Diät zu führen ( denn sonst muss man sich immer so intensiv erklären… und alleine die Frage.. “wie gehts Dir damit ?” , ist schon manchmal ein Grund eine Zigarette anzustecken ). Das oberkrasseste ist allerdings… ein Telefonat mit Muttern..

Dass das nicht geklappt hat, brauche ich nicht unbedingt besonders zu erwähnen. Allerdings habe ich nur die nötigsten Gespräche geführt (ohne die Fluppe in der einen Hand und sogar ganz schmerzfrei sind Schulter und Nacken geblieben… da das Telefon sonst dort eingeklemmt wurde.. damit ich wenigstens noch die andere Hand für den Stift hatte, ihr kennt das.. Blumen, Herzen, Häuschen und andere sinnlose Gemälde auf dem Papier) . Ok.. das sind die Fakten.. aber dann…. es war schon klar.. kam das Gespräch mit Muttern…

Ich sagte ganz zaghaft.. ( das allererste Mal in dreißig Jahren !!! )

“Mama, ich rauche nicht mehr!”

Ich frage mich immernoch, was ich eigentlich von meiner Mutter erwartet habe.. oder evtl. erhofft.. keine Ahnung.. aber Mütter sind ja auch grundsätzlich mal Frauen und skeptisch.. und somit war die Antwort schon vorbestimmt…

“Wollen wir mal abwarten, wie lange du soooo durchhälst…und das wurde ja auch mal Zeit!”

Booooahhh… wie kacke… Hallo, Mama ! Wie wäre es mit dem Satz: “Wow Heike, toll ! Ich bin so stolz auf Dich.. und ich glaube an Dich… du schaffst das…!” Selbst von vielen meiner Facebookfreunden, die mich halt nicht kennen, ist dieser Satz der Aufmunterung gekommen..OK, ich anaylsiere daraus folgenden Schluss: Mama kennt mich… und deshalb.. zeige ich ihr jetzt wo der Hase herläuft..

Laßt Euch nicht entmutigen.. schluckt es runter…. Mütter sind so… – ich weiß das.. ich bin ja auch eine.

Schweißausbruch inklusive …

2. August 2012

Ab jetzt berichtet Heike Harrison regelmäßig über ihre Erfahrungen als frischgebackene Nichtraucherin.

Sie hat am 27. Juli mit dem Rauchen aufgehört.

Die Kinderrechtsbeauftragte des ABA Fachverbandes aus Saerbeck interessiert sich in Ihrer Freizeit für Politik und Kultur und engagiert sich auch privat für die Belange von Kindern und Jugendlichen.

Das Rauchen sich zu verbieten ist eine Sache… das Rauchen aufzuhören… die wesentlichere.. Puh, dreißig Jahre Glimmstengel.

Natürlich denkt man an die Kosten.. bzw. an das was man jetzt nicht mehr bezahlen muss. Eine Erlösung ? Nein, definitiv eine Freiheit. Ich habe immer gerne geraucht, allerdings muss ich nun auch zugeben, die Angst vor dem Aufhören war immer sehr gravierend und noch stärker war die Angst vor Gewichtszunahme. Der Wunsch, nicht mehr abhängig zu sein war jetzt nun letztendlich stärker.

Ich habe aufgehört zu rauchen.. aber leider nicht aufgehört über das Rauchen nachzudenken. Ich muss mich ständig beschäftigen, meine Finger tippen auf und ab, ich putze die Bude, renne nach draussen und mache spaziergänge, schnippel die Zwiebeln so klein wie noch nie in meinem Leben und schwitze mich doof.. ! Meine Körper bearbeitet die Sucht, er fordert ständige Bewegung und viel frische Luft. Selbst routinierte Aufgaben lassen meinen Geist ständig denken.. stopp, hier fehlt doch was ?

Nein, hier fehlt nix… gar nichts ! Mir geht es blendend, die ersten Tage waren zwar nicht angenehm, aber auch nicht so schlimm, das es für mich einen Grund gäbe es nicht zu tun bzw. es abzubrechen. Ja, ich habe viel drüber nachgedacht… aber nur positiv.. Sätze wie z.B.: ich brauche mir keine Gedanken mehr machen, wie ich Zigaretten besorgen muss, ich brauche nicht jeden Tag 5 Euro hinterherzulaufen, ich brauche keine Angst mehr vor dem Erwachen zu haben und keine Fluppe mir in den Hals stecken müssen ( Hust, Hust !!! und das noch vor dem ersten Kaffee ) und endlich, endlich bin ich frei !!! Frei von den Diskrimienierungen … Was, du bist ein Raucher ? Geh ab in die Ecke !!! …

Alles das hat für meine Gesundheit nur einen guten Zweck… weg mit dem Dreck !!!

Neue Zahlen zu Rauchstopp und Gewichtszunahme

16. Juli 2012

Wer mit dem Rauchen aufhört, nimmt zu – und zwar im Durchschnitt 2,9kg. Das erzählen einem die meisten Ärzte und auch in vielen Fachzeitschriften ist dies zu lesen.

Henri-Jean Aubin vom Centre des Addictions in Paris kommt jetzt jedoch zu höheren Zahlen: 4,7kg nimmt der durchschnittliche Ex-Raucher in den ersten 12 Monaten nach der Rauchentwöhnung zu.

62 Studien hat Aubin für diese Erkenntnis ausgewertet, die jedoch auch eine große Variationsbreite bei der durchschnittlichen Gewichtsveränderung zeigen. Denn immerhin 16% nehmen im ersten Jahr als Nichtraucher sogar ab. Dahingegen nehmen 13% sogar mehr als 10kg zu.

Wurden Nikotinpflaster zur Rauchentwöhnung eingesetzt, war die durchschnittliche Zunahme mit 4,86kg sogar noch etwas höher.

Etwas besser waren die Werte, wurden zur Unterstützung Bupropion (in Deutschland z.B. Zyban) oder Vareniclin (Champix) verordnet: Hier betrug die durchschnittliche Zunahme 4,08 bzw. 4,17kg.

Wer also nicht zu den 16% glücklichen gehört, die durch den Rauchstopp von selbst abnehmen, sollte parallel also auch seine Ernährung umstellen.