Genug trinken gegen Harnsteine – besonders im Sommer

23. Juli 2014

wasser-nierenNierensteine gehören zu den Volkskrankheiten in Deutschland – rund 5% der Bevölkerung sind davon einmal in ihrem Leben betroffen. Während man kleine Nierensteine zunächst nicht bemerkt, können Sie sehr schmerzhaft werden, wenn sie in die Harnröhre übergehen – dort werden sie dann auch Harnsteine genannt. Zudem können Nierensteine langfristig Nierenversagen begünstigen.

Besonders jetzt in den Sommermonaten ist die Gefahr groß, dass sich Nieren- und in der Folge Harnsteine entwickeln.

Der Grund: der Wasserbedarf ist durch die hohen Temperaturen deutlich höher (Schwitzen), doch trinken die meisten Menschen, besonders ältere, nicht mehr. Das führt dazu, dass die Nieren zu wenig Wasser haben, um die Schadstoffe aus dem Körper zu schwemmen und diese führen dann zur Bildung der Nierensteine.

Das einfache Gegenmittel: genug trinken. Die Deutsche Gesellschaft für Urologie empfiehlt ohnehin, jeden Tag 2l Flüssigkeit zu sich zu nehmen, vorzugsweise Wasser. Bei körperlicher Anstrengung erhöht sich diese Menge, hält man sich im Schatten auf und schont sich, kann auch weniger ausreichend sein. An heißen Tagen jedenfalls sollte man die Wassermenge um ca. 20% erhöhen – 2,4l dürfen es dann schon sein.

Wichtig ist es zudem, die Wassermenge über den Tag verteilt zu trinken, damit der Flüssigkeitshaushalt stimmt.

Bild: “Isolated Water Bottles” (c) by smokedsalmon, freedigitalphotos.net

Was tun bei trockener Haut – Tipps und Anregungen

21. Dezember 2012

Trockene Haut bedeutet in erster Linie, dass sie zu wenig Talg produziert. In einigen Fällen ist die trockene Haut angeboren. Dann kann sie Feuchtigkeit nur schlecht binden oder es liegt von Grund auf ein Mangel an Fetten vor. Teilweise bekommen Menschen trockene Haut, wenn der Hormonhaushalt gestört ist. Dies ist in der Pubertät der Fall, aber auch während einer Schwangerschaft und in den Wechseljahren. Krankheiten und Medikamente können sich ebenfalls auch die Hautbeschaffenheit auswirken. Äußerliche Reize wie Heizungsluft, extreme Kälte, zu häufiges Waschen oder Sonnenbaden können die Haut ebenfalls austrocknen. Trockene Haut wirkt in allen genannten Fällen eingefallen, spröde und rau. Teilweise entstehen sogar juckende oder brennende Stellen, die sehr unangenehm sind.

Hilfe bei zu trockener Haut

Bevor man aktiv zu Mittelchen greift, um die trockene Haut zu bekämpfen, sollte vorher abgeklärt werden, was die Ursachen dafür sind. Krankheiten müssen vor einer Behandlung auf jeden Fall medizinisch behandelt werden und nicht auf eigene Faust. Zum Beispiel entsteht trockene Haut durch Neurodermitis, die mit speziellen Cremes behandelt werden muss.

Bei trockener Haut helfen Feuchtigkeit und Fett, am besten in Kombination. Fetthaltige Cremes aus Mandelöl, Aloe-Vera oder Urea, die rückfettend sind, lindern die Spannung, die durch zu trockene Haut entsteht. Ebenfalls sollte die trockene Haut nicht zu lange gebadet und gewaschen werden. Einmal waschen pro Tag reicht vollkommen aus. Zudem darf die Wassertemperatur nicht zu hoch sein. Ein mildes Reinigungsgel oder –tücher können für das Gesicht alternativ zum Waschgel benutzt werden. Beim Duschen kann für den Körper beispielsweise ein Duschöl die Fettschicht erhalten. Generell gilt, dass trockene Haut im Gesicht nicht mit alkoholhaltigen Reinigungsmitteln gepflegt werden darf. Die Reinigungsmittel sollten ph-neutral und am besten seifenfrei sein. Hilfreich ist es, die entsprechenden Hautpartien regelmäßig einzuölen oder einzucremen. Auch Masken aus Quark oder Joghurt stellen eine Hilfe bei trockener Haut dar. Ihrem Körper und ihrer Haut tun sie grundsätzlich was Gutes, wenn sie auf eine ausgewogene Ernährung achten und viel trinken.

Grüner Kaffee – der neuste Gesundheitstrend

21. Juni 2012

Über Matcha, das grüne japanische Teepulver, haben wir ja gerade berichtet. In den USA gibt es aber einen neuen Geheimtipp, mit dem man für weniger Gewicht und mehr Gesundheit sorgen kann: grünen Kaffee.

Seitdem eine medizinische Studie Anfang des Jahres deutliche Belege dafür lieferte, dass grüner Kaffee beim Abnehmen hilft, ist ein wahrer Run darauf entbrannt.

Moment – grüner Kaffee, werden Sie sich jetzt fragen? Was ist das? Das ist zunächst einmal nichts anderes als Kaffee aus grünen, nicht gerösteten Bohnen, wie sie auf dem Bild zu sehen sind. Der schmeckt eigentlich nicht nach viel, wird aber traditionell manchen arabischen Kaffeemischungen beigefügt. Und seitdem die Studienergebnisse da sind, bietet sogar Starbucks in den USA Kaffeespezialitäten mit einem kleinen Anteil grünen Kaffee an.

Die meisten Menschen dort nehmen aber einfach ein Extrakt aus grünen Kaffeebohnen zu sich, das eine höhere Wirkstoffdosis enthält und zusätzlich leicht anregend und als Antioxidanz wirken soll. Auch die Bräunung der Haut soll das Extrakt aus grünem Kaffee beschleunigen.

Wenn Sie mehr erfahren wollen, finden Sie das auf der Infoseite über das Extrakt aus grünem Kaffee.

Die Dukan-Angriffsphase

23. November 2010

Wieder sind neue Inhalte rund um die Dukan-Diät online, diesmal eine ausführliche Beschreibung der Dukan-Angriffsphase mit vielen weiterführenden Links.

Was dürfen Sie essen, wie viel müssen Sie trinken, was können Sie an Gewichtsverlust erwarten? Bei uns finden Sie die Antworten auf alle Ihre Fragen rund um die erste Phase der Dukan-Diät.

Wasser hilft beim Abnehmen

24. August 2010

Eine neue medizinische Studie belegt, dass Wasser tatsächlich beim Abnehmen hilft: am besten sollte man vor jeder Mahlzeit zwei Gläser Wasser (insgesamt 0,4l) trinken, wenn man effektiv abnehmen will.

Schon in einer früheren Untersuchung konnte Brenda Davy vom Department of Human Nutrition, Foods and Exercise an der Virginia Tech in Blacksburg belegen, dass Probanden je Mahlzeit 75 bis 90kcal weniger zu sich nahmen, wenn sie vorher 0,4l Wasser tranken.

Diesen Effekt beobachtete sie jetzt weiter. Zwei Gruppen führten die gleiche kalorienreduzierte Diät durch. Die Teilnehmer der Gruppe, die vor jeder Mahlzeit Wasser tranken, nahmen in 12 Wochen im Schnitt 15,5 Pfund ab, die Nicht-Wassertrinker nur 11 Pfund.

Über die genauen Gründe wird noch gerätselt, wahrscheinlich spielen aber viele Faktoren eine Rolle, nicht nur in Hinblick auf die Studie:

  • wer vor den Mahlzeiten Wasser trinkt, ist wahrscheinlich schneller satt
  • stillt man seinen Durst mit Wasser, trinkt man weniger kalorienhaltige Getränke
  • möglicherweise bringt gerade kaltes Wasser viel, da der Körper fürs “Aufwärmen” Energie braucht (hier ist allerdings umstritten, ob der Effekt überhaupt besteht und ob er einen nennenswerten Einfluss hat)
  • möglicherweise verdünnt das Wasser die Magensäure so sehr, dass der Körper die Nahrung nicht so gut verwerten kann.

Auch wenn also über die genauen Ursachen noch gerätselt wird, der schon immer behauptete Effekt konnte wieder belegt werden.

Tagestipp Mai: frische Maibowle

6. Mai 2010

Sie haben ein Grillfest oder eine Gartenparty? Dann überraschen Sie Ihre Gäste im Mai doch einmal mit einer frischen Maibowle.

Wasser statt Limo

4. März 2010

Mit Blick auf den „Tag der gesunden Ernährung“ am kommenden Sonntag geben die Experten der Deutschen Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin (DGKJ) einen schlichten Rat: Kinder sollten Wasser trinken.

So simpel der Tipp, so überzeugend der Effekt, erläutert Berthold Koletzko, Vorsitzender der DGKJ-Ernährungskommission: „Regelmäßiger Verzehr zuckerhaltiger Getränke führt zu deutlich erhöhtem Risiko für Übergewicht, Diabetes und Karies.“

Die Zusatzkalorien von Cola- und Limonadegetränken sind gut versteckt und werden quasi nebenbei aufgenommen. Selbst in Schulen werden Softdrinks und vermeintlich gesunde Fruchtsäfte angeboten, die meist zu viel Zucker enthalten. Stattdessen, so Prof. Dr. Koletzko, sollten Kitas und Schulen ungesüßten Tee und Wasser bereitstellen, etwa über Wasserspender zur Selbstbedienung: „Gesundes Trinken muss und kann gelernt werden.“

Dann lasse der gesundheitliche Nutzen nicht lange auf sich warten, wie kontrollierte Interventionsstudien belegen: Wenn es gelingt, Kinder an Wasser als Durstlöscher zu gewöhnen, sinkt auch das Übergewichtsrisiko deutlich.

Quelle: Pressemitteilung der DGKJ.